Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Echtzeitnachrichten
  • Forex Update: Gemäß 21:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: 🇳🇿NZD: 0,35 % 🇦🇺AUD: 0,17 % 🇯🇵JPY: 0,14 % 🇨🇭CHF: -0,30 % 🇪🇺EUR: -0,38 % 🇨🇦CAD: -0,59 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#currencies https://t.co/ufylOTMbvu
  • Rohstoffe Update: Gemäß 21:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: WTI Öl: -0,15 % Gold: -1,07 % Silber: -2,28 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#commodities https://t.co/S7FT7qNvII
  • IG Sentiment Update: Daten zeigen, dass Ripple Trader überwiegend long positioniert sind, mit 98,09 %, während CAC 40 Trader gegensätzliche Extrempositionen halten, mit 78,67 % Siehe Chart, weitere Details bei DailyFX: https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/jMyBJReUVN
  • Indizes Update: Gemäß 21:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: CAC 40: 0,11 % Dax 30: 0,07 % S&P 500: -0,00 % Dow Jones: -0,00 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#indices https://t.co/j77MSJ4pp8
  • 🇺🇸 USD Verbraucherkredite (OCT), Aktuell: $18.908b Erwartet: $16.000b Vorher: $9.579b https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-12-06
  • And here as well. A weaker euro prevented a daily close above 6.40, so trading-idea still not validated #Forex #EURTRY $Eurtry https://t.co/8nbGWF4Wn1
  • A good example where technicals can prevent you from to be too early in a trade. The short-idea below was not validated bc daily close still above trendline. We had some disappointing news from 🇨🇦 Canada today #forextrading #Audcad https://t.co/UULPj8Zeyr
  • 🇺🇸 USD Verbraucherkredite (OCT), Aktuell: 18.91B Erwartet: $16.000b Vorher: $9.513b https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-12-06
  • In Kürze:🇺🇸 USD Verbraucherkredite (OCT) um 20:00 GMT (15min), Aktuell: N/A Erwartet: $16.000b Vorher: $9.513b https://www.dailyfx.com/deutsch/wirtschaftsdatenkalender#2019-12-06
  • Rohstoffe Update: Gemäß 19:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: WTI Öl: -0,09 % Gold: -1,09 % Silber: -2,30 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#commodities https://t.co/t4Ss2OoG15
China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

2015-07-23 12:00:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

Wollen Sie den DAX professionell traden? Laden Sie sich den exklusiven DailyFX-DAX Trading Guide HIER herunter.

China; Shanghai; Real Estate

(DailyFX.de) – Schaut man in die deutschen Medien, so ist Griechenland das omnipräsente Thema. Ab und an findet man als eine Art Randthema „Turbulenzen an den asiatischen, besonders chinesischen Aktienmärkten“. Meiner Meinung nach sollte dies genau umgekehrt sein.

Die Entwicklung in China hat mich bereits im April 2014 zu einer zunächst etwas reißerischen Schlagzeile veranlasst: PBoC wandelt auf sehr schmalen Grat, CNH-Carry Trade Auflösung mit Risiko für globales Finanzsystem

Und die Gefahr für die globalen Aktien- bzw. Finanzmärkte, dass es früher oder später zu einem regelrechten Finanz-Tsunami kommt, ist durch die eingeleiteten Gegenmaßnahmen der chinesischen Regierung und Notenbank, um den Absturz am chinesischen Aktienmarkt einzudämmen, trotz einer sich aktuell abzeichnenden Beruhigung eher größer geworden.

Der chinesische Aktienmarkt hat im Zeitraum von Juni 2014 bis Juni 2015 rund 150% aufgewertet, innerhalb eines Monats (12.06. - 08.07.2015) dann rund 32% dieser Bewegung wieder „korrigiert“.

Etwas dramatischer formuliert entspricht dieser Rücksetzer einer „vernichteten“ Marktkapitalisierung von rund vier Billionen USD in noch nicht einmal einem Monat (zum Vergleich: die Wirtschaftsleistung Griechenlands, das BIP, in 2014, betrug 237,59 Mrd. USD).

Die eingeleiteten Gegenmaßnahmen der chinesischen Regierung und Notenbank waren extrem, hierzu zählten unter anderem, dass Aktionäre, die mehr als fünf Prozent an einem Unternehmen halten, ihre Aktien in den folgenden sechs Monaten nicht verkaufen dürfen oder auch die ausreichende Liquiditätsversorgung der China Securities Finance Corporation, die in China Kredite für Wertpapierfirmen finanziert.

In diesem Zusammenhang dann auch die extremste Maßnahme: diese beinhaltete ein fast 500 Milliarden US-Dollar Liquiditäts-Ungetüm, welches zeitnah an die ersten Maßnahmen seitens der chinesischen Regierung verkündet wurde und dieses somit um das 25-fache überstieg. Dieses Programm ist somit rund fünfmal so groß ist, wie das aktuell zur Debatte stehende, neue Bailout-Programm Brüssels für Griechenland.

Im Großen und Ganzen soll dieses Programm für Beruhigung sorgen, dem Markt eines demonstrieren: es ist ausreichend Munition da um Turbulenzen entgegen zu treten. Der Zugang zu einem 500 Mrd. USD umfassenden Finanzpaket der China Securities Finance Corporation ist primär dazu da um dem boomenden „Trading auf Margin“ in China nicht nur Tür und Tor zu öffnen, sondern vor allem offen zu halten.

“Zocken auf Kredit“ - in China eine neue, gefährliche Mode

Die China Securities Finance Corporation wurde im Jahr 2011 gegründet um dem Retail-Trading-Business ausreichend Liquidität zur Verfügung zu stellen. Retail-Trading zeichnet sich besonders dadurch aus, dass man Privatanlegern kostengünstig Zugang zu den Finanzmärkten verschafft. Hierbei wird eben diesen Privatanlegern die Chance gegeben mit einem Bruchteil ihres zur Verfügung stehenden Kapitals größere Summen am bspw. Aktienmarkt zu bewegen.

Beispiel: Ein Privatanleger verfügt über ein Kapital von 10.000 Euro. Ausgestattet mit einem Hebel seines Brokers von 100 : 1 kann er mit diesen 10.000 Euro bis zu einer Million Euro am Aktienmarkt bewegen.

Während dieser Hebel auf der einen Seite enorme Gewinne verspricht (ein Prozent Kurszuwachs einer Aktie entspricht einer 100%igen Wertsteigerung des eingesetzten Kapitals des Privatanlegers), ist der Hebel ein zweischneidiges Schwert, kann andersrum auch enorme Verluste, eventuell nicht nur den gesamten Kapitalverlust, sondern bei ungünstigen Marktumständen gar zu höheren Verlusten als dem ursprünglich eingezahlten Betrag führen.

Aus diesem Grund verweisen wir von DailyFX stets darauf bei der Wahl des sogenannten effektiven Hebels ein Verhältnis von 10 zu 1 nicht zu überschreiten (anders: die maximale Positionsgröße bei einem Kontostand von 10.000 Euro sollte 100.000 Euro nicht übersteigen; Details: HIER).

Was in China geschehen ist, hat vielen Marktteilnehmern und auch Privatanlegern genau dieses zweischneidige Schwert schmerzhaft vor Augen geführt.

China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

Quelle: DailyFX Research

Eine andere Grafik illustriert auf imposante Art und Weise die Eröffnung neuer Handelskonten von Kleinanlegern um an der Entwicklung an den chinesischen Aktienmärkten zu partizipieren:

China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

Quelle: DailyFX Research

Die Grafik zeigt die Eröffnung neuer A-Trading-Konten in China, deren steiler Anstieg offensichtlich mit dem zeitgleichen steilen Anstieg des Shanghai Composite Aktienindex einherging.

In diesem Zusammenhang eine ganz interessante Geschichte: durch den Boom am chinesischen Aktienmarkt und der Tatsache, dass die Chinesen quasi Trading an der Börse als neue Form des „Spielens im Casino“ entdeckten, gingen die Umsätze in den Macauer Casinos seit Sommer 2014 um rund 40% zurück, sogar für die unentgeltlich nutzbaren Fähren vom Festland auf die Insel Macau wurden Entgelte fällig um den Umsatzeinbußen und Velusten entgegenzuwirken.

Doch statt dieser Entwicklung entschieden entgegen zu treten, gießt man seitens der chinesischen Regierung durch die oben thematisierte zur Verfügungstellung von mehr Liquidität bzw. dem Versuch den sogenanten „Margin-Trading-Sektor“ zu stabilisieren nun noch einmal mehr Öl ins Feuer.

Während eine mögliche Betrachtung nun beinhaltet, dass man durch die Gefahr eines sich „Verzockens“ seitens der Privatanleger auf die chinesische Realwirtschaft durchschlägt, schlicht durch einen rückläufigen Konsum, rückläufige Einzelhandelsumsätze, etc. und hierdurch die rückläufige Wirtschaftsleistung Chinas weiter voranschreitet, geht mir diese Betrachtung nicht weit genug.

China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

Quelle: Tradingeconomics.com

Ein kurzer Blick in die Vergangenheit

Grundlage für meine damalige Analyse PBoC wandelt auf sehr schmalen Grat, CNH-Carry Trade Auflösung mit Risiko für globales Finanzsystem war eine zeitweise scharfe Abwertung des chinesischen Yuan Renminbi, der chinesischen Leitwährung.

Als Grund für diese konnte eine Maßnahme der chinesischen Notenbank (PBoC) ins Feld geführt werden: um den sich auf ein ungesundes Maß aufblähenden chinesischen Grau-Kreditmarkt auszudünnen, erlaubte die PBoC dem CNH zum US-Dollar in einem breiteren Korridor pro Tag zu schwanken, erhöhte also die potentielle Schwankungsbreite (=Volatilität).

Ausgehend hiervon mussten für die Wetten von Spekulanten, die auf eine weiter voranschreitende Aufwertung des chinesischen Yuans abzielten, höhere Sicherheitsleistungen hinterlegt werden.

Gleiches galt für die in Yuan-lautenden Kredite, mit welchen sich Unternehmen, die teilweise über nicht ausreichende Bonität verfügten, finanziert hatten. Konnte dieser Forderung nicht nachgekommen werden, ging das betroffene Unternehmen in die Insolvenz.

Und gleiches geschah auch im Zusammenhang mit der Abwertung am chinesischen Immobilienmarkt. Auch Immobilien fungierten als Sicherheitsleistungen, durch den dortigen Preisverfall mussten Unternehmen höhere Sicherheitsleistungen erbringen. Unternehmen, die dieser Nachschusspflicht nicht nachkommen konnten, gingen entsprechend in die Insolvenz.

China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

Quelle: Tradingeconomics.com

(Erklärung: In China wird obiger Housing Index mit dem auf Jahressicht sich verändernden Immobilienpreisen in 70 mittleren und großen Städten gemessen. Dieser zeigt seit Anfang 2014 eine klar fallende Tendenz.)

Dieses Ausdünnen des chinesischen Grau-Kreditmarktes in Verbindung mit einem Anstieg der Regulierungsbemühungen seitens der chinesischen Regierung führt bzw. führte nun dazu, dass die Liquidität, die zuvor noch in kleine und mittelständische Unternehmen floss und auf diesem Weg die chinesische Konjunktur ankurbelte, stattdessen, seitens des Schattenbanken-Systems in China, verstärkt in die Aktienmärkte umgeleitet wurde.

Der chinesische Aktienmarkt explodierte regelrecht.

Das Problem bei dieser Entwicklung ist nun jedoch, dass man sich in einen Teufelskreis bewegt: kühlt sich die chinesische Wirtschaft weiter ab (was in meinen Augen unausweichlich ist, ausgehend von der mangelnden Motivation unter anderem des chinesischen Schattenbanken-Systems Kredite an chinesische Unternehmen zu vergeben und stattdessen direkt in den Rendite-technisch attraktiveren, chinesischen Aktienmarkt zu investieren, der umfassenden Intervention der chinesischen Regierung sei Dank), führt dies unweigerlich in erneut stärker steigende Aktienkurse, etc.

Was man hier erkennen kann ist, dass es sich bei einer erneut (und in meinen Augen programmiert „größeren“) ausbildenden Spekulationsblase am chinesischen Aktienmarkt um nichts weiter als eine Art Schnellball-System handeln wird, welches beim Platzen einen Kollaps des chinesischen Wirtschaftswunders, gar der globalen Konjunktur nach sich ziehen wird, welche vom Ausmaß her den Untergang der Investmentbank Lehman Brothers und die folgenden Verwerfungen an den globalen Finanzmärkten wie einen Kindergeburtstag anmuten lassen werden.

Was meine ich mit Kindergeburtstag?

Bereits in den letzten zwei Jahren haben neben der sich abzeichnenden, restriktiveren Geldpolitik der FED (erst durch den sogenannten „Taper“, der Reduktion der Anleiheaufkäufe im Umfang von 85 Mrd. USD und mittlerweile durch die sich abzeichnende Zinserhöhung, weit vor allen anderen Notenbanken im G8-Währungsuniversum) und der sich weiter abkühlenden und an Momentum verlierenden chinesischen Wirtschaft, Schwellenländer wie Südafrika oder Brasilien massive Abwertungen ihrer Währungen zu sehen bekommen.

Dies geschah selbstverständlich auch in Anbetracht der Tatsache, dass die globalen Edelmetallpreise besonders für Kupfer, aber auch für Gold oder Silber stark gefallen sind, wobei die Verbindung zum sich abschwächenden Wirtschaftswachstum Chinas und der infolgedessen fallenden Nachfrage nach diesen Metallen nicht ignoriert werden sollte.

Kommt es also zu einem Kollaps Chinas, droht ein zeitgleicher Kollaps in Schwellenländern.

Kurz- bis mittelfristig ist also davon auszugehen, dass durch die Interventionen der chinesischen Regierung am chinesischen Aktienmarkt eine Fortführung der Rallye mit realistisch neuen Allzeithochs denkbar wird, während die chinesische Konjunktur sich weiter abschwächt und im gleichen Moment Edelmetallpreise und Schwellenländer-Währungen wie der südafrikanische Rand oder Brasilanische Real weiter abwerten dürften, besonders zum US-Dollar.

Welche Auswirkungen sind auf die europäischen Aktienmärkte, besonders den DAX zu erwarten?

Für Deutschland ist ausgehend von einer Eintrübung der chinesischen Konjunktur besonders im Bezug auf den Im- und Export signifikante, wirtschaftliche Einbußen zu erwarten wie folgende Grafik des Bundesministeriums für Wirtschaftt und Energie zeigt:

China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Demnach haben sich Im- und Exporte an China in 2014 auf einen Anteil von mehr als 5% am gesamtdeutschen Bruttoinlandsprodukt addiert.

Ausgehend hiervon wären also für die deutsche Wirtschaft und somit auch deutsche Aktien diesbezüglich signifikantere Einbußen zu erwarten.

Was dieser Entwicklung aber in europäischen Aktien entgegen wirken könnte bzw. wird, wäre eine sich zwangsläufig weiter expansiv zeigende EZB. Ausgehend von der Tatsache, dass die EZB geldpolitisch weiter in großem Umfang Staatsanleihen kaufen wird und die Zinsen europäischer, besonders aber deutscher Bonds in den Niedrig-/Nullzinsbereich drücken wird, sind Aktien aus Rendite-technischer nahezu alternativlos.

Problematisch ist in diesem Zusammenhang jedoch der fehlende fundamentale Treiber. Einzig sich aggressiv expanisv präsentierende Notenbanken wären dann der Grund für anziehende Aktiennotierungen, sowohl in Deutschland als auch in China, die schlicht aus der Suche nach Rendite und durch billiges Notenbankgeld die Märkte in schwindelerregende Höhen treiben werden, anstatt durch tatsächlich stattfindende, positive realwirtschaftliche Entwicklungen.

In diesem Zusammenhang bliebe in meinen Augen zu hoffen, dass die Beteiligung europäischer/deutscher Banken bzw. Investoren an dem kurz- bis mittelfristig zu erwartenden Boom am chinesischen Aktienmarkt, auch vor dem Hintergrund Rendite zu suchen und zu finden, nicht zu stark ausfällt.

Andernfalls beinhaltet eine zu signifikante Beteiligung am chinesischen Carry-Trade Potential für einen Crash auch an den europäischen bzw. dem deutschen Aktienmarkt.

Eins bleibt auf jeden Fall festzuhalten

Während die Auswirkungen auf die Finanzmärkte sowohl an den Währungsmärkten, als aber auch an den Rohstoff- und Aktienmärkten spekulativ bleiben (wobei die Abwertung von Schwellenländer-Währungen, als aber auch der starke Preisverfall an den Edelmetallmärkten bereits ausgemacht und legitim in Verbindung mit dem ins Stottern geratenden chinesischen Wirtschaftsmotor gebracht werden kann), so komme ich dennoch zum Schluss, dass eine ins Straucheln geratende, zweitgrößte Volkswirtschaft ausgehend von ihren Verflechtungen mit der übrigen Welt, zu einer globalen Rezession führen kann und auch wird.

Kupfer Tageschart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Ein Kollaps am chinesischen Aktienmarkt, eventuell in einem Umfang, wie man diesen Anfang der 90ziger Jahre bereits am japanischen Aktienmarkt zu sehen bekommen hat, käme zwangsläufig noch hier hinzu und beinhaltete das Potential für eine erneute Weltwirtschaftskrise, der man kaum signifikant entgegen treten könnte, da sich die Politik der globalen Notenbanken bereits hyper-aggressiv und expansiv präsentiert...

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

@JensKlattFX

China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

instructor@dailyfx.com

China und das Potential für den globalen Finanz-Tsunami…

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.