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Dollar unruhig unterhalb von 12-Jahres High Risk, Geldpolitikthemen heizen an

Dollar unruhig unterhalb von 12-Jahres High Risk, Geldpolitikthemen heizen an

John Kicklighter, Chef-Stratege

Anknüpfungspunkte:

  • Dollar unruhig unterhalb von 12-Jahres High Risk, Geldpolitikthemen heizen an
  • Euro: Was können wir heute von der EZB, Griechenland erwarten?
  • Australischer Dollar hält an prekärem Boden fest, nachdem Chinas BIP 6-Jahrestief erreicht

Dollar unruhig unterhalb von 12-Jahres High Risk, Geldpolitikthemen heizen an

Nachdem der US Dollar das 12-Jahreshoch testet, das im März verzeichnet wurde, steht die Währung einmal mehr vor der wichtigen Frage: Gibt es genügend Überzeugung, um diesen unglaublichen neun Monate dauernden Bullentrend aufrecht zu erhalten? Diese Entscheidung schien mehr als nur von den Daten und der allgemeinen Überzeugung des Markts abzuhängen und war leicht zu beantworten, da der Markt den Weg des geringsten Widerstands wählte – einen Pullback von den Hochs. Es gibt für den Greenback keinen Spielraum um sich zurückzuziehen, bis der Tonfall des Markts zu einem abgestimmten Verkauf übergeht. Das gilt nicht nur für den Dow Jones FXCM Dollar Index. Es gibt auch keinen großen Spielraum für den Dollar, in den Paaren EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY oder USD/CAD zu fallen, solange die Spekulanten keine Verschiebung berücksichtigen. Dies zwingt den Markt zu einer Entscheidung. Die Frage ist, ob wir ein fundamentales Motto haben, um die Anstrengungen der Spekulanten untereinander abzustimmen.

In der vergangenen Handelszeit bot die US Agenda wichtige Aktualisierungen zu den Themen, die in den letzten Monaten die Währung steuerten; aber sie schienen den Ton nicht zu finden, um die Spekulanten zu motivieren. Das oberflächliche Eventrisiko waren die Inflationszahlen auf dem Level der Herstellung (EPI), die Umfrage zum Optimismus der KMU von NFIB und die US Löhne. Alle boten eine Enttäuschung. Wells Fargo, JPMorgan und Intel schafften es, die vom Markt erwarteten EPS Zahlen zu übertreffen und die Grundlage für das Wachstum und die Investitionen für die USA einzuschränken; aber die Lohnprognosen wurden seit längerer Zeit im Allgemeinen zurückgestutzt, und die Basiszahlen sind nicht sehr rosig. Eine fortlaufende Verlangsamung in den Preisen bot wenig Überraschung, und der Sentiment-Bericht wird vom allgemeinen Bullentrend für die Löhne und deren Aussichten geleitet. Für jene, die die US-Zinsen verfolgen – die meisten USD Trader – war die Verbraucherumfrage der NY Fed viel interessanter, denn sie zeigte die zweithöchte Lohnzunahme in der Geschichte des Berichts (Juni 2013), sowie gemäß Sitzungsprotokoll eine neue, vierte Stimme der Cleveland Fed, den Diskontsatz zu erhöhen (7-4).

Vorausschauend gibt es genügend Eventrisiko, um den Greenback zu beeinflussen. Die direkten Berichte schließen den TIC Kapitalstrombericht für Februar, das Beige Book des FOMC und einige Reden der Fed ein. Für eine reine Beeinflussung des Markts könnte der Dollar stärkeren Wind von seinen Gegenstücken erhalten, die auf das chinesische BIP und den EZB Zinsentscheid reagieren. Falls nicht, könnte der Markt bis zum VPI am Freitag warten, um das Timing aufzurühren.

Euro: Was können wir heute von der EZB, Griechenland erwarten?

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird sich heute treffen, aber welche Überraschungen können wir erwarten, da die Gruppe erst letzten Monat ihr QE-Programm startete? Es ist höchst unwahrscheinlich, dass sie so früh ihre Maßnahme überarbeiten, und keine Zentralbank wäre so töricht, sich mit Zweifeln ins eigene Fleisch zu schneiden. Stattdessen sollten wir uns auf die Rhetorik konzentrieren, die aufzeigen könnte, ob sie die Anleihenkäufe fortsetzen werden, da die Staatsanleihen Einschränkungen mit sich bringen. Dies könnte auch eine Gelegenheit sein, eine offizielle Ansicht der Bank zu Griechenland zu hören. Und da wir von diesem Land voller Probleme sprechen,wird eine Auktion von 3-Monats-Anleihen die Gelegenheit des Markts sein, Vertrauen zu zeigen.

Australischer Dollar hält an prekärem Boden fest, nachdem Chinas BIP 6-Jahrestief erreicht

Das Top Eventrisiko in dieser Handelszeit wurde bereits veröffentlicht, und viele taktische Trader waren voraussichtlich enttäuscht von der mangelnden Volatilität danach. Der AUD/USD und AUD/JPY hatten Mühe, Ihre Köpfe über Levels zu halten, die auf Sechsjahrestiefs zurückreichen und/oder allgemeinen Bärentrends. China berichtete über seine 1Q BIP-Daten und eine Reihe Zahlen für März. Nach vier Quartalen anhaltender Zunahmen von 0,1 Prozentpunkten, zeigte das BIP einen Zuwachs von 7,0 Prozent, was einem Sechsjahrestief entspricht. Die Monatsdaten enttäuschten allgemein. Diese Daten werden von nun an ihre Auswirkungen zeigen.

Britisches Pfund von leichtem Rückgang im VPI unbeeindruckt, Zinsausblick immer noch unterbewertet

Das Pfund stand in der vergangenen Handelszeit vor einem wichtigen Eventrisiko, aber das Potential, den Markt zu bewegen, hing von den Ergebnissen ab. Die Märzrunde der Inflationszahlen wurde von den Zinsbeobachtern gefiltert, die sich auf den VPI konzentrierten. Es wurde ein geringerer Preisdruck erwartet, und die BoE hat ihre vorübergehende Natur wegen volatiler Bestandteile wiederholt; also wurden eine unveränderte Hauptzahl und ein 9-Jahres-Rückgang von 1,0 Prozent im Core VPI nicht gewichtet. Die Short Sterling Futures erwarten erst eine Zinserhöhung der BoE ab 2Q 2016.

Kanadischer Dollar: Trader sollten auf BoC achten

Im Januar überraschte die Bank of Canada den Markt mit einer Zinssenkung von 25 Basispunkten auf 0,75 Prozent. Das ist nicht zu lange her, als dass die Spekulanten das Überraschungspotential der politischen Entscheidungen dieser Gruppe unterschätzen sollten. Nachdem die BoC Sitzung bevorsteht, ist eine weitere Senkung eher unwahrscheinlich, aber es besteht immerhin die Möglichkeit. Die politischen Offiziellen haben deutlich ihre Bedenken über die Stärke des Landes und die negativen Gefahren für ihre Prognosen geäußert. Es besteht immer noch Spielraum für eine Zinssenkung für Kanada, und scheinbar wird diese umgesetzt werden.

Schwellenmärkte führen in der Leistung der "riskanten" Cross-Assets in 2015

Neben den chinesischen Aktien scheinen die Anlagen der Schwellenmärkte die leistungsschwächsten unter den traditionellen "Risikoaktiva" in diesem Jahr zu sein. Der MSCI EM ETF seit Jahresbeginn ist um 9 Prozent gestiegen – und überholte die US Aktien, Hochzins- und Carry-Währungen. Während die Straffung der Fed die Reserven verschiebt, wird dies eine Erholung sein, die nur schwer beizubehalten sein wird. In den FX-Rängen war der Rubel der deutlichste Gewinner gegen den USD mit 2,6 Prozent und erreichte Sechsmonatshochs.

Gold Volumen steigt bei Fall des Metalls auf Zweiwochentiefs

Das Volumen der Gold Futures sprang in der letzten Handelszeit an, nachdem das Metall unter $1.200 abrutschte. Bisher gibt es noch kein deutliches Momentum für diesen Abrutsch, aber er ist bedenklich nach seinem Kampf nach der spekulativen Zunahme bei den COT Zahlen und der erhöhten Stimulusneigung (wie bei der EZB). Mit 15 Prozent befindet sich der Gold-Volatilitätsindex von CBOE fast bei seinen festen Levels seit sieben Monaten.

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WIRTSCHAFTSDATEN

GMT

Währung

Veröffentlichung

Umfrage

Vorherig

Kommentare

00:30

AUD

Westpac Verbrauchervertrauensindex (APR)

99,5

OIS weist auf eine 75% Chance einer Zinskürzung durch die RBA beim nächsten Meeting am 5. Mai hin.

2:00

CNY

BIP, saisonbereinigt (Q/Q) (1Q)

1,4%

1,5%

Die Handelsdaten dieser Woche waren wesentlich schwächer als erwartet. Der IWF rechnet mit einer Verlangsamung des BIP Wachstums in China in den nächsten 2 Jahren.

2:00

CNY

BIP (J/J)

7,0%

7,3%

4:30

JPY

Industrieproduktion (M/M) (FEB F)

-3,4%

BOJ hat anhaltend dargelegt, dass das QQE fortgesetzt wird bis eine Inflation von 2% erreicht ist. Es wird von einer Preissteigerung in den nächsten 2 Jahren ausgegangen.

4:30

JPY

Industrieproduktion (J/J) (FEB F)

-2,6%

4:30

JPY

Kapazitätsauslastung (M/M) (FEB)

3,6%

6:00

EUR

Deutschlands VPI (J/J) (MÄRZ F)

0,3%

0,3%

Die Inflation stieg in 2014 in Deutschland nur leicht an

6:00

EUR

VPI Deutschland (M/M) (MÄR F)

0,5%

0,5%

9:00

EUR

Handelsbilanz der Eurozone, saisonbereinigt (FEB)

22,0 Mrd.

22,8 Mrd.

Stieg in 2014, da der Euro gegen die Hauptwährungen fiel.

9:00

EUR

Handelsbilanz der Eurozone, nicht saisonbereinigt (FEB)

21,0 Mrd.

7,9 Mrd.

11:00

USD

MBA Hypothekenanträge (10. APR)

0,4%

Der Immobilienmarkt hat im Vergleich zu den Erwartungen der Ökonomen seit Beginn des Jahres schlecht abgeschnitten. Doch zeichnet sich in jüngster Zeit ein Übertreffen jener Erwartungen ab.

11:45

EUR

EZB Hauptrefinanzierungsrate (15. APR)

0,05%

0,05%

Die EZB hat sich dazu verpflichtet, 60 Milliarden Euros Schulden pro Monat aufzukaufen. Die Wirtschafsdaten der Eurozone haben sich im Vergleich zu den Erwartungen gemäß dem Citi EU Economic Surprise Index gebessert. Der IWF hat die Wachstumsprognose für die EU für 2016 nach oben korrigiert.

13:15

USD

Produktion des verarbeitenden Gewerbes (M/M) (MÄRZ)

0,1%

-0,2%

Industrieproduktion in den US hat im Vergleich zu den Erwartungen schlecht abgeschnitten.

13:15

USD

Industrieproduktion (M/M) (MÄRZ)

-0,3%

0,1%

14:00

CAD

Zinsentscheid der Bank Of Canada

0,75%

0,75%

Die BOC senkte im Januar 2015 die Zinsen. Kanadas Wirtschaftsdaten haben die Erwartungen zunehmend übertroffen.

GMT

Währung

Kommende Ereignisse & Ansprachen

6:15

JPY

BoJ: Kuroda hält Rede vor Trust Banks’ Association

9:00

EUR

Griechenland verkauft EUR 625 Mio in 91-Tages-Anleihen

12:30

EUR

EZB hält Pressekonferenz nach Zinsentscheid

12:45

USD

Weltwirtschaftsführer treffen sich in Washington

13:00

USD

Bullard der Fed spricht über Finanzregulierung

14:00

CAD

Bank of Canada veröffentlicht Bericht zur Geldpolitik

14:40

USD

Fed-Vorsitzender Fischer moderiert IWF-Konferenz

18:00

USD

US Federal Reserve veröffentlicht Beige Book

UUNTERSTÜTZUNGS- UND WIDERSTANDSLEVEL

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KLASSISCHE UNTERSTÜTZUNG UND WIDERSTAND

EMERGING MARKETS 18:00 GMT

SKANDINAVISCHE WÄHRUNGEN 18:00 GMT

Währung

USD/MXN

USD/TRY

USD/ZAR

USD/HKD

USD/SGD

Währung

USD/SEK

USD/DKK

USD/NOK

Widerstand 2

16,5000

2,7500

13,8500

7,8165

1,4275

Widerstand 2

9,3300

7,3650

8,5270

Widerstand 1

16,0000

2,7000

12,6500

7,8075

1,3935

Widerstand 1

8,7400

7,1000

8,4735

Spot

15,0237

2,5896

11,9490

7,7527

1,3582

Spot

8,6351

6,8761

7,9986

Unterstützung 1

14,5000

2,3580

11,3500

7,7490

1,3425

Unterstützung 1

8,2675

6,4725

7,8360

Unterstützung 2

13,6800

2,2850

10,8500

7,7450

1,3230

Unterstützung 2

7,8150

6,3325

7,2945

INTRA-DAY PROBABILITY BANDS 18:00 GMT

\CCY

EUR/USD

GBP/USD

USD/JPY

USD/CHF

USD/CAD

AUD/USD

NZD/USD

EUR/JPY

Gold

Wid. 3

1,1001

1,5024

120,84

0,9715

1,2692

0,7676

0,7606

131,56

1219,86

Wid. 2

1,0968

1,4977

120,55

0,9686

1,2659

0,7651

0,7581

131,19

1214,83

Wid. 1

1,0935

1,4930

120,25

0,9657

1,2626

0,7627

0,7555

130,81

1209,80

Spot

1,0869

1,4836

119,67

0,9599

1,2561

0,7578

0,7504

130,07

1199,75

Unter. 1

1,0803

1,4742

119,09

0,9541

1,2496

0,7529

0,7453

129,33

1189,70

Unter. 2

1,0770

1,4695

118,79

0,9512

1,2463

0,7505

0,7427

128,95

1184,67

Unter. 3

1,0737

1,4648

118,50

0,9483

1,2430

0,7480

0,7402

128,58

1179,64

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