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Euro und Yen suchen in griechischen Schuldenverhandlungen nach Orientierung

Euro und Yen suchen in griechischen Schuldenverhandlungen nach Orientierung

2015-03-11 07:45:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Euro und Japanischer Yen suchen in griechischen Schuldenverhandlungen nach Orientierung
  • Aussie und NZ Dollar rutschen bei Risikoaversion und schwachen chinesischen Wirtschaftsdaten ab
  • Sehen Sie Wirtschaftsveröffentlichungen direkt auf Ihren Charts - mit der DailyFX News App

Griechenland steht in den europäischen Handelsstunden mal wieder im Rampenlicht. Offizielle aus Athen werden sich mit den Vertretern der sogenannten “Institutionen” – die EU, EZB und der IWF – treffen, um einen Cash-Mangel zu vermeiden. Auf die Regierung kommen schon allein in diesem Monat €4,3 Mrd. T-Bill Rücknahmen und die Fälligkeit eines Kredits des IWF in Höhe von €1,2 Mrd. zu. Ohne einen Deal, der den Zugriff auf die €7,2 Milliarden Hilfetranche ermöglicht, könnte Griechenland in wenigen Wochen das Geld ausgehen. Das deutet auf Bankrott und könnte den Weg für ein Ausscheiden aus der Eurozone bereiten.

Beide Seiten sind letztendlich an einer Einigung interessiert. Die neue zusammengesetzte Administration von Alexis Tsipras realisiert, dass ihr Machtgriff von der Fähigkeit abhängt, eine Erholung von Jahren mit rezessionsähnlichen Wirtschaftsproblemen bieten zu können. In einem ungeordneten “Grexit” Szenario wird dies schwer zu erreichen sein. Gleichzeitig möchten die Offiziellen der Eurozone beinahe sicherlich vermeiden einen Präzedenzfall für den Währungsblock zu schaffen, was zu weiterer Aufteilung in der Zukunft führen könnte.

Somit scheint eine weitere Vereinbarung zur elften Stunde wahrscheinlich. Ein solches Ergebnis könnte den Euro vorübergehend erhöhen und die Gefahr einer zunehmenden Risikoneigung in den Finanzmärkten steigern, was den mit Sicherheit verbundenen Japanischen Yen belasten könnte. Eine Fortsetzung könnte jedoch beschränkt sein, da die Investoren in ihrem allgemeinen Ausblick eher eine Lösung anstatt einer Auflösung erwarten. Unnötig zu sagen, dass ein anhaltender Stillstand das Gegenteil bewirken könnte, obwohl auch dies eine geringe Volatilität mit sich bringen würde, außer, die Hoffnung würde tatsächlich aufgegeben. Die Märkte scheinen sich damit zufrieden zu geben, den Verhandlungspartnern einen Vertrauensvorschuss zu gewähren, auch wenn endlose Sitzungen keine Ergebnisse bringen, solange die Dinge in Bewegung bleiben.

Der Australische und New Zealand Dollar zeigten im ansonsten ruhigen nächtlichen Handel eine schwache Leistung, da die asiatischen Aktien der Wall Street nach unten folgten, was zu sinkender Nachfrage nach den sentimentgerichteten Währungen führte. Enttäuschende Chinesische Wirtschaftsdaten verstärkten den Verkaufsdruck, wobei die Wachstumsmaßstäbe der Einzelhandelsumsätze und der Industrieproduktion die Prognosen der Ökonomen verpassten und auf mehrjährige Tiefs abrutschten. Der MSCI Asia Pacific Regional Benchmark Aktienindex fiel um 0,4 Prozent.

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EREIGNIS

AKT

PROGNOSE

VORHERIG

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AUD

Westpac Verbrauchervertrauen (M/M) (MÄRZ)

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AUD

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Europäische Handelszeit

GMT

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WIRKUNG

-

EUR

Griechenland/EU/EZB/IWF halten Gespräche über Finanzierung

-

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EUR

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EUR

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