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(DailyFX.de) – Schäubles "Nein" gegenüber Athens Antrag auf eine Verlängerung der griechischen Finanzhilfen hat den DAX schlagartig aus seinem Allzeithoch-Rausch gerissen.

Als Grund wurde angeführt, dass der Antrag keinen substanziellen Lösungsvorschlag beinhalten würde oder etwas anders formuliert: Athen will zwar mehr Geld, aber bleibt Lösungsvorschläge bzgl. einer Rückzahlung schuldig.

Nachdem der DAX schlagartig 100 Punkte verloren hat, konnte er sich zunächst wieder fangen, auch die Zinsen dreijähriger griechischer Anleihen zeigten keine auffällige Reaktion, fielen sogar.

Diese Reaktion zeigt, dass am Markt kaum jemand mit einem Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro rechnet. Jeder glaubt schlußendlich an eine Einigung Griechenlands mit Brüssel bzw. Berlin, Schäubles „Nein“ hin oder her.

Aber wehe, wenn die Einigung widererwarten ausbleibt.

Der DAX würde zügig und empfindlich zurücksetzen, Mindestziel wären 10.100 Punkte und das innerhalb kurzer Zeit.

Und ehrlich gesprochen bin ich mittlerweile soweit, dass ich davon ausgehe, dass selbst eine nun erfolgende Einigung zwischen Athen und Brüssel/Berlin für den DAX kaum noch positives beinhaltet, weder kurz-, noch langfristig, .

Denn: während aktuell alle Augen auf Griechenland gerichtet sind, überrascht mich persönlich sehr wie wenig der Blick über den Tellerrand hinausgeht, besonders in Richtung Spanien. Griechenland ist meiner Meinung nach weiter eine Blaupause für Spanien.

Und wenn die Ende 2015 anstehende Wahl in Spanien Podemos, quasi das spanische Pendant zur griechischen Syriza, als stärkste politische Kraft hervorbringt, wird sich Brüssel und Berlin an die Verfahrensweise mit Athen jetzt erinnern müssen und daran gemessen werden. Besonders dann, wenn Madrid auch vom eingeschlagenen Sparkurs abweicht.

Tatsache scheint: wie lange sich die Aktienmärkte, besonders der DAX noch von den offensichtlich bestehenden, realen Problemen unbeeindruckt zeigen und sich stattdessen von Allzeithoch zu Allzeithoch hangeln, bleibt abzuwarten. John Maynard Keynes sagte einmal im Wortlaut „Die Märkte können wesentlich länger irrational bleiben, als der Mensch liquide“ und die Unmengen an Liquidität durch die globalen Notenbanken, zuletzt die EZB, begünstigen derzeit einiges an Irrationalität.

Aber in meinen Augen läuft der Countdown seit heute. Eventuell nicht nur für eine lang überfällig scheinende Korrektur im DAX, sondern auch für den Euro und dessen Zukunft.

Technisch ist der Weg in Richtung 10.100er Region, wie im Morning Meeting thematisiert (Details HIER) erst mit Unterschreiten der 10.550/600er Region frei, Übertreibungen mit neuen Allzeithochs finden potentielle Ziele um 11.100 und darüber um 11.400 Punkte.

DAX: Schäuble sagt "Nein" - es wird ernst für die Euro-Zone

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX: Schäuble sagt "Nein" - es wird ernst für die Euro-Zone