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DAX setzt zur Korrektur an, unter 10.550 wirds unangenehm für die Bullen

DAX setzt zur Korrektur an, unter 10.550 wirds unangenehm für die Bullen

2015-02-09 13:15:00
Jens Klatt, Marktstratege
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(DailyFX.de) - Der DAX ist ganz schwach in die neue Handelswoche gestartet, hat den Kampf um die 10.800er Marke klar verloren.

Neben der Angst vor einem griechischen Bankrott und massiven Abschlägen im griechischen Bankensektor (heute zeitweise mehr als 9% Minus), sorgte die ungeklärte Frage, ob mit weiteren militärischen Eskalationen in der Ukraine zu rechnen ist, für Unsicherheit. Zwar wird auf dem Treffen am Montag zwischen Merkel und Obama in Washington noch keine Entscheidung seitens Obamas bezüglich Waffenlieferungen an die Ukraine erwartet. Doch bereits jetzt lähmt allein die Aussicht auf ein „Ja“ Obamas die Aktienmärkte.

Und selbst wenn es zu einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts kommen sollte: dass der DAX seinen Gipfelsturm jenseits der 11.000er Marke fortführt, ist nicht gesagt. Der Grund ist, dass die Geldspritzen der EZB mittlerweile vollsändig eingepreist sind. Und noch wichtiger: nach den soliden Arbeitsmarktdaten aus den USA mehren sich sogar die Stimmen, dass die FED kaum noch um Zinsanhebungen zum Sommer diesen Jahres umherkommt, sprich: einen Kurs, der vollständig entgegen der EZB läuft, einschlagen würde.

Es spricht also vieles dafür, dass der schwache Wochenstart im DAX der Beginn von etwas Größerem ist, weitere Abschläge in die Region um 10.000 / 100 Punkte sind einzukalkulieren. Ein wichtiges Unterstützungslevel, dass eine Beschleunigung der Abwärtsbewegung begünstigen sollte, sehe ich im Bereich um 10.550 Punkte, bei einem Bruch findet sich auf dem Weg in Richtung 10.100 Punkte ein Zwischenziel um 10.300 Punkte.

DAX setzt zur Korrektur an, unter 10.550 wirds unangenehm für die Bullen

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

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