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(DailyFX.de) – Vor der FED-Sitzung am Abend sah es zunächst nach weiteren Gewinnmitnahmen aus, der DAX verlor den Kampf um die 10.600er Marke. Doch es gelang die Rückeroberung, aktuell pendelt der deutsche Leitindex um diese Marke, nahezu unverändert zum gestrigen Schluss.

Der Kursverlauf spiegelt in meinen Augen perfekt die Erwartungshaltung vor der FED-Sitzung der Marktteilnehmer wieder. Dort ist zum Einen der Respekt davor, dass die FED schneller als erwartet Zinsanhebungen noch in der ersten Hälfte 2015 auf den Weg bringen könnte. Im Umkehrschluss bedeutete dies ein signifikantes Gegengewicht zum expansiven Kurs der EZB der letzten Monate, der in einem breitangelegten Anleiheaufkaufprogramm von mindestens 1,14 Billionen Euro letzten Donnerstag gipfelte. Verknappt die FED nun die Geldmenge durch Zinsanhebungen ihrerseits, würde dem DAX schnell auf die Füße fallen, dass er mit relativ wenig Volumen und somit Nachhaltigkeit in Richtung der 11.000er Region marschiert ist.

Die FED ein "Non-Event" für den DAX?

Quelle: DailyFX Wirtschaftsdatenkalender

Auf der Kehrseite finden sich allerdings auch ausreichend Marktteilnehmer, die legitim die Frage stellen: „Warum sollte die FED die Zinsen anheben?“ Dafür ist die US-Wirtschaft noch viel zu fragil!“

Und Recht haben sie. Auf den ersten Blick schaut die Arbeitsmarktentwicklung in den USA zwar robust aus (neu-geschaffene Stellen ex-Agrar, Arbeitslosenquote). Aber es gibt nahezu kein Reallohnwachstum. Hinzu kommt eine nachlassende Konsumneigung, eine durch den Ölpreis gedämpfte Inflation. Und: die FED ist im G8-Währungsuniversum die wohl mit Abstand restriktivste Notenbank, der US-Dollar legt auf breiter Front zu, was wiederum den US-Export belastet.

Die FED ein "Non-Event" für den DAX?

Zu befürchten ist, dass die heutige FED-Sitzung ein „Non-Event“ wird.Ausgehend von obigen Betrachtungen ist die Wahrschinlichkeit enorm hoch, dass es keinerlei Neuigkeiten seitens der FED und ihrer Chefin Yellen gibt.

Es gibt wohl kurze Spritzer auf der Ober- und Unterseite zu sehen geben, aber weitere Impulse gibt es dann erst zum Wochenschluss, besonders in Form von Neuigkeiten aus Griechenland und der Verhandlungen zwischen Athen und Brüssel besonders im Bezug auf die griechische Schuldensituation.

Technisch bleibt es dabei, dass die 10.600er Region das Make-or-Break-Level bleibt. Kann die 10.600 nicht verteidigt werden dürfte es zügig in Richtung der 10.300er Region gehen, halten wir das Niveau hingegen und finden sich genügend Käufer gibt es einen nochmaligen Lauf in Richtung 10.900 respektive 11.000 Punkte.

DAX Stundenchart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

Die FED ein "Non-Event" für den DAX?