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(DailyFX.de) – Grüne Vorzeichen zum Wochenstart im DAX. Nachdem die US-Märkte nach auf den zweiten Blick durchwachsenen US-Arbeitsmarktdaten (Details: http://bit.ly/14zCLDj) den DAX zum Wochenschluss unter die 9.700er Marke gedrückt haben, konnte der DAX diese Verluste am Montag wieder wett machen.

Doch Vorsicht ist geboten: die Handelsspanne betrug zum Wochenstart fast 200 Punkte. Solch hohe Schwankungen implizieren, auch wenn die Vorzeichen mit einem Kursplus von über einem einem Prozent tiefgrün waren, erhöhte Unsicherheit. Und solch eine erhöhte Unsicherheit und Schwankungsbreite zum Jahresbeginn gab es zuletzt 2008, dem schwankungsintensivsten Börsenjahr u.a. mit dem Kollaps der viertgrößten Investmentbank Lehman Brothers im Spätsommer.

Der Grund für die erhöhte Unsicherheit ist nachvollziehbar. Sicher, ob die EZB am 22.01. ein breitangelegtes (und zudem ausreichendes) Anleiheaufkaufprogramm verkündet, ist nämlich nichts.

Und selbst wenn ein solches EZB-QE verkündet würde: weder der Umfang, noch die zu erwartenden realwirtschaftlichen, positiven Effekte besonders in der südeuropäischen Peripherie oder bezüglich der Inflation in der Eurozone wären garantiert (Anmerkung: man schaue in diesem Zusammenhang bspw. auf die negative Arbeitsmarktentwicklung in Italien oder Spanien seit der Verkündung Draghis im Juli 2012, „man werde alles tun den Euro zu erhalten“, trotz auf Allzeittiefs fallender Zinsen in spanischen oder italienischen Bonds).

Eventuell wäre sowohl im Bezug auf einen Wahlerfolg der SYRIZA-Partei, als auch die QE-Spekulationen das Beste „ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende“. So würde ein Wahlerfolg der SYRIZA-Partei besonders an die etablierte politische Elite in Deutschland ein wachrüttelndes Signal liefern, dass die bisherige Euro-Krisenpolitik fehlgeschlagen ist und Änderungen bedürfte. Ein breitangelegtes EZB-QE und eine SYRIZA-Wahlschlappe würde die strukturellen Probleme besonders in der südeuropäischen Peripherie nur noch weiter verschleppen, nicht beginnen zu lösen.

Natürlich wäre das für den DAX kurzfristig mit stark nachgebenden Notierungen in Verbindug zu bringen, nicht nur ein kurzzeitiges Rutschen unter die 9.000, eventuell sogar unter die 8.000er Marke wäre einzukalkulieren. Doch tiefer als 7.500 Punkte dürfte es mittelfristig durch die Tatsache, dass Aktien schlicht alternativlos sind, nicht gehen. Und ausgehend von diesem wachrüttelnden und befreienden Rücksetzer, würden dann auch wieder Value-Investoren auf attraktiveren Kursniveaus zu Aktien-Engagements in den Markt gezogen.

DAX Tageschart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX: wäre mittelfristig ein Ende mit Schrecken nicht besser als ein Schrecken ohne Ende?