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Pfund

(DailyFX.de) Auf ihrer geldpolitischen Sitzung beschlossen die britischen Währungshüter der Bank of England den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5% zu belassen. Nahezu sechs Jahre drehte die Bank of England nicht mehr an der Zinsschraube. Der Ausblick in der Geldpolitik ist weiterhin einer der wichtigsten Treiber für die Kursentwicklung des Britischen Pfund, doch der heutige Entscheid erwies sich keineswegs als Impulsgeber. Es erfolgte in keiner Form ein Strategiewechsel. Zuletzt mäßigte sich der restriktive Ausblick der Notenbanker deutlich. Eine zunehmend restriktive gestimmte Mehrheit im MPC Komitee zu erreichen wird kurzfristig wohleine große Aufgabe sein. Mit einem Rückschritt in der Teuerungsrate auf zuletzt einen Prozent (Nov.) fielen auch die Spekulationen auf ein rasches Handeln der Bank of England zurück.

Die Bank of England drückte die Snooze-Taste und der GBP/USD-Wechselkurs reagierte entsprechend träge auf die Verkündung. Doch übergeordnet bleibt der Verlauf im Währungspaar spannend. Der Kurs fiel heute auf ein neues Jahrestief und nähert sich der runden 1,5. Ich rechne mit weiterer Pfundschwäche. Die relative Stärke des Greenback wurde durch die gestern veröffentlichte Mitschrift der letzten US-Notenbanksitzung untermauert. Zwar stellte die FOMC bis April keine Zinswende in Aussicht, doch stellte klar, die restriktive Geldpolitik rückt langsam näher.

Geldpolitische Lagebeurteilung: Bank of England drückt die Snooze-Taste

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Geldpolitische Lagebeurteilung: Bank of England drückt die Snooze-Taste