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(DailyFX.de) – Wie erwartet konnte der deutsche Leitindex das Jahr 2014 mit einem kleinen Plus auf Jahressicht beenden, startete dann allerdings durchwachsen ins neue Jahr 2015 - trotz eines gleich zum Jahresauftakt dovishen Mario Draghis.

Dieser bekräftigte in einem Interview mit dem Handelsblatt am Freitag, dass die Gefahr, die EZB käme ihrem Mandat für Preisstabilität zu sorgen nicht nach, derzeit höher als noch vor sechs Monaten ist. Interessanterweise sorgte die Aussicht auf mehr Liquidität nicht für Freudensprünge in deutschen Aktien. Während der Euro zum US-Dollar auf den nedrigsten Stand seit viereinhalb Jahren und unter die 1,20er Marke, nahm der DAX keine Fahrt auf. Es scheint fast so, als wenn die Angst eines Austritts Griechenlands aus der Euro-Zone, dass wie ein Damoklesschwert über den Finanzmärkten schwebt, die Marktteilnehmer zum Jahresauftakt regelrecht lähmen würde. Ob daran die EZB-Sitzung etwas ändert, selbst wenn Draghi die EZB-QE-Pläne konkretisiert, bleibt abzuwarten.

Denn auch wenn Draghi in besagtem Interview betonte, es gäbe keinen Plan B (anders: man wird alles tun den Euro zu erhalten) ausgehend von der Tatsache, dass es keinen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone geben wird, so ist doch ein "Plan Z" denkbar (den Draghi selbstredend nicht erwähnte).

"Plan Z?"

Erstmals hellhörig wurde ich persönlich diesbezüglich über den Jahreswechsel und das vergangene Wochenende. Dort stutzte ich ob der Formulierung des CDU-Politikers Fuchs "Griechenland sei nicht systemrelevant" oder auch das ein "GREXIT" eine Option wäre, Merkel und Co. diesen als "verkraftbar" erachten würden. Ohne Frage ist das Flächenbrandpotential mit Spanien und Italien bei einem "Grexit" in meinen Augen doch eigentlich enorm (Details z.B. unter http://bit.ly/12IFcCl). Was ich allerdings unterschätzt habe ist die Möglichkeit, dass es seit den letzten Verwerfungen in Griechenland in 2012 tatsächlich Anstrengungen der Politik und des IWF geben könnte (und vermutlich auch geben wird, alles andere dürfte legitim als "grobfahrlässig" bezeichnet werden), sich auf einen Banken-Run, wirtschaftlichen Kollaps und Austritt Griechenlands aus der EZ vorzubereiten.

Im Bezug auf den DAX wird ausgehend von diesen Entwicklungen spannend, ob sich dieser tatsächlich auf hohem Niveau stabilisieren können wird, denn: Spekulationen um ein breitangelegtes EZB-QE haben den deutschen Leitindex bis jetzt im Bereich um 10.000 Punkte halten können. Doch ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone würde die Verkündung eines ebensolchen EZB-QE zumindest auf der Sitzung am 22.01. unwahrscheinlicher werden lassen, könnten neben scharfen Anstiegen in den Zinsen der südeuropäischen Peripherie für eine erhöhte Volatilität an den Aktien- und Anleihemärkten sorgen (Details um 10:30 Uhr im Morning Meeting unter http://bit.ly/1bEQHvh).

Schauen wir uns ergänzend die Parallelen des Kursverlauf des DAX von 2013 und 2014 an und extrapolieren wir dies einmal auf Januar 2015, so ist bis Ende Januar eventuell noch keinerlei größere Volatilität zu erwarten. Allerdings kam es Ende Januar 2014 dann zu einem signifikanteren Rücksetzer von ca. 10% durch Verwerfungen und Kapitalflüchte aus Schwellenländern.

Technisch stellt im DAX die 9.680 / 700er Region auf der Unterseite für heute ein Schlüssellevel dar, ein Bruch ebnete den Weg in Richtung der Region um 9.470 / 500 Punkte, Zwischenziel 9.570 Punkte.

Auf der Oberseite machte ein Rücklauf über die 9.940er Marke den Weg in Richtung 10.080 / 100 Punkten frei.

DAX - Stundenchart.

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX: zunächst unbeeindruckt von Grexit-Sorgen - noch?