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(DailyFX.de) – Die Sorgen um einen "Grexit" setzten dem deutschen Leitindex zum Wochensatrt zu. Aber ein Ausverkauf wie im Euro blieb aus. Die Frage lautet in meinen Augen: "Zunächst?"

Während der EUR/USD zeitweise unter die 1,19er Marke und somit auf den niedrigsten Stand seit 2010 fiel, stabilisierte sich der DAX über 9.700 Punkten.

Den ein oder anderen überrascht eventuell, dass der DAX und auch die anderen europäischen Indizes (mit Ausnahme des ASEX in Athen, der mehr als 4% verlor), sich derart stabil halten können, nur marginal verlieren. Fast gewinnt man den Eindruck, dass die Formulierung "Ein Grexit sei verkraftbar" etwas wahres innewohnt. Dem ist aber nur bedingt so.

Klar muss sein (und das bekräftigte die EU Kommission am Montag): die Mitgliedschaft Griechenlands in der Eurozone ist unwiderruflich. Und ausgehend hiervon steht auch fest, dass die EZB bei einem breitangelegten QE (Aufkauf von Staatsanleihen) auch griechische Anleihen kaufen müsste. Doch wie groß wäre der Rückhalt der EZB besonders aus Deutschland? Vor allem dann, wenn die Syriza-Partei ihre Neuverhandlungen der Schulden durchdrücken, ein Schuldenschnitt fast unausweichlich würde?

Der Widerstand gegen ein EZB-QE wäre wohl enorm, die folgende (juristische) Diskussion könnte sich Monate hinziehen und für starke Schwankungen in der Zinsentwicklung der gesamten südeuropäischen Peripherie sorgen. Ausgehend hiervon würde die resultierenden Engpässe an den Kreditmärkten dann auch auf die Aktienmärkten durchschlagen, den DAX zügig unter die 9.000 Punkte Marke stürzen lassen.

Was wir aktuell sehen ist somit Hoffnung, das alles schon gut gehen wird. Weicht diese Hoffnung der Realität, wird es sehr schwankungsintensiv und starke Verkaufswellen sind die Folge, die 10.000 werden wir dann im DAX wohl längere Zeit nicht mehr zu Gesicht bekommen.

DAX Tageschart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX hält sich dank Hoffnung "Es wird schon werden" über 9.700 Punkten