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DAX funkt: "Houston, wir haben ein Problem..."

DAX funkt: "Houston, wir haben ein Problem..."

Jens Klatt, Marktstratege

(DailyFX.de) – Die Stimmung am Frankfurter Börsenparkett ist zum Zerreißen gespannt. Auch am Donnerstagmorgen kam es zu panikartigen Verkäufen, die den deutschen Leitindex innerhalb weniger Minuten um 300 Punkte einsacken und ihn bei 8.355 Punkten ein neues Jahrestief markieren ließen.

Dem Markt wird derzeit der massive Fremdkapitaleinsatz zum Verhängnis, der sich im Laufe der letzten Jahre durch die billige Notenbankpolitik aufgebaut hat. Aktuell sehen wir am Markt eine Vielzahl an Marktteilnehmern, die alle zur gleichen Tür hinausströmen – ein klassisches Nadelöhr.

Quelle: http://www.advisorperspectives.com/dshort/updates/NYSE-Margin-Debt-and-the-SPX.php

Etwas detaillierter: wie kann dem Markt aktuell dieser Fremdkapitaleinsatz zum Verhängnis werden?

Meine Argumentation basiert auf meiner persönlichen Skepsis im Bezug auf Hochfrequenz-Algorithmen, thematisiert auf diversen FXCM-Vorträgen bspw. in Wien oder Zürich zur Mitte des Jahres. Hier verwies ich darauf, dass diese Algorithmen (kurz: HFTs) ausgehend von der niedrigen Volatilität und des billigen Notenbankgeldes ihren Fremdkapitaleinsatz stark nach oben geschraubt haben.

Ausgehend hiervon mutierten diese sogenannten "Liquiditätsprovider" zum Wolf im Schafspelz, der nun sein Pelz abstreift.

Denn die große Unsicherheit und anziehende Volatilität sorgt tendenziell dafür, dass sich diese Algorithmen am Markt zurückziehen und die Liquidität massiv austrocknet, was solche Sell Off-Bewegungen, wie wir sie gerade im DAX zu sehen bekommen, noch einmal katalysiert.

Und ein Ende dieses sogenannten De-Leveragings (Reduktion des Fremdkapitaleinsatzes) ist nicht in Sicht. Selbst eine nun auf den Plan tretende US-Notenbank, die versucht den Markt mit Liquidität zu stabilisieren, würde eher noch mehr Unsicherheit schüren, suggerierte dies dem Markt doch „Houston, wir haben ein Problem...“

Mit einer voranschreitenden Korrektur in den US-Indizes, wo die die Schlüsselmarke im Dow Jones hier bei ungefähr 15.950 Punkten liegt, die bereits vor der US-Eröffnung hart attackiert wird, wirds auch für den DAX auf der Unterseite weiter turbulent, ein Test der 8.000er Marke scheint nahezu unausweichlich. Tatsächlich ist gar ein Lauf bis 7.500 Punkte und somit Abschläge von weiteren rund 1.000 Punkten realistisch.

DAX Tageschart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Im Dow Jones führte ein solcher Bruch der 15.950 diesen aus technischer Sicht bis 15.300 Punkte:

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Updates zu Trade-Gedanken und Updates zu bestehenden Positionen finden sich im DailyFX-Echtzeitnachrichtenfeed.

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

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