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DAX: ist die Bullenparty an den Aktienmärkten vorbei?

DAX: ist die Bullenparty an den Aktienmärkten vorbei?

2014-09-05 07:00:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

(DailyFX.de) – Auf dem EZB-Zinsentscheid bzw. der Pressekonferenz mit Mario Draghi wurden die europäischen Aktienmärkten am 04.09. mit geldpolitischen Stimuli in Form einer weiteren Zinssenkung und der Ankündigung eines ABS-Aufkaufprogramms versorgt. Während der DAX kurzzeitig über die 9.700er Marke „spritzte“, blieben Anschlusskäufe aus. Zu groß scheint der Respekt der Marktteilnehmer vor der sich abzeichnenden Normalisierung der Geldpolitik seitens der FED (=zeitnahe Zinsanhebungen). Das trübt die Stimmung der „Liquiditäts-Junkies“ und wirft die Frage auf: „Ist die Bullen-Party an den Aktienmärkten kurz vor ihrem Ende?“

Die Chance auf eine ausgeprägtere Korrekturbewegung und DAX-Ständen von weniger 9.000 Punkten zum Ende des Jahres 2014 scheint in meinen Augen gut.

Diverse Argumente hatte ich bereits schon divere Male im Morning Meeting, aber auch auf Vorträgen und in diversen Artikeln aufgegriffen, die ich an dieser Stelle noch einmal aufgreifen möchte und die meine These stützen.

Grundsätzlich gilt: eine historisch weiter niedrige Volatilitt und somit Sorglosigkeit am Markt

Die aggressive Niedrigzinspolitik und expansive Geldpolitik der globalen Notenbanken zu einem verstärkten Fremdkapitaleinsatz geführt, welcher an den Aktienmärkten und hier besonders an der NYSE historische Höchststände markiert hat.

NYSE Leverage Fremdkapitaleinsatz

Quelle: http://www.advisorperspectives.com/dshort/updates/NYSE-Margin-Debt-and-the-SPX.php

Die niedrige Volatilität an den Devisen-, aber auch an den Aktienmärkten, begünstigt durch diese Liquidität („Die Notenbanken werden es schon richten...“) ist in meinen Augen dafür prädestiniert, den Markt schlagartig aus seinem „Traum“, dass es schon immer weiter aufwärts gehen und die Notenbanken aufs geldpolitische Gaspedal treten werden, wenn dies nötig wird, zu reißen.

Die Parallelen zu den letzten Crashs in 2000 und 2008 sind in meinen Augen frappierend und unmöglich wegzudiskutieren.

Im April 2014 wurde dieser Rekord-Fremdkapitaleinsatz erstmalig reduziert, kurz danach noch einmal, an den US-Märkten einhergehend mit neuen Allzeithochständen, ein wenig hochgefahren. Das gleiche Bild gab es 2000 und 2008, bevor es dann signifikant abwärts ging.

Die Chancen für einen hochvolatilen Herbst und somit schwankungsintensiven Jahresausklang stehen in meinen Augen verhältnismäßig gut. Der Fall Anfang August unter die 200-Tage-Linie, mit dessen Rückeroberung der DAX aktuell verzweifelt kämpft, während die US-Indizes sich unter dünnen Umsätzen im Bereich ihrer Allzeithochs bewegen, lassen erste Trendumkehr-Möglichkeiten im DAX erkennen:

DAX Tageschart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Ausgehend hiervon kämen neue Jahrestiefs und ein Bruch der 9.000er Marke zum Ende des Jahres kaum überraschend.

Hierauf deuten auch andere Aspekte hin: so hat die aggressiv expansive Notenbankpolitik besonders der FED den SPX500, dem breit gefassten und zum DAX stark positiv korrelierten Aktienindex, auf Niveaus geführt, welche mittlerweile stark vom tatsächlichen „Reward“ divergieren (anders formuliert: die Marktteilnehmer müssen immer aggressiver Investieren (= sich eines erhöhten Hebeleinsatzes bedienen) um konkurrenzfähige Renditen zu erwirtschaften)

Ob die hieraus resultierende Blase platzt ist nicht die Frage. Die Frage ist, wann sie platzt:

DAX: ist die Bullenparty an den Aktienmärkten vorbei?

Quelle: DailyFX Research

Gleiches gilt im Bezug auf die expanisve Notenbankpolitik der EZB. Während Liquiditätsschwemmen einerseits Alternativlosigkeit begünstigen (der Zins des Euro-Bund-Futures notiert aktuell beispielsweise unter einem Prozent) und für weitere Aktienmarkt-Rallies sprechen, so sind die positiven, realwirtschaftlichen Effekte klar in Frage zu stellen. Solange die Unmengen an Liquidtät der EZB nicht in der Realwirtschaft ankommen und beispielsweise die Kreditvergabe an den privaten Sektor ankurbeln, steht die Rallye im DAX auf einem wackligen Fundament.

Und dieses dürfte schnell beginnen zu bröckeln, sollten die Marktteilnehmer eines morgens aus ihrem Liquiditäts-Traum erwachen und feststellen, dass Verdoppelung des Index-Stand im DAX seit September 2011 nur ein Windbeutel war (oder aber einfach auch nur realisieren, dass die Situation in der Euro-Zone und im Bezug auf den Euro so schlecht ist, dass die EZB sich bereits gezwungen sieht neue geldpolitische Programme auf den Weg zu bringen, bevor alte überhaupt angelaufen sind...)

Dass es zu einer solchen Entwicklung zum Jahresende kommt und der DAX zu einer empfindlichen Korrektur ansetzt, bleibt natürlich abzuwarten, eventuell bin ich ein paar Monate zu früh.

Meine Gedanken bewegen sich auf jeden Fall auf einem dünnen Fundament, historisch hat der DAX im Oktober, November und Dezember im Zuge einer Jahres-Endrallye im Schnitt ein Prozent zugelegt (seit 1959).

Aber dennoch denke ich, dass trotz des bullishen Grundmodus oberhalb des Jahrestiefs bei derzeit 8.900 Punkten aufgrund der nach oben dünner werdenden Luft und ausgehend hiervon unattraktiver werdender Chance-Risiko-Verhältnisse, attraktiv sein könnte antizyklische Short-Engagements auf den Weg zu bringen.

Sobald der DAX nachhaltig unte rdie 8.900er Marke fällt und neue Jahrestiefs markiert, würden als nächste Ziele die Region um 8.500 Punkte, bei starker Abwärtsdynamik sogar der Bereich um 7.500 Punkte aktiviert, ein Zwischenziel fände sich um 8.070 Punkte.

Klar ist aber auch: was auf der einen Seite „apokalyptisch anmutet“, entspricht bei zwei Schritten zurück einer rund 50%igen Korrektur, nachdem der DAX von September 2011 bis Juli 2014 fast 5.000 Punkte zugelegt hat. Eine solch scharfe Korrektur ist absolut als gesund zu bezeichnen.

Kommt es zu dieser Rutsche und dann wiederum entsprechenden „Weltuntergangs-Schlagzeilen“ in den Medien, sollte man es dann im DAX aber wieder mit der alten Börsenweisheit „Kaufe, wenn die Kanonen donnern“ halten:

DAX Monatschart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX: ist die Bullenparty an den Aktienmärkten vorbei?

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