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(DailyFX.de) – Der Bund-Future marschiert und markiert ein Allzeithoch nach dem nächsten. Die Zinsen 10-jähriger deutscher Bundespapiere stabilisiert sich unterhalb von einem Prozent. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Zwar sind kurzfristige Korrekturen einzukalkulieren, die Devise sollte jedoch lauten: „Buy the dips“.

Bund Future Hourly

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Vieles erinnert derzeit an den Sommer 2012 als die Zinsen zweijähriger deutscher Papiere in den negativen Bereich liefen, der Kauf eines zweijährigen Papiers also nicht mit Zinsen entlohnt wurde, sondern man für das Halten dieser Papiere sogar noch zahlen musste. Was auf den ersten Blick völlig irrational anmutet, ist auf den zweiten Blick in der Nachbetrachtung logisch.

So weiß man heute, dass die SNB zur Verteidigung der 1,20er Marke im EUR/CHFunabhängig vom Zins und der Rendite nahezu alle in Euro lautende Assets gekauft und die Zinsen zweijähriger Bonds auf unter Null gedrückt hat. Rationalität spielte vor diesem Hintergrund keine Rolle, die SNB ist an der Verteidigung der Schweizer Volkswirtschaft durch die Verteidigung der 1,20er Marke interessiert.

Ein ähnliches Bld zeichnet sich aktuell am Markt ab: der ein oder andere wird sich den Lauf in Bundespapieren durch ein erhöhtes Sicherheitsbedüfrnis der Marktteilnehmer erklären, kurz: eine Vorbereitung auf ein einsetzendes Risk Off an den globalen Finanzmärkten.

Während die Argumentation hier von mir in meinem Quartalsausblick für Q3 / 2014 durchaus schlüssig ist (http://bit.ly/1hnn03Y), zeigt die erneute Markierung von Allzeithochs im S&P500, dass der Modus am Markt aktuell zwar fragil, aber keineswegs panisch ist. Gleichs gilt, schaut man auf den aktuell weiter verhältnismäßig stabilen JPY, eine Währung, die in Zeiten finanzieller Unsicherheit durch die Auflösung von Carry Trades anziehen sollte. Somit wird die Argumentationsgrundlage dieses derzeitigen „Antizipieren eines Risk Offs“ Gedanken zumindest teilwese entkräftet.

Ein Blick auf den EUR/CHF, der das erste Mal seit Ende 2012 wieder unter die 1,21er Marke gefallen ist, passt da schon besser. Im derzeitigen Lauf im Bund-Future sehe ich eine aggressiv am Markt intervenierende SNB, die in Euro lautende Assets und somit auch den deutschen Bund-Future kauft.

Der Lauf der letzten Tage und Wochen im EUR/CHF zeigt allerdings, dass die SNB mit ihren Bemühungen derzeit nicht erfolgreich ist:

EUR/CHF Daily

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Es ist davon auszugehen, dass der EUR/CHF infolge der Ankündigungen Mario Draghis in Jackson Hole am vergangenen Freitag, man werde mit allen Mitteln alles tun, die niedrige Inflation zu bekämpfen, noch weiter in Richtung der Interventionsgrenze bei 1,2000 CHF korrigieren. Hier gilt dann aber ganz klar die bereits Anfang des Jahres von mir formulierte Devise EUR/CHF - Kaufe Dips in den Bereich um 1,2000 aggressiv

Da nicht zu erwarten ist, dass die SNB ihre Bemühungen einstellt, die Aufwertung des CHF zum Euro abzudämpfen und weiter in Euro-denominierte Assets und somit auch den Bund-Future zu kaufen, ist eine Fortführung der Aufwertung im Bund-Future zu erwarten.

Die am Donnerstag und Freitag anstehenden Daten zur deutschen und europäischen Inflation sind durchaus in der Lage kurze Korrekturbewegungen im Bund-Future auf den Weg zu bringen, sollte es zu Up Ticks inden jeweiligen Daten kommen:

Bund-Future mit erneuten höheren Hochs - welche Rolle spielt die SNB im Bezug auf den EUR/CHF?

Quelle: DailyFX Wirtschaftsdatenkalender

Allerdings wäre selbst bei einem kurzfristig heftigeren Rückschlag nicht zu erwarten, dass der Bund nachhaltig unter sein 2013er Jahreshoch bei 147,20 fällt. Der Aufwärtstrend sollte durch den potentiellen Käufer SNB verteidigt werden, die Devise für mittel- bis längerfristig agierende Trader lauten: „Buy the dips“, spätetsens im Bereich der unteren Aufwärtstrendkanalbegrenzung um 148,00 / 20. Eine erste Eintrübung des Aufwärtstrends ist erst mit Notierungen unter 145 Punkten zu sehen.

Bund Future Daily

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

Bund-Future mit erneuten höheren Hochs - welche Rolle spielt die SNB im Bezug auf den EUR/CHF?