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(DailyFX.de) – Der DAX ist mit wehenden Fahnen in die 9.400er Region vorgestoßen, begünstigt durch ein neues Allzeithoch im SPX500. Was aber übel aufstößt ist der fehlende Follow Through bzw. Squeeze beim Bruch des ATHs. Ein Zeichen von Schwäche?

Ich muss an dieser Stelle natürlich vorsichtig werden, weil der Mensch dazu tendiert gerne das zu sehen, was er sehen will. Ausgehend von meiner grundsätzlichen Skepsis für die Aktienmärkte und den DAX (meine letzte längere Analyse findet sich unter http://bit.ly/1AAWH3B), ist es somit wenig überraschend, dass ich die ausbleibende Squeeze in Richtung des psychologisch so spannenden 2.000er Levels im SPX kritisch beäuge.

Aber technisch bleibt mir keine andere Wahl: der Modus ist seit Anfang Juli und spätestens mit dem Bruch der 200-Tage-Linie eher bearish. Ausgehend hiervon würde ich am heutigen Tag dazu tendieren ausgehend von der ersten Handelsstunde unter der Voraussetzung guter Chance-Risiko-Verhältnisse den DAX von der Short-Seite zu traden.

Allerdings gilt es einzukalkulieren, dass der Verlauf im DAX zum Wochenschluss eher ruhig wird, eher (wenn überhaupt) zur US-Eröffnung am Nachmittag und mit der Rede Yellens in Jackson Hole um 16 Uhr noch ein wenig Bewegung aufkommt.

DAX: 9.400er Region im Fokus, was ist von Yellen in Jackson Hole zu erwarten?

Quelle: DailyFX Wirtschaftsdatenkalender

Die Chancen auf Volatilität bestehen auf jeden Fall. Nachdem zu Beginn der Woche noch keine große Spannung zu erwarten war, hat die Aussicht auf eine FED, die schneller als erwartet den Geldhahn zudreht am Mittwochabend gesorgt.

Hierin wurde klar, dass die FED im Bezug auf die Lage am Arbeitsmarkt etwas optimistischer ist und ihren Inflationsausblick angehoben hat, die US-Konjunktur offenbar doch auf einem robusteren Fundament steht und keine so aggressiven geldpolitischen Maßnahmen mehr von Nöten sind.

Damit verdichten sich für den DAX die Anzeichen, dass zum Ende des dritten Quartals neue Jahrestiefs wahrscheinlicher werden. Der einzige Grund, warum die geopolitischen Spannungen in der Ukraine, im Irak oder Gaza-Streifen noch keine tieferen Kurse im DAX auf den Weg gebracht haben, ist das billige Geld der FED. Sobald dieses teurer wird, gibt es an den Aktienmärkten meines Erachtens nur eine Richtung und diese zeigt in Richtung Süden.

Das es anders kommt und Yellen rhetorisch überrascht ist unwahrscheinlich. Das Yellen zum expansiv-geldpolitischen Rundumschlag ausholt, darf bezweifelt werden. Zwar besteht die Möglichkeit, dass Yellen in Jackson Hole für einen restriktiveren geldpolitischen Kurs eine Arbeitslosenquote im Bereich zwischen 5,3 und 5,5% benötigt und US Inflation tatsächlich signifikant anzieht und wirkliche Anzeichen einer Beschleunigung aufzeigt.

Allerdings wäre dies weit über das hinausgehend, was Yellen seit ihrem Amtsantritt kommuniziert hat.

Die Tatsache, dass sich die Arbeitslosenquote deutlich reduziert hat, die Anzahl neu-geschaffener Stellen ex-Agrar mittlerweile die Anzahl der Jobs auf das Vor-Finanzkrisen-Niveau gehievt hat, lässt einen solch aggressiven Unterton kaum zu. Wahrscheinlicher mutet mir an, dass Yellen den leicht hawkishen Unterton der FED Minutes fortführt, den Markt auf eine sanfte Landung vorbereitet und alles daran setzen wird erratische Kursbewegungen an den Aktien-, aber auch Zinsmärkten zu vermeiden.

Somit gilt für mich: ich bin den DAX weiter Short gegen die 9.370 / 400er Region, gestehe ihm kurzes „Überdehnungs-Potential“ bis ind en Bereich um 9.500 Punkten zu, besonders sollte Yellen sich leicht dovish präsentieren.

Bleibt die Überdehnung aus, findet der DAX auf der Unterseite als Zwischenziele bearisher Action die 9.350er Region, darunter dann die 9.260er Region und den Bereich ums Wochentief um 9.200 Punkte.

DAX: 9.400er Region im Fokus, was ist von Yellen in Jackson Hole zu erwarten?

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX: 9.400er Region im Fokus, was ist von Yellen in Jackson Hole zu erwarten?