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EURUSD 14082014

(DailyFX.de) Bei den Konjunkturdaten richtet sich die Aufmerksamkeit auf die europäischen Wachstumszahlen (11:00 Uhr). Die Erwartung an das Wachstum in der Eurozone von 0,1% im Vergleich zum Vorquartal läuft Gefahr, nicht erfüllt zu werden. Nicht nur das die deutsche Wirtschaftsleistung schrumpfte im zweiten Quartal, gedämpft durch den Außenhandel, stärker als es erwartet (-0,2%). Auch Frankreichs Zahlen enttäuschen. Statt dem erwarteten Wachstum von 0,1% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, stagnierte die Wirtschaft des Landes. Die französische Regierung passte ihre Prognose bereits an. Statt dem bisher erwarteten Wachstum von einem Prozent erwarte die Regierung lediglich ein Wachstum von 0,5% in 2014.

Die konjunkturelle Abschwächung scheint aktuell ein sich ausbreitender Trend in den Mitgliedsstaaten der Eurozone zu sein. Die Spuren von gescheiterten wirtschaftlichen Aufschwüngen in den vergangenen Wochen mehren sich, wie auch Italiens Rutsch in die Rezession. Der EUR/USD wird um 11:00 Uhr nun also einem Test ausgesetzt sein. Mit einem enttäuschenden Wachstum könnten anziehende Spekulationen baldiger weiterer Liquiditätsspritzen der EZB den EUR/USD dann schnell wieder belasten.

Der Wechselkurs notiert weiterhin in der Nähe des Jahrestiefs um 1,333. Ein Bruch der Unterstützung der 1,33 könnte weiteres Potenzial bis an die 1,31 eröffnen.

EUR/USD - Deutsche Wirtschaft schrumpft - die europäische Wachstumszahlen könnten enttäuschen

Auch die Stimmung an der CME spricht weiterhin nicht zu Gunsten des Euro

COT-Report: An der CME rutschte laut dem letzten COT Report der CFTC die Position der institutionellen Spekulanten am Terminmarkt tiefer, d.h., Vermögensverwalter, Banken und Fonds verstärkten ihre Wetten auf einen fallenden EUR/USD.

Die Netto-Position verringerte sich auf -128.747 Kontrakten unddamit auf den tiefsten Stand seit August 2012. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Position um 20.672 (3,47 Mrd. USD) Kontrakte, im 4-Wochenvergleich gar um deutliche 69.482 Kontrakte (11,65 Mrd. USD). Die Dynamik ist wieder aufgenommen worden. Die Wetten auf einen fallenden Kurs ziehen wieder an. Zum Artikel

Ausblick

Denkbare Erholungsbewegungen im EUR/USD könnten im Bereich des Feb.-Tiefs von 1,3476 bis zur 1,35 auf hartnäckigen Widerstand stoßen. Der Kurs bleibt als tendenziell schwach zu bewerten. Der Kurs rutschte erneut unter die 1,34. Ein folgender Bruch des Jahrestiefs der 1,333 und der 1,33, ließe weiteres Potenzial bis an die 1,31 zu.

EUR/USD - Deutsche Wirtschaft schrumpft - die europäische Wachstumszahlen könnten enttäuschen

Diskutieren Sie das Kursgeschehen im EUR/USD Talk.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD - Deutsche Wirtschaft schrumpft - die europäische Wachstumszahlen könnten enttäuschen