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(DailyFX.de) Der Dow Jones festigt gerade seine Position im positiven Terrain für dieses Jahr. Die Aussicht auf ein Ende der geldpolitisch lockeren Haltung der Federal Reserve drückten zuletzt neben den geopolitischen Risiken noch auf die Aktienmärkte. Die heute veröffentlichten Einzelhandelsumsätzen der USA dämpften jedoch wieder diese Befürchtung eines zeitnahen Betätigens der Zinsschraube der Fed.

Neben Deeskalationen in der Ukraine, dem Irak und dem Gazastreifen rühren gerade hier weitere Hoffnungen der Investoren. Die Möglichkeit beruhigt die Gemüter, dass die US-Notenbank wohl noch nicht die notwendige Zuversicht in die US-Wirtschaftserholung haben könnte, sich nicht erlaube werde Versuche zu starten und erste Leitzinserhöhungen wohl erst später in 2015 erfolgen werden.

Gerade in den US-Rentenmärkten, aber auch im Euro-Bund, zeigten sich die wieder anziehenden Spekulationen einer noch länger aufrecht gehaltenen wohlwollenden lockeren Geldpolitik der USA. Die Zinsen der US-Staatsanleihen längerer Laufzeiten nahmen ihren übergeordneten Abwärtstrend nach den schwachen Einzelhandelsumsätzen der USA wieder auf. Der Euro-Bund sah sich an diesem Tag zwei deutlicheren preistreibenden Daten gegenüber. Denn neben dem „Pull“ der verstärken Nachfrage nach US-Staatsanleihen sorgten im Vorfeld auch die enttäuschenden Zahlen zur europäischen Industrieproduktion dafür, dass der Kurs zügig nahe der 149 drehte und wieder Richtung des Allzeithochs stieß.

Der DAX, geprägt durch die positive Stimmung in den ersten Handelsstunden der US-Märkte, bleibt mit dem Vorstoß an die 9.200 auf dem Erholungskurs. Doch die Aussicht auf schwache Wachstumszahlen der deutschen Wirtschaft (8:00 Uhr) lassen erwarten, dass die Stimmung am Aktienmarkt zu Beginn des Tages wohl eher verhalten ausfallen könnte. Um 0,1% soll die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal geschrumpft sein. Der Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft geriet nach einem positiven Jahresauftakt im zweiten Quartal wohl ins Stottern. Erst gestern deuteten die ZEW-Umfrage Werte für den August erneut eine fallende aktuelle Bewertung auf also auch deutlich geschwächte Konjunkturerwartungen hin.

Die deutsche Wirtschaft und die US-Wirtschaft tauschen förmlich die Rollen. In Deutschland trug ein milder Winter zu einer kräftigem Wachstumstempo bei, das nicht aufrecht erhalten werden konnte, während in den USA die harten Wintermonate die Wirtschaft lähmte, doch abgelöst wurde durch eine kräftige Aufholjagd in den Frühlingsmonaten.

Sobald die deutschen Wachstumszahlen morgen verdaut wurden, wird der Aufmerksamkeit dem Bruttoinlandsprodukt der Eurozone gelten. Enttäuschende Zahlen könnten die EZB dazu ermutigen, zeitnah weitere Liquiditätsspritzen anzubieten und die Vorbereitungsmaßnahmen der ABS-Ankäufe zu intensivieren. Werden also aus meiner Sicht nicht zwingend mit Druck im DAX einhergehen. Die Südflanke der Eurozone wird sich ohnehin einem Test ausgesetzt sehen. Ob die wegfallende Kraft des „Zugpferds“ der europäischen Mitgliedstaaten ersetzt werden kann, bleibt zumindest zu hoffen.

Ein Überwinden des Widerstands der 9.250 könnte nun die nächste Etappe der Erholung einleiten. Doch unterhalb der 9.400 werte ich den DAX in dieser Korrekturphase als weiterhin sehr empfänglich für weitere Kursabgaben. Trotz der gewonnenen Distanz sollte man das Jahrestief gerade bei kritischen Berichten aus und neuen Eskalationen in den geopolitischen Krisenregionen nicht komplett aus dem Auge verlieren, denn könnte es schnell gehen.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

DAX schließt um 9.200 Punkte - bleibt auf Erholungskurs