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(DailyFX.de) Die konjunkturelle Abschwächung scheint aktuell ein sich ausbreitender Trend in den Mitgliedsstaaten der Eurozone zu sein. Spuren von gescheiterten wirtschaftlichen Aufschwüngen in den letzten Wochen, die geopolitischen Konflikte, die Aussicht auf ein baldiges Ende der wohlwollenden lockeren Geldpolitik der US-Notenbank stießen die europäischen Börsen in tiefe Korrekturen. Und es könnte noch tiefer gehen.

„Geld ist der Sauerstoff der Börse“ (André Kostolany). Doch aktuell könnte es nach den kräftigen Kursverlusten noch an der notwendigen Nachfrage – an dem notwendigen Optimismus der Investoren - fehlen. Zum derzeitigen Kursniveau könnte trotz des kräftigen Kursrutschs der letzten Wochen, angesichts der weiterhin angespannten geopolitischen Lager und dem schwachen Konjunkturausblick, die Zahl an neuen Käufern gering ausfallen.

Das zu Beginn der Woche gesehene Aufatmen fand heute im Deutschen Aktienindex zumindest ein schnelles Ende. Die gestrige Erholungsbewegung wurde förmlich verschlungen. Die 9.100 gab ohne größere Gegenwehr nach. Der Deutsche Aktienindex bleibt damit auch aus technischer Sicht deutlich angeschlagen und bleibt unterhalb der 9.400 für weitere Kursabgaben sehr empfänglich. Unterhalb der „psychologisch“ wichtigen 9.000 Marke könnte erneut eine Verkaufswelle in Richtung des Jahrestiefs um 8.900 anstehen, das dem nächsten Test dann womöglich nicht mehr standhalten kann.

Wenige Wirtschaftsdaten standen heute auf der Agenda. Die ZEW-Konjunkturdaten zumindest fielen überraschend negativ aus. Die Konjunkturerwartungen und die nun zum zweiten Mal in Folge schwächer bewertete Einschätzung der aktuellen Konjunktur senkten sich stärker als das erwartet wurde. Das Wachstumstempo der deutschen Wirtschaft lässt nach und die geopolitische Unruhe agiert hier als Katalysator. Während die ZEW-Kennzahlen noch nicht auf die Goldwaage gelegt wurden, die bevorstehenden Wachstumszahlen zum deutschen und europäischen Bruttoinlandsprodukt werden dies zweifelsohne.

Die schwachen Erwartungen an das deutsche BIP (Do.) könnten sich erfüllen. Um 0,1 Prozent soll laut Erwartungen die deutsche Wirtschaft um 0,1 Prozent im vergangenen Quartal im Vergleich zum ersten Quartal geschrumpft sein. Die anstehenden Wirtschaftszahlen diese Woche weisen also auf weitere Unruhe im Kursverlauf hin. Auch das Wachstum der morgen anstehenden Zahlen zur europäischen Industrieproduktion soll im Juni zurückgegangen sein. Die morgen früh anstehende Finalzahl zur deutschen Inflation wird nur im Falle einer Revision als interessant zu bewerten sein. Die Umsätze des US-Einzelhandels könnten hingegen für eine positive Überraschung aus meiner Sicht gut sein. Zwar liegt der Consensus der Schätzwerte bei einem erneuten Anstieg von 0,2 Prozent, doch optimistische Stimmen, die mit einem Plus von 0,4 Prozent rechnen, liegen auch vor. Sollte anschließend die Zinsspekulationen wieder hochschnellen, könnte sich durch die positiven US-Konjunkturdaten gar der Druck auf den DAX sich ausbauen.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

DAX: Verkaufswelle könnte unterhalb der psychologisch wichtigen 9.000 Marke folgen