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(DailyFX.de) Wie ich bereits in meiner heutigen DAX-Betrachtung DAX gibt die 9.100 auf - vor dem Zinsentscheid der EZB festhielt, wird das Marktgeschehen heute von dem geldpolitischen Entscheid der EZB geprägt sein. Der Initiator einer frühzeitigen aber nur kurzlebigen Schwäche im EUR/USD war die Veröffentlichung der deutschen Industrieproduktion, die

im Juni geringer als erwartet anstiegen. Auch hier lassen sich die präsenten geopolitischen Risiken als dämpfende Faktoren auf der Produktionanführen. Ein zurückhaltende Haltung wird von der EZB heute erwartet, auch die Marktteilnehmer im EUR/USD legen diese Haltung gerade vor dem Entscheid an den Tag.

Datum

Zeit

Ereignis

Wichtigkeit

Aktuell

Prognose

Vorherig

Kommentar

DoAug 7

08:00

Deutsche Industrieproduktion, nicht saisonbereinigt, arbeitstäglich bereinigt (im Vergleich zum Vorjahr) (JUN)

Mittel

-0.5%

0.3%

1.1%

13:45

Zinssatzentscheidung der Europäischen Zentralbank - Hauptrefinanzierungsfazilität

Hoch

0.15%

0.15%

13:45

EZB Spitzenrefinanzierungsfazilität

Mittel

0.40%

0.40%

13:45

EZB Einlagefazilität

Mittel

-0.10%

-0.10%

14:30

EZB Pressekonferenz zum Zinsentscheid

Hoch

Geldpolitischer Entscheid EZB – Erwartung: „Status Quo“

Volatile Stunden voraus - noch konsolidiert der EUR/USD vor geldpolitischer Verkündung

Mit den Leitzinssätzen des Eurosystems bereits im Negativkorridor steckend, hat die EZB kaum noch konventionelle Maßnahmen zur Hand, die sie zur konjunkturelle Stützung heranziehen könnte. Doch die Vorbereitungen weiterer unkonventioneller Maßnahmen wie der breite Ankauf von ABS Maßnahmen laufen bereits. Doch wird eine Beibehaltung der

Der aktuellen Geldpolitik der EZB erwartet. Die Zentralbank hat erst im Juni eine Reihe von zusätzlichen Maßnahmen ergriffen, um die Kreditvergabe ankurbeln und auch deflationäre Preisentwicklungen zubekämpfen. Die Offiziellen dürften wohl abwarten, wie sich diese Maßnahmen auswirken, bevor die Stimulusmaßnahmen weiter ausgebaut werden. Zudem könnte der durch noch ausstehenden Ergebnisse des Stresstest europäischer Banken die Motivation heute zu handeln gering ausfallen. Im Juli fiel die Inflation der Eurozone zwar von 0,5% auf 0,4%. Doch die Tatsache, dass der letzte Rückgang in der europäischen Teuerungsrate sich maßgeblich auf von schwankungsfälligen Gütern (vorrangig Energiekosten) basierte, dämpft den Druck dieses Rückgangs der Inflation auf die EZB.

Im Fall einer Beibehaltung der Geldpolitik wird es auf Hinweise wird es ankommen. Deshalb kann gerade die folgende Pressekonferenz als bedeutend erachtet werden und Hinweise auf die zukünftigen Schritte. So könnte Mario Draghi die Fortschritte in den Vorbereitungsarbeiten fürABS-Ankäufe ansprechen. Auch Hinweise ob diese Maßnahme überhaupt oder wann diese Ankäufe umgesetzt werden könnte wird könnte Marktreaktionen anstoßen. Sollte die EZB also andeuten, die expansive Geldpolitik zeitnah auszuweiten könnte der EUR/USD Rückgang einen Katalysator erhalten.

Ausblick

Widerstand könnte der Kurs im Bereich des Feb.-Tiefs von 1,3476 bis zur 1,35 finden. Erholungsbewegungen könnten jedoch diesem Bereich ihre Schwierigkeiten bekommen. Der Kurs bleibt als tendenziell schwach zu bewerten. Unterhalb der 1,34 könnte die 1,33 zügiger anvisiert werden und auch brechen. Der Bruch könnte weiteren Abwärtsdruck im EUR/USD einleiten. Unterhalb der 1,33 eröffnet sich Potenzial bis an die 1,31er Marke.

Volatile Stunden voraus - noch konsolidiert der EUR/USD vor geldpolitischer Verkündung

COT Sentiment – Großspekulanten so bearish positioniert wie zuletzt im August 2012

Sentiment COT-Report

Die sogenannte Netto-Position der Finanzinvestoren im EUR/USD an der CME fiel auf -108.075 Kontrakten und damit auf den tiefsten Stand seit August 2012. Die Netto-Positionierung fiel im Vergleich zur Vorwoche um -19.252 Kontrakte, im 4-Wochenvergleich fiel der Wert um -47.299 Kontrakte. Um 7,9 Mrd. USD fiel damit die Netto-Position im EUR/USD in den letzten vier Wochen.

Sentiment SSI

Mehrheitlich setzen private Händler auf eine einsetzende Stärke des Euro gegen den US-Dollar und stemmen sich damit gegen den seit Mai herrschenden Druck im Kurs. 59% der Händler FXCMs setzten auf Euro-Stärke.

Diskutieren Sie das Marktgeschehen im EUR/USD Talk.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Volatile Stunden voraus - noch konsolidiert der EUR/USD vor geldpolitischer Verkündung