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(DailyFX.de) Das Vorhaben zusätzliche Liquidität zur Ankurbelung der Kreditvergabe ins Bankensystem zu pumpen steckt weiterhin in der Pipeline fest. Der nächste Schritt im Kampf gegen eine anhaltende hohe Arbeitslosenquote, den konjunkturellen Risiken und einer niedrigen Inflation der Eurozone wurde vertagt. Die Geldpolitik der EZB ist und bleibt zwar locker. Doch zu einer weiteren Ausweitung der expansiven Geldpolitik entschloss sich der EZB-Rat nicht. Die Vorbereitungen für die Ankäufe der ABS-Papiere sind lediglich intensiviert worden. Der verkündete „Status Quo“ in der Geldpolitik ging somit erneut einher mit der Aussicht auf weitere unkonventionelle Maßnahmen. Dem Entscheid ließen sich weder Neues noch explizite Hinweise entnehmen, wann die EZB plant diese einzuführen.

Die Hoffnungen einzelner Marktteilnehmer auf eine sofortige „Liquiditätsspritze“ zerplatzen und das in einem Marktumfeld, das ohnehin schon gekennzeichnet ist durch Korrektur- und Krisenängsten. Gerade Italiens Rutsch in die Rezession, sowie der Rückgang der europäischen Inflation auf 0,4% boten zuletzt Nährboden für rasche Ausweitung der expansiven Geldpolitik der EZB.

Trigger für unkonventionelle Maßnahmen: Fallende Inflation

Doch Mario Draghi hielt in der Pressekonferenz fest, die Kerninflation verharrte im Juli auf 0,8% und verwies damit auf die schwankungsanfälligen Güter, die den Rückgang in der Inflation verursachten. Er räumte jedoch ein, die kurzfristigen Inflationserwartungen seien zurückgegangen. Die mittel- und langfristigen Prognosen der EZB seien hingegen noch nicht rückläufig. Gerade in der mittelfristigen Inflationsprognosen rührt der denkbare „Trigger“ für weitere unkonventionelle Maßnahmen und nicht für ABS-Ankäufe, sondern auf für ein mögliches Quantitative Easing und damit auch einem breiten Ankauf von Staatsanleihen. Gerade bei einer weiteren deflationären Entwicklung in der Eurozone wird der Druck auf die EZB steigen, bald zu handeln. Die Vorbereitungen der Ankäufe der ABS-Papiere sind beschleunigt worden. Eine endgültige Entscheidung, ob sie zum Zuge kommen, ist jedoch nicht gefällt worden.

Dass die Notenbanker die Leitzinsen des Eurosystems nicht anrührten, war nicht überraschend. Die Leitzinsen des Eurosystems stecken bereits im Negativkorridor (Hauptrefinanzierungsgeschäft von 0,15%, Spitzenrefinanzierungsfazilität von 0,40 % der Einlagefazilität von 0,10%) und lassen hier schlichtweg wenig weiteren Spielraum zu, d.h die EZB muss sich nun alternativen unkonventionellen Mitteln bedienen, um weitere konjunkturelle Anreize zu bieten. Doch dieses alleinige widmen, reicht wohl nicht aus um Korrekturängste auszuradieren. Der DAX läuft damit Gefahr die 9.100 schon bald wieder aufzugeben. Die Abwärtsdynamik könnte sich unterhalb der 9.100er Marke ausweiten. Sollte dann auch noch der Bruch der psychologisch wichtigen 9.000er erfolgen, wäre der Weg frei zum Jahrestief um 8.900. Erholungsbewegungen könnten in diesem Marktumfeld im Bereich der 9.400 wieder unter Druck kommen.

DAX Daily Chart

DAX  -  EZB sieht keinen Handlungsbedarf, doch die Geldpolitik bleibt locker

Chart erstellt mit der Trading Station von FXCM

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

DAX  -  EZB sieht keinen Handlungsbedarf, doch die Geldpolitik bleibt locker