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Wird der Ausblick der Fed restriktiver als erwartet ausfallen?

Wird der Ausblick der Fed restriktiver als erwartet ausfallen?

2014-06-18 17:43:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
Teile:

Ab 20:15 Uhr live Abdeckung des FOMC Zinsentscheids/der Pressekonferenz im DailyFX Live Stream - hier

Fed 18.06.2014 EURUSD Dollar Notenbank

(DailyFX.de) Der USD sticht gerade kurz vor dem FOMC Zinsentscheid als schwacher Performer im Devisenmarkt heraus. Wird hier bereits antizipiert, dass die Fed Marktteilnehmern nichts Neues bieten wird? Die Fed hält sich aber noch sehr bedeckt, was konkrete Hinweise bezüglich der ersten Zinserhöhung angelangt. Darauf warten Marktteilnehmer aber gespannt.

Relativ schwach zeigte sich der USD heute unter den Majors

Wird der Ausblick der Fed restriktiver als erwartet ausfallen?

Die große Fragestellung, der wir uns im Webinar widmen werden, wird heute sein:

Wird die Fed mehr bieten als nur eine Reduzierung der monatlichen Ankäufe von

  • hypothekenbesicherten Wertpapieren (MBS/(Mortgage-Backed Securities) in der Größenordnung von 5 Mrd. USD von 20 auf 15 Mrd. USD,
  • US-Staatsanleihen in der Größenordnung von 5 Mrd. USD von 25 auf 20 Mrd. USD?

Somit wird erwartet, dass insgesamt die QE3 Anleiheankäufe von 45 Mrd. USD auf 35 USD gedrosselt werden. Ursprünglich umfassten die QE Maßnahmen monatlich 85 Mrd. USD.

Wird der Ausblick der Fed restriktiver als erwartet ausfallen?

Da diese Szenarien erwartet werden und damit eingepreist sind, können wir ausgehend von diesen Verkündungen keine Kurssprünge erwarten.

Doch haben zuletzt die US-Wirtschaftsdaten ausreichend für Zinserhöhungen gesprochen? Das Wachstum im ersten Quartal enttäuschte reichlich. Diese schwache Entwicklung lässt sich jedoch nicht auf dieses oder die kommenden Quartale projizieren (der kalte Winter der die Q1 Leistung drückte ist vorbei). Doch auch die US-BIP-Prognosen der Weltbank und des IMF wurden für 2014 gesenkt.

Wir werden uns später ausführlicher mit weiteren Gedanken beschäftigen, warum sich Janet Yellen doch mal langsam sich mit dem Thema Leitzinserhöhung auseinander setzen soll und warum nicht. Die Frage wird sein: Welche wirtschaftlichen Entwicklungen sprechen dafür und welche dagegen?

Wird der Ausblick der Fed restriktiver als erwartet ausfallen?

Szenario 1: Fed überrascht, Zinsfalken in der FOMC setzten sich durch Sollte die Fed in der Pressekonferenz tatsächlich frühe Zinserhebungen

Andeuten(oder gar andere restriktive Maßnahmen heranziehen), so rechne ich mit anziehenden Zinsen der US-Staatsanleihen, einen übergeordnet starken USD (besonders gegenüber dem JPY) folgend auch mit einer deutlicheren bearishen EUR/USD Reaktion. Die 1,35 könnte dann zügig wieder angelaufen werden. Sollte die Marke brechen steht das Jahrestief wohl einem Test aus. Nicht nur der EUR/USD Wechselkurs könnte dann unter Druck geraten. Die Aussicht auf eine Ende der "Billigzinspolitik" könnte globale Indizes korrigieren lassen (auch den DAX Richtung Richtung des Wochentiefs von 9.858), der Bundkurs könnte schwach reagieren und auch Gold könnte an Nachfrage einbüßen und sich deutlicher vom Wochenhoch um 1.284 auf der Unterseiteabsetzen. Auch das Britische Pfund könnte weiter unter das frisch gesetzte 4-Jahreshoch von 1,7 fallen. Der gestern veröffentlichte unerwartete Anstieg in der US Inflation war ein Vorgeschmack auf einen derartigen Stimmungsumschwung an den Märkten. Spekulationen kochten hier kurzzeitig hoch, die Fed könnte nun eher agieren und den Pfadwechsel früher einleiten.

Szenario 2: Mehr als ein QE-Tapering wird nicht geboten, aber US-Wirtschaftsentwicklung wird deutlich gelobt

Das heute nicht mehr geboten wird als ein Tapering, lässt sich zumindest als sehr wahrscheinlich einfangen. Der Entscheid um 20:00 wird hier wenig anstoßen, wie auch in den Szenarien 1,3 und 4. Es kommt anschließend auf die Rhetorik der Fed-Chefin an, ihre Worte werden anschließend die Kraft besitzen, durchaus längerfristige Impulse in sowohl die eine wie auch die andere Richtung anzustoßen.

Sollte sie Themen wie das positive Wachstum, die Produktion und den US-Arbeitsmarkt deutlich loben, die erhöhte Inflation hervorheben - wäre der USD sicherlich gut unterstützt. Die Markttendenzen könnten denen unter Szenario 1 beschriebenen gleichen nur in deutlich abgeschwächter Form und daher sicherlich auch mit einzelnen Ausreißern in den Märkten. Auch die Korrekturen in den Indizes könnte hier, sollten sie wenn initiiert werden, dann geschwächt ausfallen.

Szenario 3: Mehr als ein QE-Tapering wird nicht geboten, Wirtschaftsdaten grundlegend positiv aber dennoch schleppende Konjunkturindikatoren

Sollte die Fed noch nicht klare Statements liefern und viel eher ein abwartende Haltung formulieren, dass die folgenden Wirtschaftsindikatoren um US BIP, Arbeitsmarkt, Inflation etc. abgewartet werden, so sind große und nachhaltig angestoßene Bewegung wohl eher Fehlanzeige. Wir können dann im Webinar einfangen, welche Stimmung sich an den Märkten durchsetzt.

Szenario 4: Mehr als ein QE-Tapering wird nicht geboten, aber US-Wirtschaftsentwicklung wird kritisiert

Sollte die Rhetorik von Yellen hingegen viele Schwächen der US-Wirtschaft aufgreifen, so werden die Zweifler lauter, dass die Wirtschaft nicht ohne konjunkturelle Stütze der Fed wachsen kann und die Zinsfalken stiller. Das wäre womöglich als expansiver zu werten, als man die Rede von Yellen eingestuft hätte. Die Zinsen der US-Staatsanleihen könnten wieder nachgeben, der gestrige Anstieg im Zins der zehnjährigen wieder verpuffen. Der US-Dollar wäre schwächer zu erwarten. Die Erholungsbewegung im EUR/USD sich ausbauen, die Region um 1,358 überwunden werden.

Daily Chart -Zins zenjähriger US-Staatsanleihen - erstellt mit der Trading Station von FXCM

Wird der Ausblick der Fed restriktiver als erwartet ausfallen?

Szenario 5: Die Fed entschließt sich noch nicht einmal die QE-Maßnahmen zu reduzieren

Hier wäre schon ab 20:00 Uhr mit deutlicheren Kursreaktionen zu rechnen.

Ein unerwarteter Stop im "Tapering" der Fed ließe gerade die Aktienmärkte womöglich bullish reagieren. Der USD wäre hier tendenziell ein Verlierer, denn die Geldschwemme bleibt länger bestehen. Der EUR/USD könnte hier zügig die 1,358/1,36 testen und überwinden. Im Gold würde ich mit einem kräftigerem bullishen Impuls rechnen. Die Zinsen der US-Staatsanleihen fallen. Anschließend würde ich am europäischen Rentenmarkt auch eine bullishe Reaktion im Bund erwarten. Natürlich käme es dann auch hier auf die Rhetorik der Fed an, denn ein Verzögern des QE Exits um lediglich einen Monat, ließe auch nur begrenzt Kursreaktionen zu. Die Rede bleibt also relevant. Aber es wäre ein Zeichen, für ein fehlendes Vertrauen eines US Wirtschaftswachstums ohne diese QE Spritze und ließe auch die Erwartungen anheizen, der erste Zinsanstieg wird sich nach hinten verlagern.

Volatiles Event - Kursreaktionen können erratisch ausfallen

Das wären meine Gedanken zur FOMC auch bezüglich potenzieller Kursreaktionen. Diese Überlegungen müssen keineswegs derartig aufgehen. Der Entscheid und die Rede Yellens könne sehr volatile Marktreaktionen anstoßen, diese können erratisch und natürlich auch konträr zu meinen Überlegungen verlaufen. Wie zu dem Non Farm Payrolls oder prinzipiell bei allen bedeutenden Events gilt: die Positionierung zu diesen Zeiten trägt ein zusätzliches Risiko. Ich rate von direkten Positionen unmittelbar vor und nach dem Entscheid oder während der Rede ab. Viel wertvoller kann es sein, die Bestätigung abzuwarten, bis klare Stimmungen sich in den Märkten zeigen, Marktteilnehmer bewusst wird, wie die gebotene Datenvielfalt und der Ausblick der Fed zu verstehen ist und wilde Ausschläge nicht mehr zu erwarten sind.

Ab 20:15 Uhr live Abdeckung des FOMC Zinsentscheids/der Pressekonferenz im DailyFX Live Stream - hier.

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Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Wird der Ausblick der Fed restriktiver als erwartet ausfallen?

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