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Dollar legt zu, nachdem die Renditen der 10-jährigen Anleihen fallen

Dollar legt zu, nachdem die Renditen der 10-jährigen Anleihen fallen

2014-05-29 04:14:00
John Kicklighter, Chef-Stratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Dollar legt zu, während die Renditen der 10-jährigen Anleihen fallen
  • Britisches Pfund stürzt gegen Majors bei nachlassendem Zinsausblick
  • Euro: Wird die Warnung der EZB hinsichtlich einer Risikoblase sich auf die EZ-Peripheriemärkte ausweiten?

Dollar legt zu, während die Renditen der 10-jährigen Anleihen fallen

Der Dow Jones FXCM Dollar Index (Ticker = USDollar) preschte in der vergangenen Handelszeit auf ein siebenwöchiges Hoch vor. Vor dem traditionellen Risikohintergrund trugen die zum Stillstand gekommenen Rallyes des S&P 500 und der breiter gefassten Aktienmärkte ihren Teil bei, stellen aber keinen Impuls dar. Richtet sich die Aufmerksamkeit dagegen auf die Zinssatzerwartungen, fällt die fundamentale Performance der Währung genauso unausgeglichen aus. Tatsächlich gaben die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen in der vergangenen Handelszeit um 2,8 Prozent nach, der größte Einbruch seit dem 13. März, und befinden sich mit 2,436 auf ihrem tiefsten Stand seit letztem Juni. Wenn es sich also weder um einen Bid für einen sicheren Hafen handelte noch die Renditen verlockend waren, woher nahm der Greenback dann seine Stärke? Das passende Sprichwort lautet: "Unter den Blinden ist der Einäugige König". Obwohl die fundamentalen Werte des Dollars sich nicht wesentlich verbessert haben, haben seine Gegenspieler in höherem Maß an Substand verloren. Aufgrund eines mehrwöchigen bärischen Trends beim EUR/USD, eines technischen Bruchs unterhalb der Schlüsselmarke von 1,6750 beim GBP/USD und eines Vorstoßes der Bären unterhalb von 0,8500 beim NZD/USD (die größte, auf Carry beruhende Hauptwährung) steht zu vermuten, dass der Dollar zulegt, da seine Gegenspieler sich selbst demontieren.

Eine Performance im Sinne von "die Beste unter den Schlechtesten" hat nicht lange Bestand in einem Markt, der auf frustrierende Weise richtungslos ist, während er gleichzeitig kurz davor steht, einen systemischen Umschwung bei den Aktivitätslevels auszulösen. Geht man von den Renditen aus, ist es unwahrscheinlich, dass es zu einer echten zeitlichen Verzögerung hinsichtlich der ersten Zinserhöhung kommen wird, ganz zu schweigen von einer Pause beim Tapering, sondern vielmehr zu einem Bid für das Papier. Das Volumen bei den Treasury-Futures hat während der Kontraktrollierung schlagartig zugelegt, und die ausländische Nachfrage nach zweijährigen Treasury-Notes (ein Maßstab für die Inflation und den Zinssatz) erhöhte sich. Vor dem US-Arbeitsmarktbericht ex Agrar werden wir möglicherweise keine Klarheit darüber erhalten. Indes bleibt das "Risiko"-Element bestehen, wobei die Forex-Trader in den Startlöchern stehen, um in den Dollar und den Yen zu investieren, sollte die Angst das Steuer übernehmen.

Britisches Pfund stürzt gegen Majors bei nachlassendem Zinsausblick

Obwohl der 0,6 Prozent, 99 Pip Rückgang, des GBP/USD keine eigenhändige Rückkehr zu volatileren Trading-Bedingungen war, war es jedoch eine bemerkenswerte Bewegung für das Pfund. Der Fall ließ für das Benchmark-Paar den technischen Boden eines Bullentrends, der den Markt in den letzten 11 Monaten höher geführt hatte, hinter sich. Außerdem war es ein universeller Rückgang für den Sterling gegen die meisten Gegenstücke – mit Ausnahme des GBP/NZD. Auf der Agenda sehen wir den Verkauf durch das Debt Management Office von £1,1 Milliarden in 2052 indexgebundenen Bonds. Daraufhin fiel der 2-Jahresgilt um 7,6 Prozent auf 0,644 und der 1-Jahres-2-Jahres Forward Swap fiel um 3,45 Prozent. Die hoch-fliegenden Erwartungen an die BoE könnten stärker unter Druck geraten, doch es gibt noch nichts Greifbares, was Bedenken hinsichtlich einer verzögerten ersten Zinserhöhung auslösen könnte. - Und auf der Agenda steht wenig Unmittelbares.

Euro: Wird die Warnung der EZB hinsichtlich einer Risikoblase sich auf die EZ-Peripheriemärkte ausweiten?

Fundamentale Euro-Trader haben in der vergangenen Handelszeit sicherlich die Arbeitsmarktstatistiken beobachtet. Und auf jeden Fall war der unerwartete Netto-Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 24.000 nennenswert. Doch dies führte nicht zum Tagessturz des EUR/USD. Dies stützt sich auf eine Kombination von ungünstigen, geldpolitischen Erwartungen an die EZB, wobei weitere Kommentare der Zentralbanker auf unvermeidbare Schritte für den 5. Juni hinweisen und ein EZB-Bericht enthüllt, dass Bankkredite im April zum dritten Monat in Folge gefallen sind. Besonders interessant war ein Halbjahresbericht der Bank, in dem darauf hingewiesen wurde, dass es eine Finanzblase geben könnte, die sich aufgrund einer Jagd nach Zinsen entwickelt hat. Trifft das auf die Bonds der EZ-Peripherie zu?

New Zealand Dollar schlechtester Performer des Tages, da Banken zerstreute Zinserhöhungen erwarten

Wieder einmal war der Neuseeland Dollar gegen die Majors die Währung mit der schlechtesten Performance. Dieser Rückgang gewinnt ernsthaft an Boden, wobei der NZD/USD unter 0,8500 fällt und der AUD/NZD einen Bewegung zu einem Schub durch den Widerstand bei 1,0900, der das Paar in 2014 begrenzt hat, verzeichnet. Der starke Rückgang in der ANZ Unternehmenssentiment-Umfrage trägt sicherlich zum bärischen Gewicht auf dem Markt bei, doch das Ausmaß dieser Bewegung findet seinen Ursprung sicherlich in den gesunkenen Zinserwartungen. Die Tatsache, dass die RBNZ aktiv an dem Zinsstraffungszyklus beteilitgt ist, scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Doch der Markt hat sich vorzeitig zu einem Kursanstieg bewegt – und nun wird die Schrittgeschwindigkeit nachfolgender Erhöhungen wirklich zweifelhaft.

Japanischer Yen: Wird BoJ Fall der Einzelhandelsumsätze und kommenden VPI beachten?

Die japanische Wirtschaft erhielt diesen Morgen einen schwarzen Flecken, da die Einzelhandelszahlen für April aggressiver als erwartet kollabierten. Doch der Markt war angesichts der Steuererhöhung für das Land auf eine Anpassung vorbereitet. Sollten wir eine ähnliche Reaktion von der kommenden Runde kritischer Daten erwarten? Die Haushaltsausgaben für April stellen sicherlich einen "bedrohten" Maßstab dar, doch die Arbeitslosenquote, Industrieproduktion und VPI-Zahlen fallen noch weiter außerhalb dieses Einflusses. Würde eine Wirtschaftsflaute und eine Mäßigung des Preisdrucks eine QE-Anpassung ermutigen?

Schwellenmarktwährung gemischt, Appetit auf Staatsanleihen steigt

Ebenso wie der Anstieg der Indizes der entwickelten Weltkapitalmärkte in der vergangenen Handelszeit stockte, so tat es auch der Rückgang im Schwellenmarkt. Der MSCI Emerging Market ETF stieg um 0,6 Prozent – heftig genug, um bärisches Interesse zu bremsen, doch zurückhaltend genug, um einen bedeutsamen Bruch zu neuen Hochs zu verhindern. Auf der FX-Seite war das Feld gemischt. Zuwächse waren vom Brasilianischen Real, der Indischen Rupie und der Türkischen Lira gekennzeichnet, während der Mexikanische Peso und der Russische Rubel fielen. Beachtenswert in den verschiedenen Anlageklassen ist, dass ein EM Schuldtitelindex ein Rekordhoch erreichte.

Gold stürzt weiter, aber mit etwas kontrollierterer Geschwindigkeit

Die Volatilität löschte die bärische Gold-Bewegung nicht aus. Auf dem Rücken des heftigen 2,2 Prozent Falls vom Dienstag folgte das Edelmetall mit einem weiteren 0,5 Prozent Rückgang in der vergangenen Handelszeit. Das Volumen hinter der Bewegung im ETF und dem Futures Markt bleibt erhöht. Gleichzeitig ist der CBOE Gold Volatilitätsindex immer noch um 15 Prozent höher als sein 12-Monatstief, das zu Beginn dieses Monats erreicht wurde. Dies ist eine beeindruckende Bewegung, doch wie beim Risiko oder dem Dollar benötigt eine Fortsetzung mehr als nur einen technischen Antrieb. Eine Dollar-Rallye könnte Futter für die Bären sein, während eine Risikoaversionswelle die Bullen angehen würde.**Bringen Sie den Wirtschaftskalender auf Ihre Charts - mit der DailyFX News App.

WIRTSCHAFTSDATEN

GMT

Währung

Veröffentlichung

Umfrage

Vorherig

Kommentare

1:00

AUD

HIA Verkäufe von Neubauten (im Monatsvergleich) (APR)

0,2%

Private Investitionsausgaben sollen angeblich auf ihren niedrigsten Stand seit mehr als 5 Jahren fallen. Der Aussie steht unter Druck, seitdem wieder China-Risiko droht. Werden die Erwartungen verfehlt, könnte sich der Druck auf den AUD erhöhen.

1:30

AUD

Private Investitionsausgaben (1Q)

-1,9%

-5,2%

12:30

CAD

Leistungsbilanz (BoP) (Kanadischer Dollar) (1Q)

-$12,8 Mrd.

-$16,0 Mrd.

Die Wachstumszahlen bei Handel und Lohn sind zwei Kernindikatoren für die kanadische Wirtschaft.

12:30

CAD

Durchschnittlicher Wochenverdienst (J/J) (MÄRZ)

2,3%

12:30

USD

Bruttoinlandsprodukt (annualisiert) (1Q S)

-0,5%

0,1%

US BIP für 1Q - Das BIP der weltgrößten Volkswirtschaft schrumpfte im ersten Quartal um 0,5 Prozent. Da die technischen Werte des US-Dollars auf eine Wende hindeuten, könnte ein positives Ergebnis den US-Dollar nach oben drücken. Werden die Erwartungen nicht erfüllt oder die Zahlen nach unten revidiert, könnte dies den Dollar aufgrund der gedämpften Leitzinserwartungen belasten.

12:30

USD

Private Konsumausgaben (1Q S)

3,1%

3,0%

12:30

USD

BIP-Preisindex (1Q S)

1,3%

1,3%

12:30

USD

Private Konsumausgaben - Core (Q/Q) (1Q S)

1,3%

1,3%

12:30

USD

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (24. MAI)

315 Tsd.

326 Tsd.

Es wird erwartet, dass die Erstanträge auf das siebenjährige Tief zurückfallen, welches vor zwei Wochen erzielt wurde.

12:30

USD

Fortlaufende Ansprüche (17. MAI)

2655 Tsd.

2653 Tsd.

14:00

USD

Anhängige Immobilienverkäufe (M/M) (APR)

1,0%

3,4%

Immobilienverkäufe M/M sollten von dem höchsten Level seit über 2 Jahren zurückgehen.

14:00

USD

Anhängige Immobilienverkäufe (J/J) (APR)

-8,9%

-7,4%

22:45

NZD

Baugenehmigungen (M/M) (APR)

-3,5%

8,3%

Die Baugenehmigungen können Aufschluss über zukünftige wirtschaftliche Aktivitäten sowie den finanziellen Zustand geben. Durch eine Verlangsamung bei den Baugenehmigungen auf ihren diesjährigen niedrigsten Stand könnte der NZD etwas unter Druck geraten.

23:05

GBP

GfK Umfrage zum Verbrauchervertrauen (MAI)

-2

-3

Einfluss könnte durch jüngste Volatilität verstärkt werden

23:30

JPY

Arbeitslosenquote (APR)

3,6%

3,6%

Das Gegenstück der wirtschaftlichen Gesundheit zu der Inflationsaktualisierung der politischen Offiziellen. Ein Preisziel ist nur solange von Bedeutung, wie die Wirtschaftsaktivität robust bleibt

23:30

JPY

Verhältnis Stellen zu Bewerbern (APR)

1,07

1,07

23:30

JPY

Haushaltsausgaben (im Jahresvergleich) (APR)

-3,7%

7,2%

23:30

JPY

Nationaler Verbraucherpreisindex (J/J) (APR)

3,3%

1,6%

Die BoJ hat ihre Prognose für Geschäftsinvestitionen und die Inflation erhöht, da sie denken, dass die Umsatzsteueranhebung im April begrenzten Einfluss auf die japanische Wirtschaft hatte. Anfang diesen Monats übertraf der japanische BIP des 1. Quartals die Erwartungen, was einen optimistischen Ausblick für die Wirtschaft unterstützt. Ein Anstieg könnte den Yen stärken, da dies Wetten auf eine Ausweitung des Anlagekaufprogramms der BoJ dämpfen könnte.

23:30

JPY

Nationaler VPI exkl. frische Lebensmittel (J/J) (APR)

3,1%

1,3%

23:30

JPY

Nationaler VPI exkl. Nahrung, Energie (J/J) (APR)

2,2%

0,7%

23:30

JPY

Tokyo Verbraucherpreisindex (J/J) (MAI)

3,0%

2,9%

23:30

JPY

Tokyo VPI exkl. frische Lebensmittel (J/J) (MAI)

2,9%

2,7%

23:30

JPY

Tokyo VPI exkl. Nahrung, Energie (J/J) (MAI)

2,1%

2,0%

23:50

JPY

Industrieproduktion (M/M) (APR P)

-2,0%

0,7%

Die vorläufigen Industrieproduktionszahlen M/M zeigen einen deutlichen Einbruch bei den Aktivitäten im Fabrikbereich. Im Jahresvergleich wird die Rate voraussichtlich auf ein fünfmonatiges Tief fallen.

23:50

JPY

Industrieproduktion (J/J) (APR P)

4,6%

7,4%

GMT

Währung

Kommende Ereignisse & Ansprachen

1:30

JPY

Sayuri Shirai der BoJ redet über die japanische Wirtschaft

12:30

USD

Feds Sandra Pianalto spricht über US-Wirtschaft

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KLASSISCHE UNTERSTÜTZUNG UND WIDERSTAND

EMERGING MARKETS 18:00 GMT

SKANDINAVISCHE WÄHRUNGEN 18:00 GMT

Währung

USD/MXN

USD/TRY

USD/ZAR

USD/HKD

USD/SGD

Währung

USD/SEK

USD/DKK

USD/NOK

Widerstand 2

13,5800

2,3800

12,7000

7,8165

1,3650

Widerstand 2

7,5800

5,8950

6,5135

Widerstand 1

13,1500

2,3000

11,8750

7,8075

1,3250

Widerstand 1

6,8155

5,8475

6,2660

Spot

12,8709

2,0979

10,4622

7,7529

1,2553

Spot

6,6343

5,4864

5,9596

Unterstützung 1

12,8350

2,0700

10,2500

7,7490

1,2000

Unterstützung 1

6,0800

5,3350

5,7450

Unterstützung 2

12,6000

1,7500

9,3700

7,7450

1,1800

Unterstützung 2

5,8085

5,2715

5,5655

INTRA-DAY PROBABILITY BANDS 18:00 GMT

\CCY

EUR/USD

GBP/USD

USD/JPY

USD/CHF

USD/CAD

AUD/USD

NZD/USD

EUR/JPY

Gold

Wid. 3

1,3692

1,6818

102,37

0,9040

1,0925

0,9337

0,8558

139,44

1278,00

Wid. 2

1,3670

1,6794

102,21

0,9024

1,0910

0,9320

0,8541

139,17

1272,81

Wid. 1

1,3648

1,6770

102,04

0,9008

1,0896

0,9302

0,8523

138,90

1267,61

Spot

1,3604

1,6723

101,71

0,8976

1,0866

0,9267

0,8488

138,36

1257,21

Unter. 1

1,3560

1,6676

101,38

0,8944

1,0836

0,9232

0,8453

137,82

1246,81

Unter. 2

1,3538

1,6652

101,21

0,8928

1,0822

0,9214

0,8435

137,55

1241,61

Unter. 3

1,3516

1,6628

101,05

0,8912

1,0807

0,9197

0,8418

137,28

1236,42

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