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Forex: US Dollar auf Fed-Rhetorik konzentriert; NZ-Dollar findet Antrieb für einen Abprall

Forex: US Dollar auf Fed-Rhetorik konzentriert; NZ-Dollar findet Antrieb für einen Abprall

2014-05-19 04:12:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • New Zealand Dollar Korrektur gefördert durch unterstützende PSI und EPI Zahlen
  • Euro wird wohl kaum Orientierung durch die Bauproduktionsergebnisse erhalten
  • US Dollar könnte zulegen, wenn die Kommentare seitens der Offiziellen die Drosselung der QE-Maßnahmen unterstützen

Der New Zealand Dollar korrigierte höher, als die Märkte den schnellen zweitägigen Abverkauf zum Ende der letzten Woche verdauten. Unterstützende Wirtschaftsdaten halfen außerdem. Der Performance of Services Index stieg im April auf 58,9, was auf das schnellste Wachstum der Aktivität im nicht-herstellenden Sektor seit mehr als sechs Jahren hinweist. Getrennt davon ergaben die Zahlen zum EPI des ersten Quartals eine Großhandelsinflation im Jahresvergleich von 0,9 Prozent, ein willkommener Rebound, nachdem der Index sein erstes Negativergebnis innerhalb von einem Jahr in den drei Monaten einschließlich Dezember 2013 verzeichnet hatte. Die Währung stieg durchschnittlich um bis zu 0,3 Prozent gegen ihre führenden Gegenstücke.

Vor uns liegt ein ruhiger Wirtschaftskalender während der europäischen Handelszeit und ein leerer Kalender in der US-Handelszeit, was die Märkte etwas orientierungslos in die Tradingwoche starten lässt.Die Bauproduktionsergebnisse der Eurozone sind die einzigen Konjunkturzahlen auf der Agenda. Obwohl der Trend in den vergangenen Monaten relativ rosig aussah, ist es unwahrscheinlich, dass der Euro durch ein positives Ergebnis Unterstützung finden wird. Tatsächlich gilt, dass, egal wie das Ergebnis ausfällt, es wohl nur wenig dazu beitragen wird, die Spekulationen hinsichtlich einer bevorstehenden Ausweitung der Stimulusmaßnahmen der EZB zu entkräften.

Die “Fed-Rhetorik” wird zu einem späteren Zeitpunkt heute im Rampenlicht stehen. Die Fed-Präsidenten Richard Fisher und John Williams aus Dallas und San Francisco sowie der frühere Vorsitzende Ben Bernanke stehen mit Reden auf dem Plan. Das zentrale Thema im Kern der Spekulation über die US Geldpolitik ist die Frage, ob die Zentralbank den “Taper” der QE-Anlagekäufe weiterführen wird, sodass das Programm noch in diesem Jahr ausläuft, was die Grundlage für eine nachfolgende Runde von Zinserhöhungen bilden würde.

Eine schwache Performance im ersten Quartal verbreite Zweifel unter den Investoren und schickte den US Dollar tiefer, doch das FOMC hat an seinem Bekenntnis zu einer geldpolitischen Normalisierung festgehalten. Gleichzeitig scheint sich das Blatt bei den US-Wirtschaftsdaten gewendet zu haben, wobei Daten von Citigroup im Vergleich zu den Erwartungen nun auf einem dreimonatigen Hoch stehen, nachdem sie zu Anfang April ihren Tiefpunkt gefunden hatten. Vor diesem Hintergrund dürften Kommentare, die eine fortgesetzte Stimulusreduzierung unterstützen, dabei helfen Zweifel über die Fortsetzung des Tapers zu zerstreuen, was den Greenback stützen würde.

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