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  • @SalahBouhmidi Ganz einfach, wenn der Preis sich an einem wichtigen Level bewegt, rein da und nicht mehr zurück schauen 😂 Nicht ganz aber so ähnlich. Das wichtigste ist das Trade-Management, was wiederum vom Entry abhängt. Dieser ist aber nicht immer perfekt, deshalb gibt’s immer was zu tun :)
  • @DavidIusow Was ist dein approach David? Für die, die es noch nicht wissen😉
EUR/USD: „Dovishe Rhetorik“  von EZB-Chef Mario Draghi und EZB-Vorstandsmitglied Benoit Coeuré belastet

EUR/USD: „Dovishe Rhetorik“ von EZB-Chef Mario Draghi und EZB-Vorstandsmitglied Benoit Coeuré belastet

Niall Delventhal, Marktanalyst

(DailyFX.de) Gestern konnten die europäischen Industriedaten überzeugen. Im Jahresvergleich stieg die Produktion der Industrie in der Eurozone um 1,7%. Dem EUR/USD verhalfen diese Daten nicht auf die Sprünge. Zu sehr lasteten die Kommentare, die „dovishe Rhetorik“, von EZB-Chef Mario Draghi und EZB-Vorstandsmitglied Benoit Coeuré. Auf der IWF Frühjahrssitzung sagte Draghi, der Wechselkursanstieg würde weitere geldpolitische Anreize erfordern. Es dichten sich somit Kommentare expansiver Schritte seitens der EZB. Auch Benoit Coeuré brachte „Quantative Easing“ auf den Tisch mit Laufzeiten von bis zu zehn Jahren und nannte den Vorteil dieser unkonventionellen Maßnahmen, sie könnten die Zinskurve der mittel- bis längerfristiger Laufzeiten beieinflussen. Die EZB könnte somit besonders die Zinslaufzeiten treffen, die für Investitions- und Konsumentscheidungen besonders relevant seien. Sollte sich morgen in der europäischen Inflation ein weiterer „Downtick“ von den letzten Schätzwerten zeigen, könnte der expansive Ton der Währungshüter wieder verstärkt von Marktteilnehmern wahrgenommen werden. Mit +0,5% notiert die Teuerungsrate bereits so tief wie zuletzt 2009.

Heute folgen europäische Kennzahlen zur ZEW-Umfrage und zur Handelsbilanz. Der Handelsbilanzüberschuss soll im Feb. weiter gestiegen sein. Die Erwartung an die Handelsbilanz liegt bei +15 Mrd. Euro.

Ähnlich der europäischen Kennzahl zur Inflation lässt sich auch der heutige um 14:30 Uhr erscheinende US Verbraucherpreisindex heranziehen und auch hier lassen sich mögliche Auswirkungen auf die Geldpolitik der Fed thematisieren. Sollte die US Inflation (aktuell 1,1%) nicht derartig stark auf 1,4% angestiegen sein, wie erwartet wird, so könnte sich Yellens Zinsausblick weiter abschwächen und dieEntwicklung der Teuerungsrate in die gleiche Kerbe schlagen, wie die Haltung einiger Mitglieder der FOMC, die das letzte Sitzungsprotokoll aufdeckte. Eine unter den Erwartung liegende Inflation könnte somit mit US-Dollarschwäche einhergehen.

EUR/USD Stimmung

An der CME setzen mit rund 4 Mrd. US-Dollar (23.300 Kontrakte) die institutionellen Spekulanten noch mehrheitlich auf den Euro, doch die Position baut sich seit 3 Wochen verstärkt ab. Die Großspekulanten sind mit 23.300 Kontrakten (Netto-Größe) mehrheitlich Long positioniert. Die Netto-Positionierung fiel im Vergleich zur Vorwoche um -9.938 Kontrakte, im 4-Wochenvergleich fiel der Wert um -13.085 Kontrakte.

15.04.2014_body_Picture_1.png, EUR/USD: „Dovishe Rhetorik“  von EZB-Chef Mario Draghi und EZB-Vorstandsmitglied Benoit Coeuré belastet

Ausblick

Oberhalb der 1,38 könnte der EUR/USD einen Vorstoß des EUR/USD über die 1,388 wagen, das 2,5 Jahreshoch von 1,396 könnte anschließend anvisiert werden. Ein Bruch des Levels an die 1,4 führen. Sollte der Kurs die 1,38 nicht verteidigen können, so könnte der Kurs wieder Richtung des April-Tiefs im Bereich der 1,37/1,367 sich neigen.

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