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GBP/USD - Bank of England mit dem Rückenwind?

GBP/USD - Bank of England mit dem Rückenwind?

2014-02-06 08:31:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
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Letzte Gesprächsthemen im GBP/USD

(DailyFX.de) Die gestrigen Arbeitsmarktdaten des privaten Dienstleisters ADP boten bereits einen ersten Eindruck von dem was am Freitag folgen könnte. Die ADP Arbeitsdaten gelten als Vorbote für den US-Arbeitsmarktbericht (Non Farm Payrolls) des U.S. Bureau of Labor Statistics. Die neugeschaffenen Stellen im Januar fielen laut ADP Report im privaten Sektor mit 175.000 unter der Erwartung von 185.000 aus. Kleine Unternehmen trugen mit 75.000 Stellen in einem deutlichen Ausmaß an diesem Wachstum bei, es folgten die mittelständischen Unternehmen mit einem Plus von 66.000 Stellen zum Jahresbeginn. Großunternehmen hingegen beschäftigten nur 34.000 weitere Personen.

GBPUSD__06.02._body_Picture_5.png, GBP/USD - Bank of England mit dem Rückenwind?

Im Einklang mit dem Wachstum aus 2013

Trotz einer Kennzahl, die unter der Erwartung ausfiel, die gestrige veröffentlichte Kennzahl ist vollkommen im Einklang mit dem durchschnittlichen monatlichen Wachstum aus 2013 ausgefallen. Durchschnittlich verzeichnete der private Sektor einen Zuwachs an Stellen von monatlich 183.000 im letzten Jahr.

Das kalte sowie windige Wetter in den USA würde weiterhin sich negativ auf die Beschäftigung auswirken. Mit diesen erschwerten Bedingungen ist das zugrundeliegende Wachstum als stabil zu bezeichnen. Das Wachstum fand branchenübergreifend statt. Einzig im Herstellungssektor fiel die Beschäftigung um 12.000 Stellen, doch es wird erwartet, dass sich diese negative Entwicklung im Herstellungssektor nicht als nachhaltig erweisen sollte.

Non Farm Payrolls

Am Freitag werden 180.000 neugeschaffene Stellen in den USA für den Januar erwartet. Der Jobzugewinn enttäuschte Anfang des Jahres zuletzt mit 74.000. Doch ungehindert dieser Entwicklung am Arbeitsmarkt entschied sich die Fed weiterhin am eingeschlagenen restriktiven Pfad festzuhalten. Doch bevor der Zustand des US-Arbeitsmarkts wieder Aufschlüsse über die aktuelle Haltung der US-Notenbank ermöglicht, wird die geldpolitische Lagebeurteilung der Bank of England im Vordergrund stehen.

Heute Bank of England im Fokus: Potenzial für Enttäuschungen gegeben

Der gebürtige Kanadier Mark Carney, Governeur der Bank of England, nahm zuletzt etwas Wind aus den Segeln, als er noch einmal betonte, die Notenbank würde keineswegs direkt den Leitzins erhöhen, sobald eine Arbeitslosenquote von 7% erreicht werde. Laut Mark Carney stehe die britische Konjunktur noch vor Gegenwinden, in Hinblick auf diese würde das geldpolitische Komitee eine Reihe von Optionen abwägen. Heute wird die Bank of England somit noch nicht von ihrer expansiven Geldpolitik abkommen.

GBPUSD__06.02._body_Picture_4.png, GBP/USD - Bank of England mit dem Rückenwind?

Größeren Einfluss auf das Britische Pfund könnte der am 12. Februar fällige Inflationsbericht der Bank of England auf den Wechelkurs des GBP/USD haben. Doch das Britische Pfund bleibt anfällig für Korrekturen, sollte die Bank of England die erhöhte Erwartungshaltung an zeitnah erfolgende Zinserhöhungen nicht erfüllen.

Seit dem März 2009 hält die Bank of England den Leitzins auf dem historischen Tief von 0,5%. Auch wenn sich das heute voraussichtlich nicht ändern wird, die Aussicht darauf, dass sich langsam nach Jahren einer „Billigzinspolitik“ die Geldpolitik sich langsam ändern könnte, führte zuletzt die Pfund-Stärke an.

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Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

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