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  • Bond-#Trader bereiten sich auf eine hawkishe Überraschung der #FED vor. Diese Erwartung haben unter anderem JP Morgan, Morgan Stanley sowie TD Securities… Treasury Yields Rebound as Rally Lures Bears From Hibernation https://t.co/LhiWvvejgf
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EUR/USD: EZB steht am Do wohl patt, doch bearishes Potential gegeben

EUR/USD: EZB steht am Do wohl patt, doch bearishes Potential gegeben

Jens Klatt, Marktstratege

(DailyFX.de) – Das Hauptevent für den Euro steht am heutigen Tag auf der Agenda der globalen Devisenmärkte: die EZB-Leitzinsentscheidung.

Im Folgenden sollen die möglichen Szenarien thematisiert werden und ihre möglichen Auswirkungen auf den Verlauf des EUR/USD:

1. Die EZB steht weiter Patt, verkündet keine Zinssenkungen (besonders des Spitzenrefinanzierungssatzes), keine geldpolitischen Programme (z.B. LTROs), verweist stattdessen darauf, dass positive realwirtschaftliche Effekte Zeit brauchen, der „Down-Tick“ in den deutschen Inflationsdaten nicht beunruhigend ist (Wahrscheinlichkeit: 70%)

Ausgehend von der Tatsache, dass die letzte (wohl eher einen psychologisch Effekt habende) Zinssenkung im November sich kaum in realwirtschaftliche Effekte hat übertragen können und besonders die Zinsspreads von europäischen Peripherieländer zu deutschen Bundesanleihen auf dem niedrigsten Stand seit Jahren notieren, das wohl wahrscheinlichste Szenario.

Ausgehend von der bearishen Action in Richtung der 1,35er Region letzte Woche Donnerstag/Freitag nach den Inflationsdaten aus Deutschland und der Euro-Zone einerseits ein hawkishes Szenario, was den EUR/USD realistisch zurück über das 1,36er Level in den Bereich 1,3650 / 3670 befördern kann. Doch die Nachhaltigkeit dieses Laufs bliebe in Frage zu stellen. Grund ist, dass die Liquiditätsengpässe an den europäischen Kreditmärkten über kurz oder lang via geldpolitischer Stimuli angegangen werden müssen.

Man sollte zudem nicht vergessen, dass die stetig fallenden Zinsen spanischer und italienischer Bonds vor allem eines illustrieren: die Marktteilnehmer vertrauen der EZB, dass sie im Falle von Verwerfungen einspringt und strauchelnde EU-Mitglieder stabilisiert. Hält sich die EZB weiter zurück mt geldpolitischen Stimuli, kann diese „restriktive“ Haltung auch schnell zurückschlagen und in Verkaufspotential im Euro resultieren.

Fazit: Kurze bullishe Impulse in Richtung 1,3650 (obere Abwärtstrendkanalbegrenzung im Daily) sollten beobachtet werden, könnten eventuell als Short-Einstiegslevel in Richtung 1,3400 fungieren. Erst ein Rücklauf über das 1,3750er Level (bspw. begünstigt durch zusätzlich schlechte NFPs am Freitag), würde das Bild für die Euro-Bullen charttechnisch aufhellen.

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Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

2. Die EZB bedient sich weiterer LTROs um die Engpässe an den europäischen Kreditmärkten inden Griff zu bekommen. (Wahrscheinlichkeit: 0 – 5%)

Das definitiv unwahrscheinlichste Szenario für den Euro. Mario Draghi hatte weiteren LTROs bereits im Dezember indirekt eine Absage erteilt. Die positiven Effekte für die Realwirtschaft sind hier nicht erkennbar, einzig die Zinsen spanischer oder italienischer Bonds, egal welcher Laufzeit markieren ein Allzeit-Tief nach dem nächsten. Die Haltung der EZB „man werde alles tu, um den Euro zu erhalten“ provoziert eher einen „Moral Hazard“ sondergleichen.

Kurze bullishe Impulse infolge der Aussicht auf sich weiter reduzierende Zinsspreads zwischen deutschen und bspw. spanischen oder italienischen Bonds in den Bereich 1,3580 / 3600 sollten verkauft werden mit Ziel eines baldigen Verkaufs des EUR/USD in Richtung der 1,34er Region (eventuell begünstigt durch gute NFPs am Freitag bereits zum Ende dieser Woche).

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Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

3. Die EZB wartet mit einer innovativen Lösung auf. Bereits in Davos machte Draghi den Vorschlag, dass die EZB private Kreditpakete (bestehend sowohl aus Unternehmens- als auch Verbraucherkrediten) von Banken kauft, um diese zu einer lockereren Kreditvergabe zu bewegen. Herausgestellt wurde in der jüngeren Vergangenheit das sinkende Kreditvolumen im Privaten Sektor, ein Hauptgrund für die Konjunkturschwäche in der Eurozone (Wahrscheinlichkeit: 15- 20%)

Ein durchaus mögliches Szenario, doch es bliebe abzuwarten auf welchem Wege die EZB und besonders Mario Draghi (als ehemaliger Mitarbeiter Goldman Sachs) ein solches Finanzprodukt und seine Konzeption den Medien erklärt. Hier könnten in Zeiten von Libor- und Reuters-Fixing-Manipulations-Schlagzeilen schnell Unmut aufkommen und PR-technisch würde dies eine haarige Angelegenheit. Nichtsdestotrotz zeugt dieser Gedankengang von einem Höchstmaß an innovativem Denken und stellt eine deutlich weniger aggressive Variante als die Implementierung negativer Zinsen dar um Banken zu motivieren, Kredite an den privaten Sektor zu vergeben.

Die Auswirkungen auf den Euro blieben abzuwarten, auch wenn die Initial-Reaktion wohl bearish wäre, so scheint mir das Abwärtspotential im EUR/USD zunächst auf 1,3400 begrenzt.

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Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

4. Eine Senkung der Spitzenrefinanzierungsfazilität von 0,75% auf 0,5% oder niedriger. Kurz gesprochen ist die Spitzenrefinanzierungsfazilität (ECB Deposit Facility Rate) eine Möglichkeit für Geschäftsbanken im Euroraum, sich über Nacht Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zu leihen (Wahrscheinlichkeit: 10%)

Ehrlich gesprochen ein ähnlich unwahrscheinliches Szenario wie die erneute Auflegung eines LTROs, da die positiven Effekte für den sich abzeichnenden Engpass an den europäischen Kreditmärkten durch die Senkung der Obergrenze des Zinskorridors durch den EZB-Rat. nahezu 0 ist (wir sprechen hier lediglich von „Über-Nacht-Zinsen“...)

Auch hier blieben die Auswirkungen auf den EUR/USD abzuwarten. Einerseits gehört die Senkung des oberen Zinsbandes des Zinskorridors zu den restriktiveren Optionen der EZB am morgigen Tag. Doch ähnlich wie in Szenario 1) sollten bullishe Impulse über das 1,36er Level hinterfragt werden. Eine solche (fast schon sinnlose) Aktion könnte seitens der Marktteilnehmer als „purer Aktionismus“ wahrgenommen werden und einen Verkauf des Euros infolgedessen in Richtung 1,3400 nach sich ziehen.

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Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

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