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(DailyFX.de) –Die Atempause im DAX nach der Verkaufswelle am Freitag hält an, der deutsche Leitindex lief im vorbörslichen Handel zurück über die 9.400er Marke und hat weiteres bullishes Potential in Richtung 9.480 / 500 Punkte. Allerdings sollte diese Bewegung nicht überbewertet werden.

Rein technisch handelte es sich zunächst nur um eine 38,2%-Korrektur der Bewegung von den Vorwochenhochs zu den gestrigen Tiefs.

Viel interessanter erachte ich aktuell jedoch die Abhängigkeit des deutschen Leitindex von der aktuell hohen Volatilität in Schwellenländer-Währungen wie der TRY oder dem MXN.

Im Hauptfokus steht hier aktuell klar die türkische Lira: diese kann sich nach einem regelrechten Sell Off und Abschlägen von über 3% unter hoher Volatilität gestern früh, mittlerweile ausgehend von diesen Tiefstständen 5% fester präsentieren. Doch der Grund für die positiven Vorzeichen, der ja eigentlich beruhigend wirken sollte, dürfte den Marktteilnehmer wohl mehr und mehr die Schweißperlen auf die Stirn treten und unsicher werden. So hat die türkische Notenbank gestern eine Krisensitzung einberufen, nur Notenbank-Interventionen und Stützungskäufe konnten die türkische Leitwährung vor weiteren Abwertungen bewahren (Details: „USD/TRY: türkische Notenbank in der Bredouille, aggressive Zinserhöhung notwendig, sonst droht der TRY-Kollapshttp://bit.ly/1e2ANOJ)

DAX_Vola_in_tuerkischer_Lira_als_Wink_mit_dem_Zaunpfahl_body_Picture_4.png, DAX: Vola in türkischer Lira als Wink mit dem Zaunpfahl?

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Nun scheint im DAX mehr und mehr die Möglichkeit gegeben, dass es über kurz oder lang auch an den Aktienmärkten zu solchen panikartigen Verkäufen kommen könnte. Der Fremdkapitaleinsatz an der NYSE notiert weiter auf historischen Höchstständen. Und wenn dieser aufgelöst wird und sich die kleine, lodernde Flamme am Markt zu einem Flachenbrand entwickelt, drängen alle Marktteilnehmer durch ein Nadelöhr nach draußen. Eine Verkaufswelle bis mindestens 9.000 Punkte wäre die Folge. Und vor allem: der Sell Off am Markt könnte in einem Zug geschehen und das Vortsellungsvermögen der Marktteilnehmer schnell übersteigen.

DAX_Vola_in_tuerkischer_Lira_als_Wink_mit_dem_Zaunpfahl_body_Picture_3.png, DAX: Vola in türkischer Lira als Wink mit dem Zaunpfahl?

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Alle Augen ruhen somit auf der FED am Mittwoch. Auch wenn am heutigen Tag die Aufträge zu den Gebrauchsgütern und das Verbrauchervertrauen aus den USA auf der Agenda stehen, dürfte sich das Interesse der marktteilnehmer hier doch in Grenzen halten.

Erst die FED am Mittwoch hat hier die Möglichkeit für Erholung zu sorgen. Sollte sich hingegen am Mittwoch geldpolitisch zurückhalten und hierdurch ein erneutes Anziehen der US-Zinsen begünstigen, dann lautet die Devise wohl „rette sich, wer kann...“

DAX_Vola_in_tuerkischer_Lira_als_Wink_mit_dem_Zaunpfahl_body_Picture_2.png, DAX: Vola in türkischer Lira als Wink mit dem Zaunpfahl?

Quelle: DailyFX Wirtschaftsdatenkalender

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX_Vola_in_tuerkischer_Lira_als_Wink_mit_dem_Zaunpfahl_body_Picture_1.png, DAX: Vola in türkischer Lira als Wink mit dem Zaunpfahl?