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(DailyFX.de) – Implodierende Emerging Markets Märkte und der stärkste Einbruch der Aktienmärkte seit mindestens einem halben Jahr waren und sind die bestimmenden Themen am heutigen Handelstag. Der Euro konnte von diesen Risikoktrends profitieren. Die Eurozone kann als Investitionsziel für diversifizierende Großanleger ausgemacht werden. Insbesondere der dramatische Mittelabfluss aus Ländern wie Argentinien, der Türkei oder Brasilien zeigt, dass momentan drei Themen die Finanzwelt bestimmen:

  • Chinas Wachstumsschwäche hat endgültig die Märkte erreicht. Der HSBC/ Markit Flash PMI Indikator war ausschlaggebend für eine Reihe von negativen Markteinschätzungen, in Zuge deren der dortige Interbankenmarktzins dramatisch anstieg und Credit Default Swaps (Versicherungen gegen den Kreditausfall von Emittenten) auf chinesische Anleihen stiegen auf ein 14 Monatshoch. Auch wenn im Falle der Türkei, Argentinien oder Thailand zusätzlich innenpolitische Faktoren wirken, das übergeordnete Thema ist momentan eine generelle Schwäche der zuvor fulminant gewachsenen Emerging Markets.
  • Delevereging und Risk-off Positionierungen haben vor allem die Yen Crosse stark beeinflusst. In der Vergangenheit und im Zuge von Abenomics war der Kapitalabfluss vom JPY vor allem auch in höher rentierenden Emerging Markets einer der großen Trends der letzten Jahre. Diese Entwicklung kehrt sich gerade um. Wie der Commitment of Traders Report anzeigte, war ein Extremwert der Shortpositionierungen im japanischen Yen erreicht, Großspekulanten verschuldeten sich in Yen – verkauften diesen - um in anderen Währungsräumen Investitionen zu tätigen. Selbst eine graduelle Rückführung dieser Positionierungen konnte eine starke Marktreaktion hervorrufen, wie wir sie in der letzten Woche zu sehen bekamen.
  • Das äußerst fragile Unterfangen der FED, über eine sogenannte „Forward Guidance“ für Stabilität an den Märkten zu sorgen, stößt weiterhin auf Skepsis der Marktteilnehmer. Insbesondere die Kommunikation, dass Tapering kein Tightening sei, wird an den Märkten – ob zu Recht oder nicht sei dahingestellt – kaum quittiert. Es wird weiterhin damit gerechnet, dass die FED den eingeschlagenen Weg der Rückführung der quantitativen Maßnahmen fortführt.

Für den EUR/USD ergibt sich hieraus ein interessantes Handelsumfeld. Auf der einen Seite, kann durchaus ein stärker werdender Konjunkturoptimismus in der Eurozone ausgemacht werden. Der Euro konnte sich dem Abwärtstrend seit Anfang des Jahres entgegensetzen und steht nun wieder auf einem Kursniveau wie es seit den schockierenden US NFPs nicht mehr erreicht wurde. Auf der anderen Seite dürfte ein weiterer Taperschritt die US Zinsen wieder steigen lassen, was den EUR/USD tendenziell unter Druck bringen wird.

Momentan gibt der Vorwochentrend den Ton an, was heißt, dass der Druck hinzu einem stärkeren Euro in Folge von Mittelzuflüssen in europäische Anleihen weiterhin gegeben ist.

Die enge Range (zwischen 1,3700 und 1,3663) im EURUSD bietet sich für Breakout Strategien an:

EURUSD M5

Trendumkehr_an_den_globalen_Maerkten_-_Yen_und_Euro_als_Anlageziel__body_Picture_3.png, Trendumkehr an den globalen Märkten - Yen und Euro als Anlageziel

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Ich sehe den Euro die Range nach oben verlassend mit erstem Ziel des Vorwochenhochs von 1,3740. Bei einem Ausbruch nach unten, sehe ich eine stärkere Unterstützung bei 1,3620 und darunter bei 1,3580.

EURUSD D1

Trendumkehr_an_den_globalen_Maerkten_-_Yen_und_Euro_als_Anlageziel__body_Picture_2.png, Trendumkehr an den globalen Märkten - Yen und Euro als Anlageziel

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

Trendumkehr_an_den_globalen_Maerkten_-_Yen_und_Euro_als_Anlageziel__body_x0000_i1025.png, Trendumkehr an den globalen Märkten - Yen und Euro als Anlageziel