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(DailyFX.de) –Im gestrigen Tagesverlauf konnte der EURUSD deutlich an Wert zulegen. Die positive Entwicklung der Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in Europa und die durchwachsene Datenflut aus den USA halfen den EURUSD Kurs auf den höchsten Stand seit einer Woche.

Im einzelnen viel der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Europa mit 53,9 höher aus als allgemein erwartet wurde aus und setzte die positive Entwicklung der letzten Monate fort. Blickt man in die einzelnen Mitgliedstaaten der Eurozone, fällt vor allem der starke Konjunkturoptimismus in Deutschland auf. Der entsprechende Indikator für Deutschland viel mit 56,3 gegenüber erwarteten 54,6 und 54,3 im Vormonat nochmal deutlich positiver aus. Zudem sorgte ein Kommentar von Mario Draghi darüber, dass sich die Eurozone auf einem stabilisierenden Kurs befinde und die Wachstumsprognose von 1,2% für 2014 bestätigte, für vermehrte Umschichtungen großer Anleger von US Dollar in den Euro.

Damit nimmt die Eurozone die konjunkturelle Jagd nach den USA wieder auf. Der Vergleich der drei größten Witschaftszonen der Welt, der Eurozone, den USA und China, zeigt, dass die 2 Jahre währende Wachstumsdelle der Eurozone überwunden wurde und sie in den Bereich des Aufschwungs - was diesen Indikator anbelangt - aufstieg. Die USA halten sich auf hohem Niveau, während die letzten Zahlen aus China das erste Mal seit dem letzten Sommer wieder einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität anzeigt:

Euro_mit_fulminantem_Comeback_Eurozone_bleibt_an_der_USA_dran_body_Picture_4.png, Euro mit fulminantem Comeback – Eurozone bleibt an der USA dran

Darüber hinaus konnte sich über die Veröffentlichungen weiterer US-amerikanischer Wirtschaftsindikatoren kein vergleichbarer Konjunkturoptimismus durchsetzten. Die Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe viel mit 326 Tsd für diese Woche im Rahmen der Erwartungen aus, die fortlaufenden Ansprüche auf Arbeitslosenhilfe stiegen hingegen wieder auf mehr als 3 Millionen, was die Erwartungen enttäuschte.

Zusammengenommen hat sich damit das technische Bild eines überverkauften Euros aufgelöst. Vorgestern gab es diesbezüglich schon deutliche Bodenbildungstendenzen im EUR/USD Kurs. Die Renditen auf US- Staatsanleihen fielen nochmals, während Aktienmärkte weltweit nachgaben. Zu beobachten war demnach eine Umschichtung von Kapital aus dem Aktienmarkt in den Rentenmarkt und hier vor allem in den Markt für europäische Schuldtitel. Die Entwicklung der Renditen auf Staatsanleihen von Staaten wie Italien, Spanien oder Portugal ist beeindruckend. Mittlerweile schrumpfte der Risikoaufschlag zu deutschen Bundesanleihen auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Eurokrise im Jahr 2010. Dies bedeutet für den EUR/USD Kurs, dass sich insbesondere Großanleger gerade den Euroraum für festverzinsliche Wertpapiere als Anlageziel aussuchen. Die Garantie der EZB, möglicherweise über eine Neuauflage von quantitativen Maßnahmen für zusätzliche Liquidität zu sorgen, macht eine Wette auf steigende Rentenpapierkurse besonders attraktiv. Insgesamt ergibt sich also für den Euroraum ein äußerst attraktives Chance-Risiko -Profil. Auch wenn Europa noch ein eklatantes wirtschaftliches Aufholungspotenzial zu den USA aufweist, kann in erster Linie dieser Mechanismus den EUR/USD Kurs wieder in den Bereich neuer Jahreshochs heben. Für den heutigen Handel sehe ich das Potenzial für eine moderate Korrektur nach der deutlichen Aufwertung von gestern. Allerdings wird der EUR/USD aller Wahrscheinlichkeit nach weiter über 1,3600 notieren. Erst wenn die Marktteilnehmer ihre Aufmerksamkeit wieder in Richtung FED aufgrund der nöchsten FOMC Sitzung am Mittwoch richten, ergibt sich für den US Dollar ein merkliches Aufwertungspotenzial.

Unterdessen testet der EURUSD den Widerstand am Kursniveau von 1,3685 und 1,3700. Die toppishe Tendenz im Handelsverlauf der letzten Stunden lässt auf einen zunächst seitwärtsorientierten EUR/USD schließen.

EUR/USD

Widerstand: 1,3685 | 1,3700 | 1,3730

Unterstützung:1,3620| 1,3600 | 1,3550

EURUSD M15

Euro_mit_fulminantem_Comeback_Eurozone_bleibt_an_der_USA_dran_body_Picture_3.png, Euro mit fulminantem Comeback – Eurozone bleibt an der USA dran

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

EURUSD D1

Euro_mit_fulminantem_Comeback_Eurozone_bleibt_an_der_USA_dran_body_Picture_2.png, Euro mit fulminantem Comeback – Eurozone bleibt an der USA dran

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

Euro_mit_fulminantem_Comeback_Eurozone_bleibt_an_der_USA_dran_body_x0000_i1025.png, Euro mit fulminantem Comeback – Eurozone bleibt an der USA dran