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(DailyFX.de) – Im gestrigen Handelsverlauf konnte der EUR/USD seine Kursverluste der letzten Woche teilweise wieder gutmachen. Dies geschah in erster Linie über niedrige Umsätze aufgrund eines Feiertages in den USA. Die großen Euro Verkäufer dürften erst wieder später im heutigen Handelsverlauf an den Tag treten.

Die Aufwertung des Euros über die Marke von 1,3550 erscheint vielen EUR/USD Bären als attraktives Verkaufsniveau. Sobald externe Faktoren die Spekulation hinsichtlich einer Überbewertung des Euros zum US Dollar augrund des Auseinanderdriftens der geldpolitischen Maßnahmen von EZB und FED wieder befeuern, muss mit einer Wiederaufnahme der Abwärtsdynamik gerechnet werden.

Unterdessen werden heute Vormittag die Zahlen der neuesten ZEW Konjunkturumfrage mit Spannung erwartet. Im Dezember stieg der Anteil der Befragten, die eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone erwarten auf 71,2%. Für Deutschland fiel dieser Wert ebenfalls sehr positiv aus und lag bei 65,2%. In diesen zwei Rekordwerten kommt die vorsichtige Rückkehr des Konjunkturoptimismus in der Eurozone zum Ausdruck. Entscheidend für einen positiven Impuls für den Euro wäre allerdings weniger die Erwartung an eine Verbesserung der aktuellen Lage, sondern vielmehr eine positivere Bewertung der aktuellen Lage. Diesbezüglich sieht es für die Eurozone geradezu katastrophal aus. Hier sahen nur 2,8% der befragten die Lage als gut an, gegenüber 57,2%, welche die Lage als schlecht einstuften.

Verändert sich dieses Ungleichgewicht spürbar zum Positiven, erwarte ich hieraus einen positiven Impuls für den EUR/USD, der eine Aufwertung bis an die Vorwochenstände über der Marke von 1,3600 befördern könnte. Als sehr wahrscheinlich schätze ich diese Szenario allerdings nicht ein. Vielmehr wird mit dem Rückkehr des amerikanischen Handels der Takt der Vorwoche dominieren, der klar einen niedrigeren EUR/USD Kurs vorsieht.

Charttechnisch betrachtet hat sich nun auch in den höheren Zeitebenen gerade dieser Abwärtstrend etabliert, der vor allem institutionelle Großanleger zu EUR/USD Short Positionen, bzw. dem Hedging eines Verlustrisikos gegen einen möglichen Wertverfall des Euros bewegen wird. Dies geschieht über die Eröffnung von neuen Shortpositionen, also dem Verkaufen von Euros zu Gunsten des US Dollars, um diesem Währungsrisiko entgegenzuwirken. Ich gebe zu bedenken, dass mitunter die größten Anleger im eurpoäischen Bondmarkt in Japan (hier vor allem französische Staatsanleihen) und in den USA sitzen.Einen Wertverfall ihrer Anlagen werden solche Großinvestoren frühzeitig entsprechend absichern werden müssen. Daraus kann eine Beschleunigung des aktuellen Abwärtstrends für den EUR/USD erwachsen.

EUR/USD

Widerstand: 1,3550 | 1,3600 | 1,3620

Unterstützung:1,3522| 1,3500 | 1,3418

EUR/USD H1

Mini_Rebound_des_EURUSD_body_EURUSD1.png, Mini Rebound des EURUSD - Hedging gegen Euro könnte Abwärtsspirale wieder beschleunigen

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

Mini_Rebound_des_EURUSD_body_x0000_i1025.png, Mini Rebound des EURUSD - Hedging gegen Euro könnte Abwärtsspirale wieder beschleunigen