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(DailyFX.de) – Die Zahl der beschäftigten Australier fiel im Dezember im Vergleich zum Vormonat unerwartet um 22,6 Tsd, was im starken Kontrast zu der erwarteten Zunahme der Beschäftigtung von 15,4 Tsd steht. Noch schockierender fiel in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Vollzeitbeschäftigung aus. Diese fiel um 31,6 Tsd., während auch hier ein Anstieg erwartet wurde.

Das Ende des investitiongetriebenen Beschäftigungsbooms im Rohstoffsektor scheint vorbei zu sein. Die strukturellen Problem werden besonders durch den zuletzt genannten Rückgang der Vollzeitbeschäftigung deutlich. Das Geschäftsmodell „Made in Australia“, also eine Volkswirtschaft, die vor allem auf einen starken Primären Sektor und starken Diensleistungssektor (Finanzen,Tourismus, professionelle Dienstleistungen) setzt, zeigt eklatante Schwachstellen. Das verarbeitende Gewerbe hingegen spielt kaum eine Rolle, gerade einmal 12% des BIP wird in der Industrie erwirtschaftet.

Die Arbeitslosenquote verharrt weiterhin auf dem Vormonatswert bei 5,8%, was sich in erster Linie nur mit dem Rückgang der Erwerbsquote um 0,2 Prozentpunkten erklären lässt. Dies besagt letztlich, dass 23,3 Tsd. Menschen im arbeitsfähigen Alter aus der Statistik gefallen sind.

Diese Zahlen waren Grund für den größten Abverkauf des Aussie gegenüber allen Hauptwährungen in mehr als einem Monat. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Reserve Bank of Australia (RBA) nochmals den Leitzins in der ersten Jahreshälfte senkt, von derzeit 2,5% auf dann 2,25%, stieg stark an. Bloomberg Swap Rates suggerieren nun eine 43% Wahrscheinlichkeit für ein solches Szenario, während dies gestern nur mit 24% eingepreist wurde. Glenn Stevens, der Vorsitzende der RBA, hat den Ruf eine aktive Form der Geldpolitik zu betreiben, was sich letztes Jahr in zwei Zinssenkungen und einer deutlichen Rhetorik mit dem Ziel eines schwächeren Aussie ausdrückte.

Der AUD/USD markierte unterdessen ein neues Dreijahrestief. Die zwischenzeitliche Erholung des Aussie war nur von kurzer Dauer, der AUD/USD kehrte in seinen Abwärtstrendkanal seit Oktober zurück. Für langfristig orientierte Trader rückt damit die Marke bei 0,8560 in den Vordergrund:

AUD/USD H2

Arbeitsmarktzahlen_in_Australien_deutlich_schwaecher_als_erwartet-_Strukturelle_Probleme_belasten_AUDUSD_K_body_Picture_3.png, Arbeitsmarktzahlen in Australien deutlich schwächer als erwartet- Strukturelle Probleme belasten AUD/USD Kurs

Auch im EUR/AUD erzeugte die Veröffentlichung eine deutlichere Bewegung, allerdings ist der Kurs des EUR/AUD noch gut 100 Pips von seinen Höchstständen entfernt, was in diesem Zusammenhang auf eine schlechtere Performance des Euros in den letzten Wochen schließen lässt:

EUR/AUD M30

Arbeitsmarktzahlen_in_Australien_deutlich_schwaecher_als_erwartet-_Strukturelle_Probleme_belasten_AUDUSD_K_body_Picture_2.png, Arbeitsmarktzahlen in Australien deutlich schwächer als erwartet- Strukturelle Probleme belasten AUD/USD Kurs

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

Arbeitsmarktzahlen_in_Australien_deutlich_schwaecher_als_erwartet-_Strukturelle_Probleme_belasten_AUDUSD_K_body_x0000_i1025.png, Arbeitsmarktzahlen in Australien deutlich schwächer als erwartet- Strukturelle Probleme belasten AUD/USD Kurs