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(DailyFX.de) – Die Veröffentlichung einer gestiegenen Industrieproduktion in der Eurozone und die Kommentare des EZB Direktoriumsmitglieds Nowotny stützen den Euro nur kurzfristig. Der US Konjunkturoptimismus könnte hingegen eine nachhaltige USD Stärke einläuten.

Zunächst sorgten die gestrigen Kommentare Nowotnys, er sehe weder kurz- noch mittelfristig eine Deflation in der Eurozone, für vermehrte Käufe von Euros und einem Anstieg des EUR/USD Kurses. Damit zeigte sich vor allem eins, im Markt befindet sich noch immer verstärkt die Annahme, dass die geschrumpfte Kreditvergabe und die viel zu niedrige Inflation die EZB letztlich dazu bewegen wird, neue expansive Maßnahmen zu forcieren. Eine solche Aussage, wie sie von Nowotny gestern getätigt wurde, steht dieser Markterwartung entgegen und erzeugt sehr schnell einen positiven Impuls im EUR/USD Kurs und der damit einhergehenden Euro Stärke.

Zudem wurde die Rückkehr des Optimismus bezüglich der Eurozone von einer sehr positiven Industrieproduktion unterstützt. Wie sich zeigt, manifestiert sich der verhaltene Konjunkturoptimismus seit dem Sommer nun auch in einem tatsächlichen Anstieg des industriellen Outputs. Immerhin wurde damit der 2 Jahre lange Abschwung, mit einem Anstieg von3% im Dezember gegenüber dem Vorjahr, deutlich überwunden:

US-Dollar_beendet_vorerst_Schwaecheanfall_body_Picture_4.png, US-Dollar beendet vorerst Schwächeanfall – Euro wieder im Rückwärtsgang

Die andere größere Wirtschaftskennzahl von gestern konnte hingegen dem Anstieg des EUR/USD zunächst nichts entgegensetzen. Auch wenn die US Einzelhandelsumsätze marginal besser ausfielen als erwartet (0,2% gegenüber 0,1% für den Monat Dezember), war dies noch lange kein Grund im gestrigen Handel, den US Dollar vermehrt zu kaufen. Allerdings konnte die Delle der Einzelhandelsumsätze vom Oktober im Zuge des Regierungs Shutdowns überwunden werden:

US-Dollar_beendet_vorerst_Schwaecheanfall_body_USretail.png, US-Dollar beendet vorerst Schwächeanfall – Euro wieder im Rückwärtsgang

Heute werden in erster Linie die US Hypothekenanträge und das Beige Book der FED im Zentrum des Handelsgeschehens stehen. Von beiden Veröffentlichungen könnte ein für den US Dollar positiver Impuls ausgehen, allerdings sehe ich in den gestiegenen Zinsen und in der Tatsache, dass die größten US Hypothekenbanken in den letzten Monaten einen Rückgang ihrer Geschäftstätigkeit zu verzeichnen hatten, einen möglichen Grund für sehr enttäuschende Zahlen. Zudem sollte auch hier die Saisonalität eine Rolle spielen. Ein Rückgang der Hypothekenanträge ist daher sehr wahrscheinlich.

Das gestern thematisierte Kursniveau von über 1,37 ist meines Erachtens noch immer eine wichtige Zielmarke, um diese für den Eurokurs positiven Veröffentlichungen zu handeln. Insgesamt sehe ich aber die momentane Euro Stärke weiterhin als extrem korrekturanfällig. Spätestens wenn die US Kennzahlen wieder in eine positivere Richtung drehen und der Markt einen weiteren Taper Schritt als unumgänglich anerkennt und entsprechend einpreisen wird müssen, wird ein starker US Dollar den EUR/USD unter Druck bringen.

Der asiatische Handelszeitraum zeugte gerade von dieser US Dollar Stärke, die sich auch gegenüber anderen Hauptwährungen, zum Beispiel dem AUD oder japanischen Yen ausdrückte. Insgesamt sehe ich weiterhin die Marke bei 1,3620 als verlässliche Indikation für einen prinzipiell starken, beziehungsweise schwachen EUR/USD Kurs an. Darunter dürfte es wieder vermehrt zu Verkäufen bis in den Bereich 1,3520/30 kommen:

EUR/USD H3

US-Dollar_beendet_vorerst_Schwaecheanfall_body_EURUSD1.png, US-Dollar beendet vorerst Schwächeanfall – Euro wieder im Rückwärtsgang

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

US-Dollar_beendet_vorerst_Schwaecheanfall_body_x0000_i1025.png, US-Dollar beendet vorerst Schwächeanfall – Euro wieder im Rückwärtsgang