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(DailyFX.de) – Eine patt-stehende EZB und deutlich unter der Erwartung liegende Daten vom US-Arbeitsmarkt verleihen dem Euro zum USD potentiell Rückenwind für die kommende Handelswoche.

Während die EZB und Mario Draghi wie erwartet ihren Status Quo bekräftigte, kam es seitens des US-Arbeitsmarktes zu einer Enttäuschung.

Statt erwarteter 197.000 Stellen wurden im Dezember nur 74.000 neue Arbeitsplätze in den USA ex-Agrar geschaffen. Die Arbeitslosenquote fiel zwar überraschend auf nur noch 6,7 Prozent. Allerdings sank die Partizipationsrate deutlich, von 63,0% auf 62,8 und somit auf den niedrigsten Stand seit 1978.

Auch der einzige Lichtblick, die aus dem November von 203.000 auf nun 241.000 nach oben korrigierte Zahl konnte den Abverkauf des USD auf breiter Front nicht stoppen.

Die Price Action im EUR/USD und der deutliche Impuls zurück in Richtung des 1,37er Levels war dann auch keine Überraschung. Denn: der fundamentale Vorteil des Euro zum USD bleibt bestehen. Ausgehend von den Arbeitsmarktdaten darf bezweifelt werden, ob die FED auf ihrer Sitzung am 29.01. nach der ersten Reduktion ihrer Anleiheaufkäufe um 10 Mrd. USD gleich eine weitere Reduktion verkündet.

Und genau hieraus resultiert in der kommenden Woche weiteres Aufwertungspotential für den Euro zum US-Dollar.

(Anmerkung: Wenn ich von „fundamentalem Vorteil“ spricht, meine ich hier die weitere Ausdehnung des FED-Balance-Sheets in Relation zum sich weiter reduzierenden EZB-Balance-Sheet.)

In der Lage hier die Stimmung einzutrüben sind am Donnerstag eventuell die Kern-Inflationsdaten aus der Euro-Zone, wobei es sich allerdings um die revidierten Kennzahlen für den Monat Dezember handelt. Kommt es hier zu einem weiteren Rückgang (und somit einer sich beschleunigenden deflationären Tendenz), könnte dies die Aufwärtsbewegung im EUR/USD eindämmen.

Auf der Kehrseite bietet eine anziehende Kern-Inflation natürlich einen katalysierenden Faktor, welcher das Aufwärts-Momentum im EUR/USD beschleunigen könnte.

EZB_auf_dem_Status_Quo_NFPs_schlechter_als_erwartet_EURUSD_bullish_in_kommender_Woche_body_Picture_4.png, EZB auf dem Status Quo + NFPs schlechter als erwartet = EUR/USD bullish in kommender Woche

Technisch stehen die Zeichen im EUR/USD auf jeden Fall mit der Veretidigung der Aufwärtstrendlinie im Daily auf Sturm. Eine Bestätigung der Aufwärtsstruktur im Daily würde mit dem Überwinden der 1,39er Marke erreicht, Ziele über 1,4000 um 1,4250 würde aktiviert.

Es bleibt dabei, dass erst ein Unterschreiten der 1,35er Marke meine bullishe Grundhaltung für den EUR/USD ändern würde.

EZB_auf_dem_Status_Quo_NFPs_schlechter_als_erwartet_EURUSD_bullish_in_kommender_Woche_body_Picture_3.png, EZB auf dem Status Quo + NFPs schlechter als erwartet = EUR/USD bullish in kommender Woche

Und auch sentimenttechnisch hat sich das Bild für den EUR/USD deutlich aufgehellt. Das Retail-Sentiment-Extrem im SSI von FXCM hat sich infolge der Korrektur in den Bereich um 1,3500 abbauen können, notiert allerdings weiter Netto-Short, was rein klassisch weiter anziehende Notierungen im EUR/USD begünstigt (Anmerkung: der SSI ist ein klassischer Kontra-Indikator, eine Netto-Short-Positionierung der Retail-Trader sollte Long gehandelt werden und vice versa).

EZB_auf_dem_Status_Quo_NFPs_schlechter_als_erwartet_EURUSD_bullish_in_kommender_Woche_body_Picture_2.png, EZB auf dem Status Quo + NFPs schlechter als erwartet = EUR/USD bullish in kommender Woche

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

EZB_auf_dem_Status_Quo_NFPs_schlechter_als_erwartet_EURUSD_bullish_in_kommender_Woche_body_und_er_luft_und_luft_und_luft.png, EZB auf dem Status Quo + NFPs schlechter als erwartet = EUR/USD bullish in kommender Woche