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(DailyFX.de) – Die Zahlen des US Arbeitsmarktdienstleisters ADP fielen mit 238 Tsd. geschaffenen Stellen, dem höchsten Wert seit November 2012, erheblich besser aus als erwartet. Dies ließ prompt die Erwartung vieler Analysten bezüglich der anstehenden neu geschaffenen Arbeitsplätzen(ex Agrar), die am Freitag veröffentlicht werden, nach oben anpassen. So liegt meine Prognose zu dieser Kennzahl jetzt erneut über der magischen Schwelle von 200 Tsd., was knapp über der Erwartung der Markt-Kommentatoren liegt. Die Arbeitslosenquote würde damit aller Wahrscheinichkeit nach auf 6,9%, und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2009, fallen. Für die FED ergibt sich daraus ein Grund mehr, ihren eingeschlagenen Kurs vom Dezember fortzuführen und, basierend auf einen weiterhin stabilen US Aufschwung, die quantitativen Maßnahmen in diesem Jahr zu beenden. Wie ich gestern in meinem Artikel zum EUR/USD schrieb, besteht im Markt derzeit ein erhebliches Überraschungspotenzial zu Gunsten des US Dollars.

Zu viele Marktteilnehmer haben sich zu lange der Realität des neuen geldpolitischen Kurses verschlossen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Trendumkehr gegen den weiterhin als stark empfundenen Euro Einzug hält. ,

Die Protokolle der letzten Ausschusssitzung der FED zur Entscheidung das QE3 Programm minimal zurückzufahren hielt wenig Überraschungen bereit. Betrachtet man die einzelnen Stimmen, traf die Entscheidung auf wenig Gegenstimmen. Dies deutet auf eine Neigung der FED, langsam aber sicher keinen großen Mehrwert in einer verlängerte Beibehaltung von QE3 zu sehen. Mittlerweile tendieren sogar einige FOMC Mitglieder mit den quantitativen Maßnahmen mehr Kosten und Risiken als Vorteile verbunden sehen. Im Rückschluss deutet das auf eine deutliche Aussage zu Gunsten mehr Tapering in 2014 hin.

Die heutige EZB Entscheidung wird keine Überraschungen liefern. Wir erwarten eine Beibehaltung des Leitzinses von einem Viertel Prozentpunkt und keine Verkündigung von anderweitigen, mehr Liquidität induzierenden Maßnahmen seitens der EZB, trotz der weiterhin deflationären Tendenz und sehr hohen Arbeitslosigkeit in den Peripherieländern. Einzig die Pressekonferenz Mario Draghis könnte eine expansivere Rhetorik versprechen, zum Beispiel über den Ausdruck der Sorge über die weiterhin nicht ausreichende wirtschaftliche Dynamik in der Eurozone. Ein Statement in diese Richtung dürfte Spekulationen zu expanisveren Maßnahmen noch in der ersten Jahreshälfte 2014 vorantreiben.

Mein Fazit ist damit klar: ich sehe den EUR/USD Kurs weiterhin unter Druck, insbesondere wenn, wie in dieser Handelswoche der Fall, die Blicke auf ein Auseinanderdriften der geldpolitischen Kurse von EZB und FED gerichtet sind.

EUR/USD

Widerstand: 1,3600 | 1,3620 | 1,3675

Unterstützung:1,3550 | 1,3520 | 1,3400

EURUSD H4

Mini_Rallye_des_US_Dollar_haelt_an_-_EURUSD_vor_Neuorientierung_body_Picture_2.png, Mini Rallye des US Dollar hält an - EUR/USD vor Neuorientierung

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

Mini_Rallye_des_US_Dollar_haelt_an_-_EURUSD_vor_Neuorientierung_body_x0000_i1025.png, Mini Rallye des US Dollar hält an - EUR/USD vor Neuorientierung