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(DailyFX.de) – Die jüngsten Wirtschaftskennzahlen aus den USA konnten die Markterwartungen nicht erfüllen. Der vom Institute of Supply Management veröffentlichte Einkaufsmanagerindex wurde für den Monat Dezember mit 53,0 ausgewiesen, was unter dem Vormonatswert von 53,9 liegt und dem tiefsten Wert seit Juni entspricht. Dieser Rückgang kann auf zwei negative Überraschungen zurückgeführt werden:

  • Zum einen reduzierte sich die Lagerbestandskomponente von 54,0 auf 48,0. Diese Entwicklung war teilweise abzusehen, da ein erheblicher Teil des Wirtschaftswachstums in den USA der letzten Quartale über den Aufbau dieser Lagerbestände zu verzeichnen war. Ein Abbau der Lagerbestände, insbesondere mit dem Hintergrund des konsumstarken Monats Dezember, war deshalb früher oder später notwendig. Für die Prognosen der Analysten bezüglich des Witschaftwachstums im 4. Quartal 2013 ergibt sich möglicherweise ein Korrekturpotenzial auf der Unterseite, da der Aufbau von Lagerbeständen in der Vergangenheit zukünftiges Wachstum vorweg nahm.
  • Noch enttäuschender fiel der Frühindikator zum Auftragseingang aus, welcher zum ersten Mal seit Juli 2009 wieder einen Wirtschaftsabschwung signalisierte. Die Kennzahl fiel von 56,4 im November auf 49,4 im Dezember. Werte unter 50 deuten auf eine Verringerung des Aufragseingangs hin.
  • Einziger Lichtblick der Zahlen von gestern war ein als positiv zu bewertender Einstellungsindikator, der von 52,5 auf 55,8 anstieg und damit den Trend der lezten 17 Monate, bezüglich einer gestiegenen Neigung Arbeitsplätze zu schaffen, bestätigte. Insbesondere für die Veröffentlichungen der Arbeitsmarktdaten am Freitag ist diese Kennzahl von größerer Bedeutung. Schon in den letzten Monaten deutete ein positiver ISM Employment Index auf eine höher als erwartete Anzahl an neugeschaffenen Stellen hin. Die Arbeitslosenquote von derzeit 7,0% galt als wichtiger normativer Anker, welcher der Federal Reserve (FED) im Dezember als Argumentationsgrundlage zu einer Verringerung der quantitativen Maßnahmen diente. Die Daten am Freitag sind deshalb von Bedeutung, da eine Fortführung der positiven Entwicklung die Entscheidung der FED bestätigen wird und zudem die neuen, als restriktiver einzuschätzenden, stimmberechtigten Mitglieder des Federal Open Market Comittee (FOMC) zu einer weiteren Reduzierung von QE3 bewegen könnte.

Die ISM Zahlen waren für den EUR/USD Kurs ein positiver Impuls. Als belastend für den USD war außerdem ein weiterer Fall der Rendite auf 10-jährige US Staatsanleihen von 10 Basispunkten seit letztem Donnerstag auf jetzt 2,96%.

Heute Vormittag stehen die Arbeitslosenzahlen für Deutschland im Fokus des Handelsgeschehens:

Enttaeuschende_US_ISM_Zahlen_stuetzen_EURUSD_body_Picture_3.png, Enttäuschende US ISM Zahlen stützen EUR/USD

Erwartet wird ein leichter Rückgang der Arbeitslosenzahl im Dezember um 2 Tsd. und eine gleichbleibende Arbeteitslosenquote von 6,9%. Von diesen Zahlen wird geringes Überraschungspotenzial erwartet. Die letzten Frühindikatoren (beispielsweise ZEW und Ifo) zeigen für das kommende Quartal in eine positive Richtung.

Hieraus ergibt sich für den EUR/USD ein zeitweiliges Aufwärtspotenzial, dass sich vor allem aus der Spekulation auf eine Verzögerung der nächsten Taper Stufe wegen schwächeren US Wachstums im 4. Quartal 2013 speist.

Derzeit bewegt sich der EURUSD weiterhin in den Gefilden des Post Dezember Taper Handels. Die 1,3600/20 wird hierbei als richtungsweisend gesehen, bislang kann aber keine eindeutige Richtung ausgemacht werden. Bei Erreichen eines Kurses im Bereich der 1,3520 würde ich allerdings den Taper Gedanken als den entscheidenden Faktor ansehen, der eine nachhaltige USD Stärke induzieren sollte. Bei Kursen über der 1,3620er Marke sehe ich als Zeichen für eine weiterhin bestehende Euro Stärke, die sich auch nochmal kurzfristig in Kursen über 1,38 ausdrücken kann.

EUR/USD

Widerstand: 1,3670 | 1,3700 | 1,3830

Unterstützung:1,3520 | 1,3400 | 1,3280

EURUSD M15

Enttaeuschende_US_ISM_Zahlen_stuetzen_EURUSD_body_Picture_2.png, Enttäuschende US ISM Zahlen stützen EUR/USD

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

Enttaeuschende_US_ISM_Zahlen_stuetzen_EURUSD_body_x0000_i1025.png, Enttäuschende US ISM Zahlen stützen EUR/USD