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(DailyFX.de) – In meinem letzten Artikel zum EURUSD vor den Feiertagen mit dem Titel „Wie nachhaltig ist der EURUSD Kursrückgang?“ versuchte ich, ausgehend von der weithin unveränderten Lage in der Eurozone und des vorsichtigen Tapers von gerade einmal 10 Mrd USD, ein Argument für weiterhin bestehende Euro Stärke zu liefern. Diese setzte sich nach dem kurzzeitigen Kursrutsch des EURUSD im Zuge der Taper Verkündigung prompt durch, was sich letzten Freitag in einem neuen Jahreshoch bei 1,3890 manifestierte.

Fundamental zeigen die neuesten US Kennszahlen zum Immobilienmarkt und zum Verbrauchervertrauen vom Dienstag in eine positive Richtung. Das Verbrauchervertrauen (78,1 im Dezember gegenüber 72,0 im Vormonat) markiert hierbei den höchsten Wert seit August und scheint damit die Delle, ausgelöst unter anderem vom partiellen Shutdown der Regierung im Oktober, überwunden zu haben. Der Case-Shiller Hauspreisindex, der wichtigste Index zur Preisentwicklung auf den Häusermärkten in den amerikanischen Ballungsräumen, stieg um 13,6% im Jahresvergleich, der stärkste Anstieg seit Februar 2006.

Diese Momentaufnahmen der US Konjunktur dürften die FED bestärken, in absehbarer Zeit einen weiteren Abbau der Liquiditätszufuhr (weiteres Tapering), zu forcieren. Die US Wirtschaft kann außerdem mit einer unterstützend wirkenden Fiskalpolitik in 2014 rechnen. Der Haushaltskomromiss vom letzten Monat und die teilweise Rückführung der Ausgabenreduktion in den öffentlichen Ausgaben der US Regierung stehen im starken Kontrast zum fiskalpolitischen Gegenwind des letzten Jahres.

Diese Entwicklung spräche selbstverständlich für eine breite USD Stärke und einen deutlicheren Rückgang des EURUSD Kurses. Jedoch steht dem eine - unterm Strich - weiterhin extrem expansive US Notenbank und eine vorsichtig agierende EZB gegenüber. Dieses Verhältnis wird den EUR/USD Handel mit Blick auf die US Wirtschaft und den deflationären Tendenzen in der Eurozone im nächsten Jahr bestimmen. Gemeinhin wird in der Zukunft eine EZB Maßnahme, welche die rückläufige Kreditvergabe und die zu niedrige Inflation in der Eurozone angreift, erwartet, während die FED den oben beschriebenen Weg beschreiten dürfte.

Die Frage nach dem Zeitpunkt, wann eine nachhaltige EURUSD Schwäche einsetzt, ist noch nicht eindeutig beantwortbar. Die Makro Einschätzung ist eindeutig. Der Markt wird ab einem gewissen Punkt in 2014 diese Tendenzen zur Kenntnis nehmen. Der Zeitpunkt hängt mal wieder von der geldpolitischen Richtung der Notenbanken ab. Noch spricht die Verhältnismäßigkeit für einen starken Euro. Die kommenden EZB Sitzungen (zum Beispiel die nächste am 09. Januar) können als wichtigste Katalysatoren für eine Trendumkehr gelten.

EURUSD

Widerstand: 1,3830 | 1,3890 | 1,4000

Unterstützung: 1,3620 | 1,3520 | 1,3280

EURUSD D1

EURUSD_Grosse_Wahrscheinlichkeit_einer_Trendumkehr_in_2014__body_Picture_2.png, EURUSD: Große Wahrscheinlichkeit einer Trendumkehr in 2014

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

EURUSD_Grosse_Wahrscheinlichkeit_einer_Trendumkehr_in_2014__body_x0000_i1025.png, EURUSD: Große Wahrscheinlichkeit einer Trendumkehr in 2014