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EUR/USD: dünne Umsätze, doch deutsche Arbeitsmarktdaten mit gewisser Brisanz am Morgen

EUR/USD: dünne Umsätze, doch deutsche Arbeitsmarktdaten mit gewisser Brisanz am Morgen

Jens Klatt, Marktstratege

(DailyFX.de) - Thanksgiving in den USA am Donnerstag. Das wird zwangsläufig zu niedrigen Umsätzen an den Währungsmärkten führen, bereits am Montag lagen die von US Money Center unter den durchschnittlich gehandelten Volumina.

Aber gerade diese niedirge Liquidität ist es, welche im EUR/USD zu scharfen Bewgeungen führen könnten. Am Donnerstag morgen stehen Arbeitsmarktdaten aus Deutschland auf der Agenda, am Freitag folgen die Daten zur Euro-Inflation.

Während letztere Spekulationen anfachen könnten, dass die Implementierung negativer Zinsen seitens der EZB erneut ein Thema werden und den Euro belasten können, besonders dann, sollten diese unterhalb der Erwartung von 0,7% liegen, so haben es auch die deutschen Arbeitsmarktdaten in sich.

EURUSD_duenne_Umsaetze_doch_deutsche_Arbeitsmarktdaten_mit_gewisser_Brisanz_am_Morgen_body_Picture_3.png, EUR/USD: dünne Umsätze, doch deutsche Arbeitsmarktdaten mit gewisser Brisanz am Morgen

Der Grund, dass wir eine Vermeidung der Thematik „negative Zinsen“ seitens Mario Draghi zu bekommen liegt wohl darin, dass man seitens der EZB auf positive Überraschungenseitens der Konjunkturdaten aus Deutschland hofft, welche dann wiederum (hoffentlich) positiv auf die weiteren Euro-Länder ausstrahlen.

Dass ein Großteil des EZB-Councils weitere expansive Maßnahmen begrüsst, zeigen diverse Statements von EZB-Offiziellen in der jüngsten Vergangenheit(Praet und Asmussen z.B.).

Enttäuschen die Daten aus Deutschland nun am Donnerstag vom Arbeitsmarkt und bleiben die „positiv erwarteten Effekte durch die deutsche Wirtschaft“ aus, würde die Argumentationsgrundlage für Draghi dünner. Schnell dürften Spekulationen aufkeimen, nach welchen die Marktteilnehmer eine expansiv agierendere EZB antizipieren würden.

Nachgebende Notierungen des Euros zum US-Dollar wären die logische Folge. In Verbindung mit den dünnen Umsätzen durch den US Feiertag besteht hier schnell das Potential für stärkere, dynamische Abverkäufe in die Region um 1,3300 USD.

Insgesamt scheint die Luft für den EUR/USD auf der Oberseite langsam aber sicher dünner zu werden. Ausgehend hiervon findet sich dann auch mit entsprechender Argumentation mein bearisher Ausblick für den EUR/USD in meinem Analyst Pick: http://bit.ly/1jJ6j1W und http://bit.ly/1cNUAR5

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Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

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