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(DailyFX.de) – Neue All Time Highs im SPX500 und Dow Jones und der DAX lasst sich bitten – natürliche Underperformance oder erste Warnzeichen?

Die vergangene Woche hinterlässt im deutschen Leitindex einen faden Beigeschmack, auch wenn der DAX die Kursabgaben von Donnerstag, den 05.11. hat nahezu wieder aufholen können. Der(eventuelle) Grund für die erneue Attacke auf das All Time High um 9.200 Punkte im DAX mutet ein wenig absurd an, resultiert er doch vermutlich aus der sich in ihrer Rede vor dem US Senat eher dovish zeigenden Janet Yellen.

Wer genau liest, wird feststellen, dass Yellen die Rhetorik der FED der letzten Monate wiederholte, als denn dann neue Erkenntnisse oder Ausblicke zu kommunizieren. In Verbindung mit der Tatsache, dass der SPX, aber auch der Dow Jones neue Allzeithochs markierte während dies dem DAX nicht gelang, lässt nun natürlich erste Zweifel aufkommen.

Während die klassische Argumentation die Gründe vermutlich im Bereich „natürliche Underperformance“ (der DAX hat sich dieses Jahr auch diverse Male stärker präsentiert als der SPX) oder „erste Warnzeichen“ (relative Schwäche des DAX als Vorläufer für eine bevorstehende, scharfe Korrektur) suchen würden, war mein erster Gedanke tatsächlich ein anderer.

Die Entwicklung im Anschluss an Yellen Worte vor dem US Senat mutet in meinen Augen absurd an, die Entwicklung im DAX, primär aber im Dow oder SPX scheint eher irrationalen Charakter zu besitzen, die Marktteilnehmer nutzen scheinbar jeden Ausblick auf mehr Liquidität um den DAX zu kaufen. Ausgehend hiervon würde ich erneut die Formulierung „Sentiment-Extrem“ ins Feld führen und meine Aussicht auf eine bevorstehende Korrektur im DAX nochmal bekräftigen.

Ich bin weiter der festen Überzeugung, dass wir im DAX vor einer, wenn auch nur kurzen, scharfen Korrektur stehen. In Anlehnung an meinen Analyst Pick von Donnerstag „Shorte Squeeze über 9.200 im DAX“ (http://bit.ly/HXUdpU), sehe ich durchaus die Möglichkeit, dass wir ein neues All Time High markieren, ich aber genau auf erste Schwäche-Anzeichen beim Bruch der 9.200er Marke antizyklische Short-Positionen mindestens mit Ziel der September-Hochs um 8.770 Punkte eingehen würde.

DAX_die_Hausse_naehrt_die_Hausse_Vorsicht_ist_geboten_body_Picture_3.png, DAX: die Hausse nährt die Hausse? Vorsicht ist geboten...

Aus fundamentaler Sicht sind in den kommenden Tagen für den DAX die Daten zur ZEW-Konjukturerwartung am Dienstag, die US Einzelhandelsumsätze, das FED Sitzungsprotokoll und dann diverse Einkaufsmanagerindizes am Donnerstag aus der Euro-Zone potentielle Katalysatoren, sowohl bullishe, als auch bearishe.

So beinhalten sämtliche Wirtchaftsdaten, welche eine Reduktion quantitativer Maßnahmen seitens der FED (besser als erwartete Einzelhandelsumsätze, eine restriktivere FED-Rhetorik im Sitzungsprotokoll) beinhalten Korrekturpotential für den deutschen Leitindex.

DAX_die_Hausse_naehrt_die_Hausse_Vorsicht_ist_geboten_body_Picture_2.png, DAX: die Hausse nährt die Hausse? Vorsicht ist geboten...

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

DAX_die_Hausse_naehrt_die_Hausse_Vorsicht_ist_geboten_body_Picture_1.png, DAX: die Hausse nährt die Hausse? Vorsicht ist geboten...