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Forex: Euro könnte größere Volatilität in revidierten Inflationsdaten finden

Forex: Euro könnte größere Volatilität in revidierten Inflationsdaten finden

2013-11-15 09:14:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Aussie und NZ Dollar steigen, Yen fällt, da sich Risikoneigung im asiatischen Handel festigt
  • Euro könnte starke Volatilität erleben, wenn VPI-Daten für Oktober deutliche korrigiert werden
  • US Dollar wird kaum stark auf Daten zur Industrieproduktion reagieren

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Der Australische und New Zealand Dollar tradeten leicht höher in einem sonst ruhigen Overnight-Handel, da ein leerer Wirtschaftskalender den Risikotrends erlaubte, die Kursbewegung zu beherrschen. Der MSCI Asien-Pazifik Regional-Aktienindex folgte der Wall Street höher, legte um 1,3 Prozent zu und hob gleichzeitig die vom Sentiment gesteuerten Aussie und Kiwi ebenfalls an. Der Japanische Yen sank, da die Risiko-geneigte Stimmung die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie dieser Währung schwächte.

Die Schlussrevision der Oktober-Daten zum VPI für die Eurozone stehen in den kommenden Stunden im Mittelpunkt. Es wird die Bestätigung der Schätzungen einer Benchmark-Inflationsrate im Jahresvergleich von 0,7 Prozent erwartet. Die vorläufige Zahl, die vor zwei Wochen veröffentlicht wurde, wirkte sich stark auf den Euro aus: Es wurden 1,1 Prozent erwartet, und das stark enttäuschende Ergebnis sandte die Einheitswährung stark tiefer und schürte gleichzeitig die Wetten auf eine Expansion der Stimulus-Maßnahmen der EZB.

Seither hat die Zentralbank darauf mit einer Zinssenkung reagiert, was ihren politischen Zinssatz auf ein Rekordtief von 0,25 Prozent brachte und eine starke Wende beim EUR/USD auslöste. Da so viele Kursbewegungen der letzten Zeit von einem einzelnen Datenpunkt abhängen, besteht die Möglichkeit einer volatilen Reaktion auf jegliche starke Korrekturen. Eine deutliche Korrektur tiefer wird den Euro voraussichtlich belasten, da die Investoren ihre Erwartungen für weitere politische Maßnahmen erhöhen, während eine höhere Zahl vielleicht einen Abprall verursacht.

An der Sentiment-Front deutet die nächtliche Leistung der S&P 500 Index Futures auf eine direktionale Mehrdeutigkeit, denn die Kurse traden eigentlich flach und bieten keine klare Tendenz (zumindest vorläufig). Die US-Daten-Agenda ist relativ ruhig. Die Oktober-Zahlen der Industrieproduktion sind von größtem Interesse, und die Prognosen weisen auf einen monatlichen Anstieg von 0,2 Prozent hin. Dies würde den kleinsten Anstieg in drei Monaten markieren und könnte den Greenback etwas belasten. Aber es scheint kaum wahrscheinlich, dass der US Dollar weiter fällt, denn der Markt wartet auf die wichtigeren Datenveröffentlichungen, die Hinweise zur politischen Ansicht hinsichtlich des QE der Fed bieten werden.

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