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(DailyFX.de) – Die letzten zwei Donnerstage hielten einiges an Abwärtspotential für den EUR/USD bereit, folgt heute der dritte Streich?

Denkbar ist es, besonders wenn man den direkten Zusammenhang der Daten der letzten zwei Wochen sieht. So wurde vor zwei Wochen die Euro-Kern-Inflation mit 0,7% ausgegeben. Diese Daten heizte Spekulationen an, wonach Zinssenkungen seitens der EZB am 07.11. eine ernstzunehemnde Alternative darstellten, der Euro ging darauf gegenüber dem US-Dollar auf Tauchstation.

Die Zinssenkung letzte Woche verpasste dem EUR/USD dann den nächsten Abwärtsimpuls und ließ den Trend-Support bei 1,3450 brechen. Dieser wurde nun im Laufe der Woche erneut von unten angelaufen, konnte allerdings nicht zurückerobert werden, durch die Kommentare Janet Yellens gestern abend gelang nur eine kleine Squeeze in den Bereich um 1,350, welche jedoch bereits wieder verkauft wurde.

Stellt sich die Frage, warum die Nachfrage im Euro gegenüber dem USD für Notierungen über 1,3500 nicht reichte:

Ich persönlich glaube, dass die Antwot ist, dass die nächste Abwärtswelle kurz bevorsteht, der Euro erneut in einer Lose-lose-Situation steckt. Es gibt zwei Szenarien, wie die BIP-Daten heute ausfallen könnten, beide sind nicht Euro-positiv:

  1. Die BIP-Daten, besonders Italiens, überzeugen

Diese würden quantitative Maßnahmen seitens der EZB bspw. in Form von LTROs unwahrscheinlicher werden lassen. Wäre dies zwar einerseits für den Euro bullish, so sollte man nicht vergessen, dass Mitte Oktober das italienische Finanzministerium einen Bericht vorgelegt hat, wonach die LTROs seit Anfang 2012 einen ganz wesentlichen Anteil an den italienischen BIP-Daten hatten.

Die niedrigen Risikoaufschläge auf italienische Bonds (am Dienstag notierten die Zinsen einjähriger italienischer Anleihen so niedrig wie seit Beginn der Euro-Einführung nicht) resultieren also gerade aus diesen geldpolitischen Stimuli seitens der EZB. Und wenn diese nun unwahrscheinlicher werden, dann graben sich die Italiener durch gute BIP-Daten gerade dieses Wasser im Bezug auf günstigere Refinanzierungskurse ab. Und steigende italienische (aber auch spanische) Zinsen sind für den Euro bearish.

  1. Die BIP-Daten, besonders Italiens, überzeugen nicht

Nach der Zinssenkung letzte Woche Donnerstag, welche als rein psychologische Maßnahme bezeichnet werden darf (ein Blick auf die Euribor-Zinssätze zeigt warum: http://de.euribor-rates.eu/euribor-2013.asp?i1=6&i2=1), würden im Zuge dieser und enttäuschender BIP-Daten, der niedirgen Inflationsdaten und sich abzeichnenden Engpässe an den Kreditmärkten kaum Wege an weiteren geldpolitischen Stimuli vorbeiführen.

In Kombination mit den weiter anziehenden US-Zinsen infolge der Taper-Spekulationen seitens der FED bereits im Dezember gibt es auch hier nur eine logische Konsequenz, welche da heißt: EUR/USD down.

Rein technisch ist der Verlauf im EUR/USD ausgehend von dem Rücklauf in die Gefilde um 1,3450 nun für die Bären sehr dankenswert. Ein Bruch des Vorwochentiefs um 1,3295 würde die Abwärtsstruktur bestätigen und Potential in die Region um 1,3100 USD freisetzen.

Folgt_heute_der_dritte_donnerstaegliche_Streich_in_Form_eines_Euro-Sell_Off_body_Picture_2.png, Folgt heute der dritte donnerstägliche Streich in Form eines Euro-Sell Off? Die Chancen stehen gut...

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

Folgt_heute_der_dritte_donnerstaegliche_Streich_in_Form_eines_Euro-Sell_Off_body_Picture_1.png, Folgt heute der dritte donnerstägliche Streich in Form eines Euro-Sell Off? Die Chancen stehen gut...