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Forex: Euro könnte steigen, da EZB expansiven Markt-Ausblick verfehlt

Forex: Euro könnte steigen, da EZB expansiven Markt-Ausblick verfehlt

2013-11-07 08:53:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Britisches Pfund könnte sinken, da sich Zinsentscheid der BoE als Nicht-Ereignis entpuppt
  • Euro hat Spielraum zum Abprallen, da EZB die expansiven Erwartungen der Märkte verfehlt
  • Australischer Dollar verkauft, nachdem schwache Beschäftigungszahlen die Zinserhöhungsprognose der RBA belastet

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Eine geldpolitische Ankündigung der Bank of England verspricht, ein weiteres Nicht-Ereignis zu sein. Trotz einiger positiver Überraschungen bei den letzten Wirtschaftsnachrichten war der Trend bei den allgemeinen Nachrichten im Verhältnis zu den Erwartungen seit Mitte August enttäuschend (gemäß den Daten von Citigroup). Dies deutet darauf hin, dass sich die Wirtschaft eher entsprechend den Prognosen der Zentralbank entwickelte, seitdem die aktuelle, politische "Orientierungshilfe" eingeführt wurde, anstatt denen der Märkte.

Tatsächlich verzeichnete das Britische Pfund eine Rallye, als das MPC im Sommer seine festgelegten Schwellen zur Arbeitslosigkeit und Inflation einführte, da die Trader darauf wetteten, dass sie schneller als die Offiziellen es voraussagten, erreicht würden, was eine vorzeitige Abwicklung des Stimulus verursachen würde. Dies bedeutet, dass die Verantwortung hinsichtlich der Daten der letzten Monate bei den Märkten und nicht bei der BoE liegt. Somit werden Mark Carney und Konsorten wohl auf ihrem Kurs bleiben, was etwas Druck auf den Sterling ausüben könnte, da die Hoffnung auf einen etwas strengeren Tonfall steigt, nachdem die positiven Daten zum PMI und der Industrieproduktion abgeklungen sind.

Die Europäische Zentralbank dürfte mehr Volatilität erzeugen, da auch sie ihren monatlichen Zinsentscheid liefert. Der Euro ist letzte Woche inmitten der zunehmenden Lockerungswetten gesunken, als eine Strähne schlechter Konjunkturdaten von einem unerwarteten Fall auf 0,7 Prozent des Headline-VPI Inflationsbarometers geprägt wurde. Anleger, die auf einen scharfe Wende zur moderaten Seite des Spektrums vorbereitet waren, werden vermutlich jedoch enttäuscht sein.

Eine direkte Zinssenkung wäre im Wesentlichen symbolisch: Die Benchmark EONIA und EURIBOR Messungen der auf dem EUR basierenden Kreditkosten sind bereits deutlich tiefer als die Benchmark der EZB; den politischen Zinssatz zu senken würde entsprechend wenig zu einer konkreten Lockerung beitragen. Andere Möglichkeiten könnten eine weitere Runde LTROs, ein direktes Kreditschema ähnlich zu den FLS-Maßnahmen der BoE oder vielleicht die Einführung negativer Zinssätze auf Kapital, das in den Einlagekonten der EZB gehalten wird, umfassen.

Bei der Pressekonferenz im letzten Monat deutete EZB Präsident Mario Draghi an, dass ein zusätzlicher Stimulus wenigstens teilweise vom Resultat der Asset Quality Review (AQR) der EZB abhängen würde. Da diese Resultate immer noch ausstehen, wird die Zentralbank wohl kaum ein neues politisches Regime aufgrund immer noch relativ geringer Beweise von Seiten der Wirtschaftsdaten annehmen. Sich frühzeitig auf ein besonderes Stimulus-Werkzeug festzulegen, bevor über die Notwendigkeit ihrer Anwendung entschieden wird, ist ebenfalls kaum wahrscheinlich. Dies bedeutet, dass die Märkte eine weitere Runde vager, genereller Aussagen hören werden, was die Doves wohl enttäuschen und den Euro voraussichtlich höher bringen wird.

Der Australische Dollar war in einem sonst ruhigen Overnight-Handel leistungsschwach. Die Währung sank, nachdem der Oktober-Bericht zur Beschäftigung enttäuschte, der aufzeigt, dass die Wirtschaft netto im Vergleich zum Vormonat 1.100 Stellen geschaffen hat. Wirtschaftsexperten erwarteten vor der Veröffentlichung einen Anstieg um 10 Tsd. Die Einzelheiten des Berichts waren kaum ermutigender als die Hauptzahl. Die Vollzeitbeschäftigung fiel um 27,9 Tsd., der stärkste Rückgang in 16 Monaten, während die Erwerbsquote auf ein 7-Jahres-Tief auf 64,8 Prozent schlitterte. Das Resultat belastete die Wetten auf die Erwartung einer Zinserhöhung durch die RBA, und die Trader erwarten nun mit 15 Basispunkten eine Straffung in den kommenden 12 Monaten, verglichen mit den 22 Basispunkten gestern (gemäß Credit Suisse).

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AiG Baugewerbe-Index (OKT)

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-

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Veränderung der Beschäftigung (OKT)

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10,0 Tsd.

3,3 Tsd.

0:30

AUD

Erwerbsquote (OKT)

64,8%

64,9%

64,8%

0:30

AUD

Entwicklung der Vollzeitbeschäftigung (OKT)

-27,9 Tsd.

-

-1,8 Tsd.

0:30

AUD

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28,9 Tsd.

-

5,2 Tsd.

0:30

AUD

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5,7%

5,7%

5,7%

2:00

JPY

Tokyo Durchschn. freie Stellen in Büros (OKT)

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7,9

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109,5

109,4

106,8

5:00

JPY

Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität (SEP P)

108,2

108,3

107,6

5:30

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Europäische Handelszeit:

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ERWARTET/AKT

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6:45

CHF

SECO Verbrauchervertrauen (OKT)

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-9

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7:00

CHF

UBS Immobilienblasen-Index (3Q)

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Tief

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CHF

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434,7 Mrd. (A)

433,0 Mrd.

Mittel

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GBP

Lloyds Beschäftigungsvertrauen (OKT)

-

-13

Tief

11:00

EUR

Deutsche Industrieproduktion (M/M) (SEP)

0,0%

1,4%

Mittel

11:00

EUR

Deutsche Industrieproduktion (J/J) (SEP)

0,8%

0,3%

Mittel

12:00

GBP

Zinssatzentscheidung der Bank of England

0,50%

0,50%

Hoch

12:00

GBP

Ziel für Anleihenkäufe durch die BOE

375 Mrd.

375 Mrd.

Hoch

12:45

EUR

Zinssatzentscheidung der Europäischen Zentralbank

0,50%

0,50%

Hoch

12:45

EUR

EZB-Zinssatz der Einlagefazilität

0,00%

0,00%

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13:30

EUR

EZB’s Draghi hält Pressekonferenz

-

-

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Widerst. 2

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EUR/USD

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1,3430

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1,3510

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