Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

0

Benachrichtigungen

Die Benachrichtigungen unten basieren auf den Filter-Einstellungen der Wirtschafts- und Webinar-Kalender.

Live-Webinare

Live-Webinare

0

Wirtschaftskalender

Wirtschaftskalender – Ereignisse

0
Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Washington sorgt für zunehmende Nervosität an den Märkten

Washington sorgt für zunehmende Nervosität an den Märkten

2013-10-09 14:39:00
Erik Welne, Junior Marktanalyst
Teile:

Seitdem sich über das Wochenende die Pattsituation im Haushaltsstreit in den USA verfestigte, scheint das Worst-Case Szenario nicht mehr komplett abwegig zu sein. So unwahrscheinlich ein teilweiser Zahlungsausfall der USA auch scheint, in gewissen Märkten wird dieser bereits gespielt.

Am Freitag gab es bei aller Verhandlungshärte immerhin noch John Boehners Kommentar, die Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus würde einen Zahlungsausfall nicht zulassen. Zu diesem Zeitpunkt war für Marktteilnehmer mehrheitlich der Shutdown das bestimmende Thema, die Möglichkeit eines „Partial Default“ schien rein hypothetischer Natur zu sein. Am Sonntag gab es ein Zurückrudern John Boehners. Auf ABC’s „The Week“ sagte er sinngemäß, dass sich ohne eine Änderung der Verhandlungsstrategie des Weißen Hauses das Land auf dem Weg in Richtung Zahlungsausfall befindet.

Inwiefern dies nur der beinahe schon typischen Verhandlungs-Rhetorik in Washington entsprach, oder dies eine wahrhaftige Einschätzung der Situation war, konnten zu diesem Zeitpunkt die Märkte noch nicht einschätzen.

Nach zwei weiteren Tagen ohne ein positives Signal aus den USA scheint diese Aussage an den Märkten angekommen zu sein.

So stieg der VIX, ein Index der die erwartete Volatilität im S&P 500 wiederspiegelt, auf ein 3 Monats-Hoch.

USVIXCDS_body_VIX0910.png, Washington sorgt für zunehmende Nervosität an den Märkten

Die Spreads zwischen 1- und 3-monatigen US Treasury Bills erreichte gestern zeitweise 0,35%, oder 35 Basispunkte. Selbst jetzt noch ist der Zins für das kürzer laufende Wertpapier um 20 Basispunkte höher womit sich eine inverse Renditekurve gebildet hat. Investoren, bei diesem Papier vor allem Geldmarktfonds, verkauften diese Anleihe massenhaft da sie fürchten bei einem partiellen Default nicht bedient zu werden. Schon am 24. Oktober werden Anleihen im Wert von 96 Milliarden USD fällig.

USVIXCDS_body_1monthtbill0910.png, Washington sorgt für zunehmende Nervosität an den Märkten

Zu guter letzt sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es auf dem Markt für CDS (Credit Default Swaps) auf kurzlaufende Treasury Bills zu ungewohnter Aktivität kam. Das als Versicherung gegen den Zahlungsausfall gedachte Derivat erlebte eine vorher unbekannte Nachfrage. Noch letzte Woche herrschte der Glaube vor, eine Versicherung gegen den Ausfall der USA sei bestenfalls theoretisch sinnvoll, in Realität würde ein solches Ereignis wohl sämliche Kontrahenten mit in die Zahlungsunfähigkeit stürzen. Ein CDS mit entsprechendem Counterparty Risk wäre somit wertlos sein.

Ironischerweise stützt diese Nervosität gerade den USD, der in dieser Hinsicht noch immer als Safe Haven Währung gilt. Wie sahen in den letzten 12 Stunden eine Aufwertung des Greenback auf breiter Front gegen alle Hauptwährungen mit Ausnahme des AUD.

Erik Welne ist Marktanalyst und neues Mitglied im Team DailyFX Deutschland.

Nähere Informationen zu Erik Welne finden sich im deutschen DailyFX-Forum unterhttp://www.dailyfx.com/forex_forum/wir-stellen-uns-vor/251702-wir-stellen-uns-vor.html#post1742491

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.