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Chinas Aufschwung unterstützt den Australischen Dollar

Chinas Aufschwung unterstützt den Australischen Dollar

2013-10-07 13:35:00
Erik Welne, Junior Marktanalyst
Teile:
  • China steht vor entscheidenden Reformen und steht an der Schwelle zur modernen Dienstleistungsgesellschaft
  • Das chinesische Wirtschaftswachstum nimmt wieder an Fahrt auf mit Implikationen für den gesamten Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsraum
  • Rohstoffexportierende Volkswirtschaften (AU, NZ) werden in der Tendenz eine Aufwertung ihrer Währungen erleben

Die folgende Analyse soll die aktuelle Situation in China kurz darstellen und die Einflussfaktoren der chinesischen Wirtschaft auf westliche Devisenmärkte beleuchten.

Ziel dieser Artikelreihe ist, ein sicheres Gespür für die makroökonomischen Hintergründe im Asiatisch- Pazifischen Raum, v.a. in China, Südkorea, Australien, Neuseeland und (in einer gesonderten Rolle) in Japan zu entwickeln um darauf aufbauend die tägliche technische Analyse von AUD/USD, NZD/USD und USD/JPY (und in regelmäßigen Abständen andere Yen-Crosse) zu unterstützen.

Lage in China

Zum Einstieg eine quantitative und qualitative Rekapitualion der aktuellen Wirtschaftslage in China:

  • BIP Wachstum 2013 (erwartet): 7,6 %
  • Inflation August 2013 (annualisiert):2,6%
  • Leistungsbilanzüberschuss (2. Quartal 2013): 509 Milliarden USD

In China stehen nächsten Monat wegweisende Veränderungen an. Das sogenannte 3. Plenum des Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Chinas wird die Reformen für die nächsten 10 Jahre präsentieren. Auch wenn allgemein kolportiert wird, dass die Reformen zu zaghaft ausfallen werden und konkrete Gesetzesentwürfe erst viel später beschlossen werden dürften, hoffen viele Beobachter auf die Fortsetzung der bahnbrechenden Reformschritte der 1990er, mit welchen Chinas Weg zur wirtschaftlichen Großmacht geebnet wurde.

Präsident Xi und Premier Minister Li warfen im Vorfeld ihr politisches Gewicht in den Ring und schlugen zum Beispiel vor, mehr Wettbewerb auch aus dem Ausland auf dem chinesischen Markt für Fremdkapital zuzulassen und insgesamt den Einfluss von Staatsbetrieben im Wirtschaftssystem zurückzufahren. Mit Pilotprojekten – zum Beispiel der Freihandelszone in Shanghai – wurde dieses Vorhaben untermauert. Es gilt in diesem Zusammenhang zu bedenken, dass Wachstum in China längst kein Selbstläufer mehr ist. Die enorme Transformation der Nuller Jahre, als zwischen 2002 und 2012 sich die Wirtschaftsleistung nahezu versechsfachte (von 1,5 auf 8,3 Billionen USD), erschuf ein gewisses Maß an Selbstgefälligkeit in der chinesischen Führung und den Glauben, dass China den Problemen (zum Beispiel der Wirtschaftskrise) einfach entwachsen könne. Wie sich in den letzten Jahren deutlich zeigte, war und ist dies ein Irrglaube. Wachsende Ungleichheit, langsameres Wachstum, die hohe Verschuldung der Regierung auf der Provinz- und Lokalebene und der harte Wettbewerb für exportgetriebene Unternehmen wegen fallender Nachfrage aus dem Westen und gleichzeitig steigender Lohnstückkosten sind Teil der neuen Realität in China.

Reformen sind daher unumgänglich um die sich noch immer im vollen Gange befindliche größte Urbanisierung in der Menschheitsgeschichte zu meistern und das Ziel in naher Zukunft eine Mittelschicht von 800 Millionen Einwohnern zu erreichen.

Die aktuellen Wirtschaftsindikatoren deuten auf eine Stabilisierung des Wachstums hin. Zweifelte im Frühjahr diesen Jahres noch so mancher Analyst am Erreichen des Wachstumsziels der Regierung von 7,5 Prozent, liegt der Konsens der Bankvolkswirte mittlerweile knapp darüber bei 7,6%.

aud_body_ChinaHousingIndex.png, Chinas Aufschwung unterstützt den Australischen Dollar

Der Housing Index erreichte zuletzt seinen höchsten Stand in den letzten 2 Jahren und ließ damit die Negativzahlen von 2012 beeindruckend hinter sich. Die Gefahr von massenhaften Leerständen in China hat sich nicht manifestiert. Im Gegenteil, das Preiswachstum für Immobilien in den 70 größten Ballungsräumen Chinas war lange nicht so stark.

Warum ist diese Kennzahl von Bedeutung? China steht an der Schwelle von der Werkbank der Welt zu einer modernen Diensleistungsgesellschaft. Die Wirtschaftsleistung nach Sektoren gliedert sich wie folgt auf: (CIA Factbook)

aud_body_Sectorschina.png, Chinas Aufschwung unterstützt den Australischen Dollar

Das oben genannte Ziel von einer 800 Millionen starken Mittelschicht bis 2017 kann nur über diese Transformation gelingen und einer der wichtigsten Faktoren ist die Urbanisierung Chinas. Mehr als 50 Prozent der urbanen Chinesen zählen zur Mittelschicht, wohingegen nur 25 Prozent der Chinesen außerhalb der Ballungsräume diesen Status erreichen.

Der stark positive Housing Index zeigt, dass die Urbanisierung wieder im vollen Gang ist nachdem das Tal von 2012 durchschritten wurde.

Welche Auswirkungen hat dies auf die Volkswirtschaften der Region und deren Währungen an den Devisenmärkten?

Die Urbanisierung Chinas und das Ziel eine möglichst breite Mittelschicht zu erreichen ist nicht Selbstzweck. Die Lebensqualität und der Anspruch der chinesischen Bevölkerung am westlichen Lebensstandard teilzuhaben sind der treibende Faktor dahinter. Die massiven Investitionen in die Infrastruktur und der ungebrochene Appetit auf Rohstoffe beeinflussen den gesamten pazifischen Wirtschaftsraum. So veröffentlichte das Australische Bureau for Resources and Energy Economics (http://www.bree.gov.au/documents/publications/req/REQ-2013-09.pdf) im Report für das dritte Quartal eine wesentlich optimistischere Prognose was den Export von Eisenerz zur Produktion von Stahl nach China angeht. Die Nachfrage wird laut Bericht von der prosperierenden Bauwirtschaft und den geringen Lagerbeständen in China getrieben. So soll 2013 der Export von Eisenerz nach China um 12 Prozent auf 831 Millionen Tonnen ansteigen. In diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf die durchschnittlichen Importpreise für China über die letzten Jahre:

aud_body_Picture_4.png, Chinas Aufschwung unterstützt den Australischen Dollar

Im Zuge der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums Anfang 2012 und der sinkenden Nachfrage Chinas an den internationalen Rohstoffmärkten fielen die Importpreise unter den langfristigen Durchschnittswert. Das begünstigte das Ziel der chinesischen Regierung mit einem geziehlten Stimulus Programm seit Juni das Wachstum zu stärken und belastete den AUD. Mit der jetzt an Fahrt gewinnenden Erholung erwarte ich tendenziel höhere Rohstoffpreise und damit eine Aufwertung des AUD/USD. Die Trendumkehr in diesem Währungspaar erfolgte am 30. August:(siehe Artikel/ technische Analyse von heute morgen)

aud_body_AUDUSD.png, Chinas Aufschwung unterstützt den Australischen Dollar

Weit mehr als die Hälfte der globalen Stahlproduktion fällt auf China. Die folgende Grafik soll die Bedeutung Chinas als Hauptimporteur von Eisenerz zur Stahlproduktion unterstreichen.

aud_body_Picture_2.png, Chinas Aufschwung unterstützt den Australischen Dollar

Mehr als 90 Prozent des weltweiten Eisenerzabbaus erfolgt in zwei Ländern, Brasilien und Australien, wovon der Löwenanteil von Australien erbracht wird:

aud_body_ironore.png, Chinas Aufschwung unterstützt den Australischen Dollar

Diese Grafiken erklären den Einfluss des Eisenerzexports nach China auf die fundamentale Bewertung des AUD gegen alle wichtigen Währungen.

Fazit:

Der AUD steht fundamental auf einer gefestigten Basis. Die erwarteten politischen Weichenstellungen kommenden Monat in China und verstärkte Investitionen in die Infrastruktur seit Juni 2013 werden den AUD/USD weiter aufwerten.

Erik Welne ist Marktanalyst und neues Mitglied im Team DailyFX Deutschland.

Nähere Informationen zu Erik Welne finden sich im deutschen DailyFX-Forum unterhttp://www.dailyfx.com/forex_forum/wir-stellen-uns-vor/251702-wir-stellen-uns-vor.html#post1742491

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