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DAX mit Kursziel 9.000 – Geldschleusen werden weiter offen bleiben

DAX mit Kursziel 9.000 – Geldschleusen werden weiter offen bleiben

2013-09-16 13:18:00
Research, Analysten-Team
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Es ist schon interessant, wie die Rally an den Aktienmärkten, allen voran beim DAX, der heute Morgen zum ersten Mal in seiner Geschichte die Marke von 8.600 Punkten knackt, von vielen Beobachtern interpretiert wird. Die Absage des ehemaligen US-Finanzministers Lawrence Summers für den Chefposten der wohl wichtigsten finanzpolitischen Institution der Welt, der US-Notenbank, sei für die positive Reaktion der Börsen verantwortlich. Es stellt sich für mich allerdings die Frage, warum die Aktienmärkte keine Verluste verbuchten, als am Freitag Summers als Nachfolger Bernankes ins Gespräch gebracht wurde. Um die Frage aber gleich zu beantworten: Wenn die Börsen steigen wollen, ist ihnen jedes Argument recht, während schlechte Nachrichten auf dem Weg nach oben zunehmend ausgeblendet werden.

Genau so werden die Märkte auch auf das wohl wichtigste Ereignis der Woche reagieren, die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwochabend über die zukünftige Geldpolitik. Dabei steht eines für mich fest: Sie wird reagieren. Erstens erwarten die Finanzmärkte eine Reaktion und es wäre fast töricht, dieses Momentum nicht auszunutzen. Immerhin hat sie die Märkte wochenlang darauf vorbereitet, um den Überraschungseffekt und damit unkalkulierbare Reaktionen so gering wie möglich zu halten. Im Gegenteil, passiert in Sachen Kurswechsel nichts, könnten die Aktienmärkte zwar kurzfristig positiv reagieren, mittelfristig bliebe dann aber die Unsicherheit über den neuen Zeitpunkt und dies könnte auch als negatives Zeugnis für den Zustand der Wirtschaft interpretiert werden.

Signale vom Arbeitsmarkt widersprüchlich, aber positive Tendenz überwiegt

Zugegeben, die zuletzt veröffentlichen Daten zum Arbeitsmarkt waren nicht gerade ein Beweis dafür, dass sich dieser in dem Tempo erholt, wie von vielen Fed-Mitgliedern für ihre Zustimmung zu einer Reduzierung der Anleihekäufe gefordert. Gerade die Korrektur der Juli-Zahlen auf nur noch gut 100.000 neu geschaffene Stellen war ein herber Rückschlag nach den Zahlen der Vormonate. Interessant dabei ist der Blick auf die Arbeitslosenquote, die stärker sinkt als bei diesen Zahlen angenommen. Der Grund liegt darin, dass die so genannte Partizipationsrate immer weiter zurück geht und im August auf den niedrigsten Stand seit 1978 gefallen ist. Das könnte bedeuten, dass sich immer mehr US-Bürger vom Arbeitsmarkt abmelden, weil sie ihre Jobsuche aus Erfolgslosigkeit aufgeben, was für sich erholende Arbeitsmärkte eher untypisch wäre. Eine Studie der Chicagoer Fed kommt dagegen zu dem Schluss, dass dieses das Ergebnis längerer Ausbildungszeiten und der Tatsache, dass aktuell die geburtenreichen Jahrgänge verstärkt in Rente gehen, ist. Deshalb würden auch schon rund 80.000 neue Stellen monatlich reichen, um die Arbeitslosenrate schon im kommenden Jahr in Richtung des angestrebten Ziels der Fed von 6,5 Prozent zu bringen. Immerhin lag sie im August mit 7,3 Prozent schon auf dem von der Notenbank erst für Ende 2013 prognostizierten Niveau. Der Arbeitsmarkt liefert also bei genauerem Hinschauen und trotz aller Zweifel über dessen Berechnung genug Argumente für den Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik.

US-Notenbankpolitik bleibt noch für lange Zeit expansiv

Ein solcher Kurswechsel bedeutet aber nicht, dass den Märkten zeitnah auch nur ein Cent Liquidität entzogen wird. Selbst wenn das Anleihekaufprogramm im Verlauf des Jahres 2014 ganz beendet wird, bedeutet dies noch keine restriktive Geldpolitik. Nicht zu vergessen sind alle anderen Notenbanken, allen voran die Bank of Japan, wo die Geldschleusen noch eine ganze Weile weit geöffnet bleiben werden. Nur auf den ersten Blick geht es am Mittwoch also um die Frage, ab wann und um wie viel die monatlichen Anleihekäufe von derzeit noch 85 Milliarden US-Dollar reduziert werden. Sehr wahrscheinlich ist eine Reduzierung in einem ersten Schritt um 10 oder 20 Milliarden US-Dollar zum Ende des Jahres. Dabei wird sich die Fed auf die Staatsanleihen konzentrieren und das Volumen der Hypothekenpapiere beibehalten, um die Belebung des Immobilienmarktes nicht zu gefährden. Viel genauer wird man deshalb hinhören müssen, auf welche nächsten Schritte die Märkte vorbereitet werden und ob an den Zielen innerhalb der „Forward Guidance“ gedreht wird. Da halte ich das Überraschungspotenzial allerdings für begrenzt. Vor dem Hintergrund des bevorstehenden Amtswechsels an der Spitze der Notenbank wird Ben Bernanke zwar den Kurswechsel einleiten, aber den weiteren und endgültigen Prozess wird er seinem Nachfolger oder besser seiner Nachfolgerin überlassen wollen.

Der Mittwoch wird den DAX Richtung 9.000 Punkte nicht aufhalten

Damit werden die Börsen am Mittwoch genau das bekommen, was sie haben wollen: Eine Notenbank, die sich ihrer Verantwortung stellt und die Risiken ihrer lockeren Geldpolitik erkannt hat, weiter glaubwürdig bleibt und solange an ihrer lockeren geldpolitischen Strategie festhält, bis die amerikanische Konjunktur wieder richtig Fahrt aufgenommen hat. Bis dahin haben die Investoren dann genug Zeit, sich von den Argumenten einer liquiditätsgetriebenen Hausse zu lösen und sich auf dann wieder steigende Unternehmensgewinne zu konzentrieren. Nicht zu vergessen bleibt in diesem Zusammenhang auch der unausweichliche Weg in die Inflation, die langfristig nicht am Ziel von zwei Prozent halt machen wird. Auch dies befeuert dann wieder die Aktienkurse, stehen die Papiere doch in der Regel für Sachwerte, die in inflationären Zeiten weiter zulegen dürften. Es ist also vollkommen egal, welche Interpretationen irgendwelcher Personalien die Kurse in den nächsten Wochen treiben, ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass der DAX die Marke von 9.000 Punkten noch binnen Jahresfrist erreichen kann. Apropos Personalie: Es könnte auch die tatsächliche Bestätigung der von mir schon seit einigen Monaten favorisierten Noch-Vize Janet Yellen als erste Notenbank-Präsidentin sein, die dem DAX weitere 100 Punkte Plus beschert, überraschen würde dies mich nicht.

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