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Schweizer Franken – Die einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt

Schweizer Franken – Die einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt

2013-08-22 11:10:00
Torsten Gellert,
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Vor fast zwei Jahren hat die Schweizer Nationalbank (SNB) angekündigt, den damals immer stärker werdenden Franken mit einer Untergrenze für den Euro bei 1,20 EUR/CHF in seinem Höhenflug aufzuhalten. Ein Zeugnis, welches man den Währungshütern in Bern jetzt ausstellen kann, rechtfertigt ganz klar die Note Eins, denn bis auf kleine Ausflüge innerhalb eines Handelstages hat der Euro diese Marke zu keinem Zeitpunkt signifikant nach unten durchbrochen. Selbst als die Euro-Krise im Sommer vergangenen Jahres durch massiv steigende Anleihezinsen für italienische und spanische Staatspapiere, immer weiter fallende Wachstumsraten und mehreren notwendigen Rettungspaketen für Griechenland eskalierte, konnte die SNB den Kampf gegen die Triebkräfte des Devisenmarktes für sich entscheiden. Ergebnis ist allerdings eine nun auf rund 430 Milliarden Franken vergrößerte Fremdwährungsreserve der SNB, die aber mit jedem Kursverlust des Franken immer wertvoller wird.

Zunehmend positive Nachrichten aus der Eurozone

Bis heute, ein Jahr nach dem vermeintlichen Höhepunkt der Euro-Krise, hat sich die Situation, die maßgeblich für die Flucht in den sicheren „Schweizer Hafen“ verantwortlich war, weitestgehend entspannt. Die zu zahlenden Zinsen für die so genannten Peripherie-Staaten liegen zwar noch auf einem, wenn auch berechtigt höherem Niveau, aber von ihren Rekordständen nahe bei sieben Prozent sind sie weit entfernt. Die Wirtschaft in der Eurozone ist im zweiten Quartal nach sechs Verlustperioden endlich mal wieder gewachsen. Italien und Spanien befinden sich zwar noch in der Rezession, aber die Talfahrt der Wirtschaften beider Länder hat sich entschleunigt. Fortschritte, was die Wettbewerbsfähigkeit unter anderem durch gesunkene Lohnstückkosten angeht, wurden in nahezu allen Problemländern gemacht. Über neue Pakete oder gar Schuldenschnitte für Griechenland wird zwar wieder diskutiert, aber solche Nachrichten werden allenfalls noch von den Finanzmärkten zur Kenntnis genommen.

Schweizer_Franken_body_URCHF.jpg, Schweizer Franken – Die einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt

Ich möchte an dieser Stelle nicht von einer trügerischen Ruhe sprechen und die oben beschriebenen Erholungstendenzen in Frage stellen, aber durchaus auf die von mir schon häufig geäußerten Zweifel über die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung hinweisen. Als ein Barometer, welches meine Einstellung in diesem Punkt bestätigt, kann auch der Kursverlauf des Schweizer Franken dienen. Kurz formuliert könnte man sagen, er war schon mal schwächer, als die Erholungssignale noch nicht so deutlich waren wie heute. Zwar sind wir, lässt man mal die Kurse um 1,60 EUR/CHF und darüber vor der Euro-Krise außer Acht, mit aktuellen 1,2340 EUR/CHF ein ganzes Stück von der Untergrenze entfernt, aber der Weg zum im Mai erreichten Kurses von 1,2650 EUR/CHF ist fast genauso weit.

Rückschläge in der Eurokrise bleiben der Risikofaktor

Es ist die völlig zu Recht noch angebrachte Skepsis der Marktteilnehmer über ein mögliches Ende der Euro-Krise ohne Gefahr von Rückschlägen. Deshalb sind sie noch nicht gewillt, den sicheren Hafen ohne Wenn und Aber zu verlassen. Aber die Tendenz im Währungskurs EUR/CHF ist auch mit dem Blick auf den Chart der vergangenen Monate klar abzulesen. Der Rückfall des Euro in Richtung Untergrenze endete immer weiter weg von eben dieser Marke. Zuletzt machte die Gemeinschaftswährung bei „nur noch“ 1,2250 EUR/CHF halt. Daraus erwächst in meinen Augen weiteres Potenzial für einen in naher Zukunft wieder schwächeren Franken. Vorausgesetzt, es kommt zu keinen größeren Rückschlägen auf dem Weg aus der europäischen Krise. Hier liegt ganz klar das Risiko eines Engagements im EUR/CHF. Sollten sich aber wie durchaus möglich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Eurozone im zweiten Halbjahr weiter verbessern, wird die Bewegung heraus aus den sicheren Häfen weitergehen. Ähnliches war auch schon beim Goldpreis zu beobachten, der unter anderem dadurch auf seine Höchststände getrieben wurde, weil man sich vor einem Zusammenbruch des Euro und daraus resultierenden ungeahnten Risiken schützen wollte.

Schweizer Franken könnte bis zum Jahresende auf 1,30 EUR/CHF fallen

Allerdings ist beim Schweizer Franken keine Talfahrt in ähnlichem Ausmaß zu erwarten. Zwei Gründe sprechen dagegen. Zum Einen wird die SNB in die Stärke der Fremdwährungen, auch des Euro hinein, ihre Devisenbestände verringern, was eine schnelle Abwertung des Franken verhindert. Zum anderen – zwar noch nicht heute und auf diesem Niveau – wird die Schweizer Notenbank über mögliche restriktive geldpolitische Maßnahmen bis hin zu Zinserhöhungen nachdenken, um so eine mögliche Blasenbildung bei den Immobilienpreisen zu verhindern. Diese sind auch in der Schweiz aufgrund des billigen Baugeldes seit der Finanzkrise rasant angestiegen. Beides wird sie aber wie schon erwähnt nicht auf diesem Kursniveau tun, um sich nicht in die Situation hinein zu manövrieren, ihre schon langsam angestaubten, weil lange nicht gebrauchten Verteidigungsstrategien wieder aus dem Tresor hervorholen zu müssen. Dafür muss sich der Kurs des Franken, denke ich, schon bis in die Region bei 1,30 EUR/CHF abschwächen, was ich durchaus bis zum Jahresende für möglich halte.

Die einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt

Genug Potenzial also, so dass sich die Geduld derer, die schon seit Monaten in Richtung Abwertung der Schweizer Währung positioniert sind, auszahlt. Diese Geduld wurde und wird im Übrigen mit einem so genannten „Carry“, also Gutschriften aufgrund der Zinsunterschiede während der Haltedauer einer Long-Position im EUR/CHF jeden Tag belohnt. Langfristig betrachtet – wohlgemerkt nicht in den nächsten zwölf Monaten - ergibt sich mit Blick auf die oben schon erwähnten Kurse von 1,60 EUR/CHF vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 eine mögliche Renditechance auf rund 40 Rappen mit einem Verlustrisiko von gerade einmal guten drei Rappen, wenn die Untergrenze hält – ein Verhältnis von 13:1. Viel Raum nach unten, um so der vermeintlich sicheren Untergrenze noch näher zu kommen, sehe ich aktuell nicht.

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