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DAX in Wartestellung – Die Zweifel könnten ihn bald auf neue Jahreshochs treiben

DAX in Wartestellung – Die Zweifel könnten ihn bald auf neue Jahreshochs treiben

2013-08-15 11:58:00
Torsten Gellert,
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Dass die Grande Nation zusammen mit Deutschland, dessen Wirtschaftsleistung mit 0,7 Prozent noch etwas stärker gestiegen ist, die Eurozone aus der längsten Rezession ihrer Geschichte holt, hätte man gestern an den Aktien- und Devisenmärkten schon etwas euphorischer feiern können.

Hat man aber nicht, der Euro schloss den Tag sogar mit einem leichten Minus ab, der DAX verharrte in seinem schon vier sommerliche Wochen andauernden Seitwärtstrend. Die Schwankungsbreite seit Mitte Juli im Deutschen Aktienindex betrug gerade einmal 240 Punkte oder drei Prozent. Ähnlich sieht es bei dem Taktgeber der Aktienmärkte aus, die Volatilität an den amerikanischen Börsen ist an einem historischen Tief angekommen. Dies alles spricht mit dem Blick in die Vergangenheit eigentlich dafür, dass eine Korrektur an den Aktienmärkten vor uns liegt, die begleitet von einer wieder zunehmenden Unsicherheit und damit Risikoaversion die Volatilitätsindizes, diese so genannten Angstbarometer, wieder ansteigen lässt.

Kursänderung der US-Notenbank Mitte September schon eingepreist

Aber was könnte der Auslöser für eine solche Gegenbewegung sein und wie weit würden die Kurse abstürzen? Dass sie abstürzen, daran glaube ich sowieso nicht. Denn das Fundament bestehend aus weltweit sehr niedrigen Zinsen für andere Anlagealternativen und Notenbanken, die als Käufer entsprechender Wertpapiere Geld in die Märkte pumpen, ist weiter intakt. Wolken an diesem Horizont könnten mit Blick auf den 17./18. September aufziehen. Dann tagt die US-Notenbank und nicht gerade wenige Marktteilnehmer rechnen damit, dass sie schon auf diesem Treffen die Reduzierung ihrer monatlich 85 Milliarden Dollar schweren Anleihekäufe ankündigt und/oder auch gleich damit startet. Wie sich das dann auf die Märkte auswirken wird, ist schwer vorauszusagen. Allerdings stimmt mich gerade die Tatsache, dass sich die Investoren nun lange genug auf diesen Zeitpunkt vorbereiten konnten und eben mehrheitlich den September dafür im Auge haben, sehr optimistisch. Im Gegenteil, ein Ausbleiben oder auch nur eine sehr leichte Rückführung des Programms könnte die Kurse eher noch beflügeln.

Mehr Schatten als Licht in den Unternehmensbilanzen

Während die Geldschleusen der Notenbanken zwar weiter geöffnet bleiben, aber sich die Tore beginnen langsam zu schließen, kommt man nicht umhin, einen Blick auf den eigentlichen Treiber von Aktienkursen, die Unternehmensgewinne zu werfen. Schaut man sich gerade die 30 DAX-Unternehmen an, gab es nur wenig Licht in den vorgelegten Bilanzen zum zweiten Quartal. Bei der Commerzbank war es wohl eher die Euphorie der leidgeplagten Investoren, die dem Träger der roten Laterne im DAX zu einem prozentual zweistelligen Plus an diesem Tag verhalf. Auch die Telekom überzeugte mit der Aussicht auf anspringende Neukundenzahlen in allen wichtigen Regionen. Der Rest war eher als durchschnittlich zu bezeichnen, überwogen doch allenfalls die Kosteneinsparungen, die dann am Ende zu leichten Gewinnsteigerungen führten. Insgesamt, so stellten die Unternehmensberater von Ernst & Young in einer Studie fest, sind die operativen Gewinne der 30 im DAX notierten Unternehmen im zweiten Quartal um vier Prozent gefallen, während die Umsätze leicht um zwei Prozent anzogen. Im Normalfall hätte ich gesagt, ist es auch kein Wunder, schaut man sich die dahin dümpelnde europäische Konjunktur an. Aber wie passt das zu den eingangs erwähnten Plus-Zeichen beim BIP-Wachstum, sieht man mal von den weiter rezessiven Ländern wie Spanien und Italien ab?

Angst vor Geldentwertung treibt den Konsum, aber auch die Aktienkurse an

Vor allem der Konsum – und nicht nur, aber auch sehr stark in Deutschland – kurbelt die Konjunktur derzeit an, die Verbraucherstimmung ist überall so gut wie lange nicht mehr. Anziehende Einzelhandelsumsätze, wohin man schaut: Heute Vormittag wurden jene aus Großbritannien gemeldet, ein Plus im Jahresvergleich von stolzen drei Prozent, was damit auch noch über den schon hohen Erwartungen von 2,5 Prozent lag. Die Leute geben das Geld lieber aus, statt es zu sparen. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld verliert das Geld der Sparer aufgrund einer über den Zinsen liegenden Inflationsrate täglich an Wert. Allein in diesem Jahr belaufen sich die realen Wertverluste auf rund 14 Milliarden Euro, hat die Postbank ausgerechnet. Damit aber vor lauter Konsum die Lücke in der späteren Altersvorsorge nicht all zu groß wird, müssen interessantere Anlagealternativen zum Sparbuch oder Bundesschatzbrief her. Nun glaube ich nicht dadurch an einen plötzlichen und gewaltigen Aktionärsboom in den nächsten Monaten. Aber bei nüchterner Betrachtung der verschiedenen Alternativen führt bei dem einen oder anderen Langzeitsparer am Ende kein Weg an der Aktie vorbei. Denn so teuer sind Aktien auch noch nicht. Salopp formuliert sind 10jährige Bundesanleihen aktuell rund vier Mal höher bewertet als die DAX-Aktien. Mal ganz plakativ das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des Deutschen Aktienindex, was aktuell bei rund 12 liegt, ins Verhältnis gesetzt, bedeutet eine knapp zweiprozentige Verzinsung auf Staatsanleihen ein KGV von über 50, die reale Vernichtung des Kapitals aufgrund einer höheren Inflationsrate mal außen vor gelassen.

DAX_in_Wartestellung__body_dsf.jpg, DAX in Wartestellung – Die Zweifel könnten ihn bald auf neue Jahreshochs treiben

Korrektur kann auch ganz ausfallen – DAX 9.000 zum Jahresende!

Während also die Profis mit Blick auf historisch niedrige Volatilitäten und die gefährliche Ruhe an den Finanzmärkten an einer weiteren Aufwärtsbewegung zweifeln, verbreitert sich zunehmend die Nachfrageseite. Sicherlich müssen für die großen Sprünge und damit auch langfristig steigende Kurse die Unternehmensgewinne durch zunehmende Investitionen kontinuierlich mitziehen. Denn nur diese schaffen am Ende langfristig sichere Arbeitsplätze von zahlungswilligen Konsumenten. Allein aber durch das oben beschriebene geldpolitisch expansive Umfeld, was zwangsläufig zu höheren Inflationsraten führen wird, werden auch die Kurse von Aktien steigen, denn es sind größtenteils Sachwerte, die dahinter stehen. Mit zunehmender Unsicherheit in Hinblick auf den Zeitplan des Ausstiegs der US-Notenbank aus ihrem Anleihekaufprogramm können die Aktienkurse weltweit und damit auch im DAX zwar noch einmal nachgeben. Aber um 200 bis 300 Punkte niedrigere Kurse sind dann gute Einstiegsmöglichkeiten für einen Weg bis zur Marke von 9.000 Punkten zum Jahresende. Vor lauter Zweifeln und Warnungen vor fallenden Kursen kann eben diese Korrektur aber auch ganz ausfallen.

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