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Japaner stärken ihren Premier ... und schwächen damit ihre Währung

Japaner stärken ihren Premier ... und schwächen damit ihre Währung

Torsten Gellert,

Wie ist die Stärke des Japanischen Yen heute Morgen nach der Oberhauswahl, aus der die Regierungskoalition unter Ministerpräsident Shinzo Abe als eindeutiger Sieger hervorging, zu erklären? Nachdem der US-Dollar in der Nacht zunächst noch über die Marke von 101 Yen gestiegen war, konnte Japans Währung bis zum Handelsstart in Europa nicht nur die Verluste wieder aufholen, sondern sogar ein kleines Plus verbuchen. Mit Sicherheit liegt es nicht daran, dass die Marktteilnehmer nun glauben, mit dem für japanische Verhältnisse sehr seltenen Umstand, dass ein Premier ganz ohne Opposition durchregieren kann, würde nun der jahrelange politische und damit vor allem wirtschaftliche Stillstand Nippons überwunden und dem Land stehe eine dauerhafte Erholung bevor.

Langfristig stehen die Chancen dafür sicher so gut wie lange nicht, aber dieser Weg führt nur über einen ganz klar weiter schwachen, mehr noch, viel schwächeren Yen. Die Gründe in der heutigen Berg- und Talfahrt des Yen sind eher woanders zu suchen. Erstens gab es die ganz großen Optimisten, die Abe sogar eine Mehrheit im Oberhaus ohne die Koalitionsparteien zugetraut hatten. Diese von allen anderen Parteien unabhängige Mehrheit hat die Koalition mit nur 114 der nötigen 122 Sitze leicht verfehlt. Mit ihren Partnern kommt die Liberaldemokratische Regierungspartei (LDP) auf immerhin komfortable 135 von 242 Sitzen. Wenn man allerdings bedenkt, dass Abes Kurs, die nach ihm benannten „Abenomics“, selbst innerhalb seiner Partei bei einigen Interessensgruppen auf gesunde Skepsis stößt und man die Koalitionäre bei allen Gesetzesänderungen von der Notwendigkeit überzeugen muss, kann schnell mal die geforderte Mehrheit verfehlt werden.

Der zweite Grund ist aber auch hier wie in vielen anderen Fällen an der Börse in der Tatsache zu suchen, dass man sich auf ein bevorstehendes Ergebnis, hier den Sieg der LDP, hin positioniert und dieses Ereignis eingepreist hat. Und nun, nachdem das Ergebnis wie vorhergesagt auch eingetroffen ist, werden die Gewinne in dieser Position erst einmal glattgestellt, bzw. spekulative Positionen geschlossen. Wer aber wie ich von einem weiter eher schwachen Yen ausgeht, sollte die heutigen Kurse unter 100 USD/JPY zum Einstieg nutzen. Denn wenn überhaupt, führt ein Erholungskurs Japans nur über die Fortsetzung des im Frühjahr eingeschlagenen geldpolitischen Kurses, der eine Verdopplung der Geldmenge in nur 20 Monaten vorsieht. Und an einer Ausweitung dieses Kurses auf zusätzliche Lockerungsmaßnahmen, die zum Ziel die angestrebte zweiprozentige Inflation haben, führt in meinen Augen in den nächsten Monaten kein Weg vorbei.

Der Weg über die Notenpresse ist einfacher als Strukturreformen

Ob der Weg aber nun nach den Wahlen und der Mehrheit in beiden Häusern auch über die notwendigen Strukturreformen, die „dritte Säule“ der „Abenomics“, führt, daran habe ich so meine Zweifel. Neben auf Pump finanzierten Konjunkturprogrammen und der angesprochenen Geldschwemme hat Abe zumindest vor der Wahl auch Reformen des bislang unflexiblen Arbeitsmarktes, Steuersenkungen für Unternehmen und tiefgreifende Änderungen im Gesundheits- und Agrar-Sektor versprochen. Und da wäre dann wieder das Problem mit einer zwar auf den ersten Blick stabilen, aber auch gefährlichen Parlamentsmehrheit. Geld aus Konjunkturprogrammen und von der Notenbank nimmt jeder gern, geht es aber für die Angestellten ans Eingemachte in Sachen Kündigungsschutz und verteuert ein immer schwächerer Yen für Unternehmen die Importe von Energie und Rohstoffen, sehen die Wähler schnell die andere Seite der Medaille.

Noch ist der Zuspruch zu Abes eingeleitetem Kurs in der Bevölkerung sehr hoch. Aber eine Wahlbeteiligung von gerade einmal 50 Prozent und die nach Medienberichten fehlende Euphorie selbst bei den Anhängern der Partei über den Wahlsieg sprechen eine eindeutige Sprache. Vielmehr ist es wohl der Mangel an vernünftigen Alternativen zur jetzigen Regierung, dem Abe die Stimmen verdankt. Man hat den Eindruck, es ist nicht die Stärke der Sieger, sondern eher die Schwäche der Gegner, die Japan in den Versuch mit der Brechstange treibt, wieder zu alter Größe zurück zu finden.

120 USD/JPY auf Sicht von zwölf Monaten durchaus möglich

JPYUSD__body_USDSA.jpg, Japaner stärken ihren Premier ... und schwächen damit ihre Währung

Erstaunlich finde ich schon, dass in den internationalen Medien nicht wirklich die Strukturreformen, sondern vielmehr mögliche Verfassungsänderungen hin in Richtung Änderung der traditionellen pazifistischen Haltung Japans seit 1947 im Fokus stehen. Es bleibt also abzuwarten, was dem nun stärkeren Premier wichtiger ist: Eine wieder wirtschaftliche Stärke Japans oder die Demonstration politischer Macht. Umso weniger Abe an der Reformschraube allerdings dreht, desto mehr muss er die Geldschleusen öffnen. Nur die Löhne zu erhöhen, wie er neben seinen Verfassungsspielereien auch nach der Wahl verkündete, ohne aber diese durch steigende Unternehmensgewinne auch rechtfertigen zu können, kann nicht funktionieren. Noch sind die Unternehmen ob ihrer zukünftigen Auftragslage skeptisch, allein der fallende Yen spült mehr Geld in die Kasse, lässt die Gewinne und damit die Aktienkurse steigen. Das macht Appetit auf mehr und für eine noch stärker rotierende Notenpresse wird sich mit Sicherheit auch mit diesem Wahlergebnis eine Mehrheit im Parlament finden. Ob und wann am Ende eines langen und schwierigen Weges dann tatsächlich eine wirtschaftliche Erholung Japans mit einem fundamental begründbaren wieder stärkeren Yen steht, wage ich nicht vorauszusagen. Aber bis dahin ist alles in Japan auf eine schwächere Währung ausgerichtet, weshalb ich bei meiner Einschätzung bleibe, 120 USD/JPY auf Sicht von zwölf Monaten sind durchaus möglich.

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