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Euro-Krise noch lange nicht vorbei - US-Dollar weiter mit Potenzial

Euro-Krise noch lange nicht vorbei - US-Dollar weiter mit Potenzial

2013-07-08 13:21:00
Torsten Gellert,
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Es ist keine Überraschung, dass Deutschlands Exporte vor allem in die Eurozone im Mai einen erneuten Schwächeanfall erlitten. Der Rückgang von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat war das größte Minus seit dreieinhalb Jahren, im Zwölfmonatsvergleich exportierte Deutschland sogar fast fünf Prozent weniger in alle Welt, 10 Prozent betrug das Minus bei Ausfuhren in die Eurozone. Das Ziel des Außenhandelsverbands von einem Plus von drei Prozent für das Gesamtjahr darf beim jetzigen Stand nach fünf Monaten mit minus 0,3 Prozent sehr stark angezweifelt werden.

Woher soll eine wieder steigende Nachfrage vor allen in den südeuropäischen Krisenländern der Eurozone im zweiten Halbjahr kommen? Die Wirtschaft der gesamten Eurozone befindet sich nunmehr schon seit fast zwei Jahren in der Rezession, Arbeitslosenquoten jenseits der Zwanzig-Prozent-Marke in Griechenland und Spanien und zumindest mit 18 Prozent nahe dieser Marke in Portugal sind ein eindeutiges Signal dafür, dass die Krise in der Eurozone noch lange nicht vorbei ist. Auch die Aussage, sie wäre in den vergangenen Wochen wieder aufgeflammt, ist schlichtweg falsch. Sie war nie weg. Selbst wenn man sich allein auf die Schuldenkrise konzentriert, ist noch keine Trendwende erkennbar. Griechenlands Schulden werden bis zum Jahresende wohl auf fast 180 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen, in Portugal und Italien geht man von fast 130 Prozent in diesem Jahr aus. Schon wird wieder fleißig über mögliche weitere Schuldenschnitte, aber auch deren Risiken für die gesamte Eurozone diskutiert. Weil die Folgen neuer Maßnahmen in diese Richtung noch kein Politiker wirklich abschätzen kann und das Thema auf der Popularitätsskala sehr weit hinten rangiert, traut man sich gerade in Deutschland, dem Wortführer in dieser Debatte, vor einer Bundestagswahl an dieses heiße Eisen nicht heran.

Gefährliche Spirale aus hohen Zinsen und niedrigen Wachstumsraten

Spätestens im Oktober nach der Wahl wird man sich in Berlin und Brüssel vor allem für Griechenland mit der Frage eines erneuten Schuldenschnitts wieder beschäftigen müssen. Zwar sind tatsächlich durch die rigiden Einschnitte in den vergangenen Monaten nicht nur in Griechenland Fortschritte zu verzeichnen, aber gerade diese Sparmaßnahmen verhindern das nötige Wirtschaftswachstum, um die immer noch sehr hohen Schuldenberge dieser Länder abzutragen. Auch fehlte es an der nötigen Konsequenz in der Reformpolitik, wie die Troika aus EU, EZB und IWF Griechenland jetzt bescheinigte und deshalb die nächsten Milliarden nur scheibchenweise auszahlen will. In Spanien und Italien war noch keine solche Troika gefordert. Ich bin mir ziemlich sicher, hätte es sie gegeben, wären in diesen beiden Ländern noch größere Mängel in der Spar- und Reformpolitik zu rügen gewesen. Bleiben die Renditen der langfristigen Staatsanleihen für diese beiden Länder weiter auf dem aktuellen hohen Niveau, werden sie nicht umhinkommen, sich dem Diktat der EZB zu beugen, damit diese durch ihre künstliche Nachfrage auf dem Anleihemarkt innerhalb des OMT-Programms die Zinsen drückt.

Europäische Zentralbank bleibt weiter Lebensretter der Eurozone

Solange die Wachstumsraten weit hinter den langfristigen Anleiherenditen zurück bleiben, bietet der durch die hohen Zinszahlungen verursachte Sparzwang kein Platz für Investitionen in zukünftiges Wachstum. Ein Ende dieser Spirale scheint nicht in Sicht. Weder die Zinsen am Anleihemarkt werden in absehbarer Zeit signifikant sinken, noch werden die Länder in den nächsten Jahren wieder zu notwendigen Wachstumsraten nahe der Drei-Prozent-Marke zurückkehren. Dieser Prozess wird noch sehr lange dauern, mindestens so lange, wie die Zinsen in der Eurozone so niedrig wie jetzt oder noch tiefer liegen werden, wie die Europäische Zentralbank in der vergangenen Woche den Märkten versicherte. Und auch sie sprach dabei nicht von sechs oder zwölf Monaten, sondern von einem "ausgedehnten Zeitraum", der sich wohl eher in Jahren statt in Monaten ausdrücken lässt. Die lockere Geldpolitik bleibt also ein wichtiger und für das Überleben der gesamten Eurozone unverzichtbarer Stützpfeiler auf dem Weg aus der Krise.

US-Notenbank wird Ende des Jahres Anleihekäufe reduzieren

Da sind die USA schon ein ganzes Stück weiter. Zwar kann auch hier noch lange keine Rede von einem wirtschaftlichen Boom sein, aber Stück für Stück scheinen sich die Vereinigten Staaten vom durch die Finanzkrise ausgelösten Schock zu erholen. Auf dem Arbeitsmarkt gibt es erste Erfolge in Form von kontinuierlichen Stellenzuwächsen zu verzeichnen. Nicht die 195.000 neuen Arbeitsplätze waren die wirklich positive Überraschung, sondern wohl eher die Korrektur der beiden Vormonate auf eben dieses Niveau um die 200.000er Marke. Erinnern wir uns, wichtige Mitglieder des für die Geldpolitik in den USA zuständigen Offenmarktausschusses, die bisher zu den Tauben, also den Verfechtern einer sehr lockeren Geldversorgung der Märkte gehören, wollen bei einer kontinuierlichen Verbesserung der Lage auf dem Arbeitsmarkt für eine Reduzierung der Anleihekäufe votieren. Der Fed-Mann aus Chicago, Charles Evans, fordert genau diese 200.000 Stellen pro Monat, sein Kollege aus Boston, Eric Rosengren, will eine Arbeitslosenrate von 7,25 Prozent sehen. Nach den neuesten Zahlen aus der Vorwoche gehe ich davon aus, dass schon zum Ende dieses Jahres eine erste Reduzierung der laufenden monatlichen 85 Milliarden US-Dollar erfolgen wird. Damit wird zwar die Geldpolitik noch lange nicht restriktiv, aber der Trend geht in diese Richtung. Wie von mir erwartet wird sich damit die Fed auch dieses mal wieder zuerst bewegen, wie sie es auch schon bei der Ankündigung diverser quantitativer Lockerungsmaßnahmen getan hat.

US-Dollar hat Aufwärtspotenzial, Pfund und Euro weiter schwach

Europa wird nachziehen, aber bis dahin wird noch eine ganze Weile vergehen. Folgerichtig die Entwicklungen am Devisenmarkt in den vergangenen Handelstagen: Der US-Dollar läuft zur Hochform auf, Euro und Britisches Pfund gehen auf Talfahrt. Meine vor Monaten abgegebene Einschätzung eines Pfunds zum US-Dollar bei 1,40 GBP/USD auf Jahressicht hat weiter Bestand. Beim Euro werden die nächsten Wochen zeigen müssen, ob das schon ein paar Mal in den vergangenen Monaten getestete Niveau zwischen 1,27 und 1,28 EUR/USD erneut hält oder wir uns in diesem Währungspaar in Richtung altes Tief knapp über der 1,20er Marke bewegen. Für die Sommermonate gehe ich allerdings von einer Beruhigung aus, nachdem meine Prognose einer Gemeinschaftswährung unter 1,30 EUR/USD schneller eingetroffen ist als von mir erwartet. Großes Aufwärtspotenzial für den Euro kann ich aus oben beschriebenen Gründen nicht erkennen, was für einen Verbleib in diesem Short-Engagement spricht. Die Chance auf weiter fallende Kurse ist höher als das Risiko, von einem wieder anziehenden Euro überrascht zu werden.

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