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Hoffnungsschimmer in Japan - Alles auf Kosten der Währung

Hoffnungsschimmer in Japan - Alles auf Kosten der Währung

2013-07-01 11:15:00
Torsten Gellert,
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Die Stimmung in der Wirtschaft verbessert sich, aber die Währung fällt. Was auf den ersten Blick nicht ganz logisch erscheint, wird mit einer kleinen Korrektur des Satzes sofort klarer. Denn die Stimmung in der Wirtschaft verbessert sich, gerade weil die Währung fällt. Umso mehr die Hoffnungen der japanischen Unternehmen einzig und allein auf einem schwachen japanischen Yen beruhen, desto mehr Zweifel über den langfristigen Erfolg des hochriskanten Projekts der "Abenomics", eine Kreuzung aus Nippons Premier Abe und dem englischen Wirtschaftsbegriff, kommen bei mir auf. Zugegeben, ein Tankan-Index, in welchem die kurzfristigen Konjunktureinschätzungen der Unternehmen zusammengefasst werden, wieder über der Nulllinie darf durchaus als Hoffnungsschimmer bezeichnet werden. Aber mehr auch nicht. Bis zum Niveau der Stimmungslage in den Führungsetagen vor der Finanzkrise bei rund 20 ist es von den heute erreichten vier Punkten noch ein weiter Weg. Und schon in dieser Zeit ist die Wirtschaft gerade einmal in Höhe der jetzt angepeilten Inflationsmarke von zwei Prozent gewachsen.

Yen wird vom sicheren Hafen zur Risikowährung Drei Prozent Wirtschaftswachstum bei einer Teuerungsrate von zwei Prozent, so lautet das Ziel von Premier Abe, welches er gemeinsam mit dem Notenbank-Chef Kuroda in den nächsten Jahren erreichen will. Beides ist notwendig, um den Schuldenberg von aktuell fast 240 Prozent der Wirtschaftsleistung wieder abzutragen, um das Vertrauen der Ratingagenturen und damit den Investoren langfristig nicht zu verspielen. Was passiert, wenn Anleger nur die Gefahr einer Inflation sehen, während sie am wirtschaftlichen Erfolg zweifeln, erlebten wir in den vergangenen Wochen am japanischen Anleihemarkt. Dort haben sich die Renditen innerhalb von nur zwei Monaten fast verdoppelt. Sie liegen zwar mit knapp 0,9 Prozent immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Aber warum sollte sich bei einer erwarteten Inflation von zwei Prozent ein Investor langfristig mit einer negativen Realverzinsung seines Kapitals zufrieden geben? In Zeiten mit deflationären Tendenzen, wie wir sie in den vergangenen zwanzig Jahren in Japan gesehen haben, gehörte der Yen zu den gefragtesten Währungen weltweit. Spätestens mit der Ankündigung der Bank of Japan im April, die japanische Geldmenge bis Ende kommenden Jahres mal eben so zu verdoppeln, muss am Status des sicheren Hafens Yen ganz stark gezweifelt werden. Mehr noch, mit zunehmender Unsicherheit über die Folgen des geldpolitisch einmaligen Experiments in Japan wird der Yen zur Risikowährung.

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Steigende Anleiherenditen zwingen Bank of Japan zum Handeln

Es war kein Zeichen von Stärke, als der Yen nach seiner 30-prozentigen Abwertung gegenüber dem US-Dollar im Juni wieder auf 94 USD/JPY stieg, sondern eher eine, wenn auch scharfe Korrektur im Abwärtstrend, die von einer Dollar-Schwäche gegenüber auch allen anderen Währungen ausgelöst wurde. Diese zwar nicht ganz logische Reaktion auf die Ankündigungen der US-Notenbank, nicht unendlich Geld drucken zu wollen, sondern die Märkte langsam aber sicher auf den Exit vorzubereiten, hat sich in den vergangenen Handelstagen fast vollständig wieder neutralisiert. Wer sich also von diesem kurzfristigen Schwächeanfall des Greenbacks nicht beunruhigen ließ, im Gegenteil vielleicht dieses Niveau gar zu Aufstockungen seines Short-Engagements im Yen genutzt hat, ist jetzt weiter in der angestrebten Richtung unterwegs. Auch diesmal wird der Trend wieder über die Marke von 100 USD/JPY gehen, das Hoch bei knapp 104 USD/JPY sollte nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu meinem weiterhin bestehenden Kursziel von 120 Yen für einen US-Dollar sein. Wie aber wird der japanische Anleihemarkt auf eine weitere Schwächung des Yen reagieren? Anfang Mai, als der Yen erstmals unter die 100er Marke zum Dollar fiel, stiegen auch die Zinsen für japanische Staatspapiere rasant. Sollte dieser Trend sich so fortsetzen, muss die Bank of Japan noch stärker als bisher auf der Käuferseite agieren, um einen gefährlichen Renditeanstieg zu verhindern. Damit würde die Geldmenge in Japan noch schneller steigen als bisher prognostiziert. Dagegen nimmt die US-Notenbank, entwickelt sich alles wirtschaftlich nach ihren Prognosen, langsam den Fuß vom Gas. Damit ist der Grundstein für eine weitere Abwärtsbewegung des Yen gelegt. Trendbeschleuniger könnten hier natürlich die Arbeitsmarktdaten am Freitag sein, die in den USA veröffentlicht werden. 165.000 neu geschaffene Stellen außerhalb der Landwirtschaft werden erwartet, die Arbeitslosenrate soll wieder leicht auf 7,5 Prozent zurückgehen. Jede positive Überraschung sollte dem US-Dollar weitere Stärke, auch und vor allem gegenüber dem Yen, verleihen.

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