Wir verwenden eine Reihe von Cookies, um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Sie können hier mehr über unsere Cookie-Richtlinien erfahren oder indem Sie dem Link am Ende jeder Seite unserer Website folgen.

Kostenfreie Trading-Handbücher
Dax 30
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
WTI Öl
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Dow Jones
Bullisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Gold
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
EUR/USD
Gemischt
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Bitcoin
Bärisch
Tief
Hoch
der IG Kunden sind long.
der IG Kunden sind short.
Long Short

Hinweis: Tief, Hoch und Volumen beziehen Sie auf einen Handelstag.

Bereitgestellte Daten von
Weitere Mehr ansehen
Echtzeitnachrichten
  • 🇩🇪DAX & Co.Video-Wochenausblick 06. April 2020 https://t.co/fwIlAc4hPC #DAX #DAX30 #Aktien #Trading #EURUSD #Gold #Ölpreis @SalahBouhmidi @CHenke_IG @IGDeutschland https://t.co/Fyq6hKTE4x
  • Forex Update: Gemäß 12:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: 🇳🇿NZD: 1,21 % 🇦🇺AUD: 1,21 % 🇨🇦CAD: 0,28 % 🇪🇺EUR: -0,15 % 🇨🇭CHF: -0,18 % 🇯🇵JPY: -0,39 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#currencies https://t.co/3ZxunMI8Bn
  • RT @IGDeutschland: IG Trading Talk mit @DavidIusow: "Der Ölpreis fällt - Machtkampf ums Öl geht weiter - großes Enttäuschungspotenzial" Das…
  • IG Sentiment Update: Daten zeigen, dass Ripple Trader überwiegend long positioniert sind, mit 95,44 %, während S&P 500 Trader gegensätzliche Extrempositionen halten, mit 70,25 % Siehe Chart, weitere Details bei DailyFX: https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-sentiment https://t.co/yAOnyyFDWf
  • Rohstoffe Update: Gemäß 10:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Gold: 1,06 % Silber: 1,03 % WTI Öl: -1,93 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#commodities https://t.co/L7BEjREpdr
  • If we assume that this 40% spike in #oilprice were expectations of 10mb/d cuts, that means all cuts below will lead to lower prices again. Maybe not new lows but lower than the actual level. #OilPriceWar #oott
  • Forex Update: Gemäß 10:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: 🇦🇺AUD: 1,22 % 🇳🇿NZD: 1,20 % 🇨🇦CAD: 0,56 % 🇪🇺EUR: 0,08 % 🇨🇭CHF: -0,03 % 🇯🇵JPY: -0,62 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#currencies https://t.co/ZIEFmJMFvB
  • #Brent & #WTI - Rohöl könnte auf "einstellige Tiefststände" fallen, wenn sich die OPEC + nicht auf Produktionskürzungen einigen kann. Die #OPEC und ihre Verbündeten, auch bekannt als OPEC +, werden voraussichtlich am Donnerstag zusammentreffen. @DavidIusow @CHenke_IG #OOTT https://t.co/OMidJ06XKx
  • Indizes Update: Gemäß 10:00 sind die besten und die schlechtesten Performer im Londoner Handel: Dax 30: 4,47 % S&P 500: 4,08 % Dow Jones: 4,03 % CAC 40: 3,74 % Betrachte die Performance aller Märkte per https://www.dailyfx.com/deutsch/forex-kurse#indices https://t.co/hFWwySgxs4
  • RT @sentixsurvey: #sentix economic index: Recession shock is deep. Never before has the assessment of the current situation collapsed so sh…
Britisches Pfund unter Druck – Wechsel an der Notenbank-Spitze

Britisches Pfund unter Druck – Wechsel an der Notenbank-Spitze

2013-06-28 12:33:00
Torsten Gellert,
Teile:

In Zeiten, in denen die Notenbanken über das Wohl und Wehe der Finanzmärkte

entscheiden, schaut man ganz besonders auf die Wechsel an deren Spitze und die damit

verbundenen möglichen Änderungen in der Geldpolitik.

Und es scheint die Zeit der Wechsel. Der neue Mann in Japan trat sein Amt im April an und sorgte gleich mit einem geldpolitischen Paukenschlag kurzfristig für viel Aufsehen und langfristig für eine doppelt so hohe Geldmenge in Japan. Gespannt blickt man vor allem in die USA, wo die Ära Bernanke wohl zum Jahreswechsel zu Ende gehen wird und die Finanzwelt jetzt fleißig über den Nachfolger (mit hoher Wahrscheinlichkeit Nachfolgerin) auf dem wohl mächtigsten Stuhl der Weltwirtschaft spekuliert. In der kommenden Woche richten sich aber erst einmal alle Blicke auf die Bank of England, die am Donnerstag unter neuer Führung zusammen kommen wird.

Mark Carney wird sich im Rat keine Niederlage leisten können

Wird nicht auch Mark Carney, der vom Chefsessel der kanadischen Notenbank in der

kommenden Woche an die Themse wechselt, den Drang verspüren, bei seinem

Amtsantritt eine erste Duftmarke zu setzen? Wird er nicht Schatzkanzler Osborne

beweisen wollen, dass er der Richtige für den Job ist, indem er die Weichen von Anfang

an richtig stellt? Die Erwartungen sind sehr hoch. Die britische Politik hat wie aktuell

scheinbar alle Regierungen rund um den Globus auch an ihn den Wunsch, dass er mit

einer lockeren Hand in der Geldpolitik das vor sich hin dümpelnde Wachstum auf der

Insel ankurbeln wird. Da aber, wie er jüngst selbst konstatierte, auch Carney nur eine

Stimme im geldpolitischen Rat hat, wird die Sache auf den ersten Blick nicht ganz leicht.

Denn auch sein Vorgänger Mervyn King stimmte auf den letzten Notenbank-Treffen

immer für eine Ausweitung der Käufe von Staatsanleihen von bislang 375 Milliarden

Pfund, bekam für dieses Votum aber nicht die erforderliche Mehrheit im neunköpfigen

Gremium. Wie langsam normal geworden, fand sich im nachher veröffentlichten Protokoll

stets eine 3:6-Niederlage der Befürworter einer Ausweitung. Ich nehme nicht an, dass

sich dieses so fortsetzt. Einem Mervyn King verzeiht man sicher solche Niederlagen am

Ende seiner 20-jährigen Amtszeit. Aber jemand, der frischen Wind in die britische

Geldpolitik bringen soll, und der beim ersten Meeting gleich überstimmt wird, könnte

nicht nur medial schnell auf die Verliererseite geraten. Es wird also spannend am

kommenden Donnerstag, am Tag, an dem übrigens die USA ihre Unabhängigkeit feiern.

Mal sehen, wie viel Unabhängigkeit die Bank of England von der Politik und ihr neuer

Chef von den damit verbundenen hohen Erwartungen demonstrieren. Ich gehe davon

aus, dass der „Lehrling“ eines Ben Bernanke die richtigen Worte finden wird, die

Geldpolitik zumindest kommunikativ in lockerere Bahnen zu lenken. Man kann sich im

Übrigen eine erforderliche Mehrheit im Rat auch personell „erkaufen“, in dem man im

Laufe seiner Amtszeit alte Gegner durch neue Befürworter ersetzt, was durchaus zurzeit

in der City spekuliert wird.

Pfund nach kurzem Schwächeanfalldes Dollars auf Talfahrt

Ich denke nicht, dass die Schwäche desBritischen Pfunds in den vergangenen

Tagen daraus resultiert, dass der Marktauf schnelle geldpolitischeLockerungsmaßnahmen seitens der BoE,vielleicht schon in der kommendenWoche setzt. Vielmehr ist dies dieFortsetzung des Trends aus den erstenMonaten des Jahres, welcher nur durch

den zwischenzeitlichen Schwächeanfall des US-Dollars nach der Anhörung Bernankes vor

dem US-Kongress unterbrochen wurde. Vor zehn Tagen legte die US-Notenbank in

Sachen verbaler Vorbereitung der Märkte noch einmal nach. Sollte die Wirtschaft

anziehen, könnten die Zügel etwas angezogen werden, lautete kurz und knapp die

Botschaft. Dies sorgte dann für einen Richtungswechsel, woraufhin der Greenback

gegenüber allen wichtigen Währungen stark zulegen konnte. Die zwischenzeitliche

Erholung des Pfunds wurde bei 1,5750 GBP/USD gestoppt, nun peilt die britische

Währung ihre Jahrestiefs an, notiert aktuell bei 1,5250 GBP/USD.

Optimismus in Sachen britischer Wirtschaft noch nicht angebracht

Ein Blick auf die Verfassung der britischen Wirtschaft kann durchaus zu unterschiedlichen

Einschätzungen führen. Laut Schatzkanzler Osborne zumindest verlässt die Wirtschaft die

Intensivstation und kommt von der Rettung nun in die Erholung. Der Grund, nun weitere

Sparmaßnahmen in Höhe von 11,5 Milliarden Pfund (rund 13,4 Milliarden Euro) für das

Budgetjahr 2015/16 anzukündigen, kann nur sein, dass er glaubt, der Patient habe bis

dahin das Krankenhaus verlassen und sogar die anschließende Rehabilitation beendet.

Diesen Optimismus teilt die britische Handelskammer, die erstmals seit Ausbruch der

Finanzkrise 2008 ihre Wachstumsprognose für das Vereinigte Königreich für das laufende

Jahr angehoben hat, von erwarteten 0,6 auf nun 0,9 Prozent. Für 2014 gehen die

Ökonomen von 1,9 und für 2015 sogar von 2,5 Prozent aus. Dabei stützen die Experten

ihre Hoffnungen gerade auf einen stärkeren Konsum, rund 60 Prozent des

Bruttoinlandsprodukts hängen vom Kaufverhalten der Briten ab. Für mich eine

gefährliche Prognose, da sich die Wirtschaft gerade bei den Themen Arbeitsmarkt und

Lohnentwicklung noch in einem sehr fragilen Zustand befindet. Gerade die verfügbaren

Einkommen der Haushalte sind nach neuesten Zahlen so stark gefallen wie seit über 25

Jahren nicht mehr, im ersten Quartal betrug das Minus 1,7 Prozent. Die Briten

konsumieren auf Pump, was grundsätzlich nicht schlimm sein muss, aber langfristig nicht

der richtige Weg ist, dass Großbritanniens Wirtschaft sich endlich über das Niveau vor

Ausbruch der Finanzkrise erholen kann. Jetzt noch liegt die Wirtschaftsleistung vier

Prozent unter dem Wert von Anfang 2008. Auch blenden die Optimisten in meinen Augen

scheinbar die Gefahren einer weiterhin sehr schwachen wirtschaftlichen Lage in der

Eurozone aus. Kommen hier Länder wie Spanien und Frankreich nicht langsam auf die

Beine, kann sich das Königreich diesem negativen Trend nicht entziehen.

GBP/USD hat das Tief in diesem Jahr noch nicht gesehen

Die Europäische Zentralbank hat das Problem erkannt, die erst kürzlich erfolgte

Zinssenkung und die seit einigen Tagen aufgetauchte Diskussion über selbst negative

Zinsen sprechen eine eindeutige Sprache. Und so wird auch die Bank of England unter

einem neuen Vorsitzenden Mittel und Wege finden müssen, frisches Geld in den

Wirtschaftskreislauf zu pumpen. Während also die US-Notenbank zumindest schon

einmal vom Automatik-Modus einer unendlichen 85-Milliarden-Dollar-pro-Monat-

Geldpoltik in den manuellen Gang geschaltet hat, wird Mark Carney Gas geben müssen,

um nicht nur seinen Erwartungen, sondern vor allem der wirtschaftlichen Situation im

Land gerecht zu werden. Wann und welche konkreten Schritte folgen, will ich an dieser

Stelle nicht mutmaßen. Bei der langfristigen Betrachtung kommt es nicht genau auf

Zeitpunkt und Höhe der möglichen Interventionen an, vielmehr spricht das beschriebene

Szenario dafür, dass das Britische Pfund das Tief dieses Jahres bei 1,4830 GBP/USD in

einem ersten Schritt erreichen und mit Sicht auf die nächsten sechs bis zwölf Monate

unterschreiten wird.

Britisches_Pfund_unter_Druck_Wechsel_an_der_Notenbank-Spitze_body_Picture_1.png, Britisches Pfund unter Druck – Wechsel an der Notenbank-Spitze

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.