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Die Exit-Frage - Wenn aus den Tauben in der Notenbank Falken werden

Die Exit-Frage - Wenn aus den Tauben in der Notenbank Falken werden

2013-06-18 15:48:00
Torsten Gellert,
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Warum Ben Bernanke aber am Mittwoch noch keinen Kurswechsel verkünden wird

Eigentlich sind die neun so genannten Tauben im Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank (FOMC), der aus 12 Mitgliedern besteht, klar in der Mehrheit. Die Tauben stehen für eine sehr lockere Geldpolitik, sind für niedrige Zinsen und wollen die Märkte mit billigem Notenbankgeld versorgen, um so die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Ihre geldpolitischen Gegner sind die Falken, nach denen vorrangiges Ziel einer Notenbank sein sollte, die Inflation zu bekämpfen. Aber gerade diese Gefahr sehen sie in einer durch die Notenpresse finanzierten Konjunkturpolitik. Da seit Jahren immer weniger Falken als Tauben dem FOMC angehören, hatte wie schon sein Amtsvorgänger Greenspan auch der amtierende Notenbank-Präsident Bernanke leichtes Spiel, seinen Kurs bestehend aus Nullzinsen und milliardenschweren Anleihekaufprogrammen durchzuziehen. Aktuell stehen den neun Tauben lediglich drei Falken gegenüber, woraus man schließen könnte, einen Kurswechsel würde es erst mit einem völligen Personalwechsel im FOMC geben. Aber weit gefehlt, so einfach ist es dann doch nicht. Für die liquiditätsverwöhnten Finanzmärkte wird es dann ungemütlich, wenn aus den Tauben zu schnell Falken werden.

Fehlendes Ziel für Anleihekäufe bietet Raum für Spekulationen

Und so wartet die gesamte Finanzwelt wieder einmal auf das Ergebnis des heute beginnenden regelmäßigen Treffens der zwölf Tauben und Falken, welches wir morgen Abend 20 Uhr präsentiert bekommen werden. Vor noch keinem Treffen in diesem Jahr war die Angst so groß, die Federal Reserve (Fed) könne den Geldhahn schneller wieder zudrehen, als noch im Dezember bei Verkündung des aktuell monatlich 85 Milliarden US-Dollar schweren Wertpapierankaufprogramms durch die Notenbank erwartet wurde. Während die Geldpolitiker für die Dauer der Nullzinsphase mit einer Arbeitslosenrate von 6,5 Prozent den Märkten ein klares Ziel kommuniziert haben, wurden die Anleihekäufe zwar auch solange in Aussicht gestellt, bis sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und eben gerade die Situation am US-Arbeitsmarkt signifikant verbessert hat. Aber hier genau ist viel Raum für Interpretation und damit Spekulation. Jeder der zwölf Mitglieder hat mit Sicherheit sein eigenes Bild, wie eine sich erholende US-Wirtschaft aussieht. Es lohnt deshalb der Blick auf die aktuellen Kommentare der FOMC-Mitglieder, die sich bis auf einige Ausnahmen regelmäßig vor Mikrofonen und Kameras zur aktuellen Lage äußern und damit etwas Einblick in ihre Gedanken liefern.

Die_Exit-Frage_-_Wenn_aus_Tauben_in_der_Notenbank_Falken_werden_body_BenBernank.jpg, Die Exit-Frage - Wenn aus den Tauben in der Notenbank Falken werden

Die Tabelle listet alle Mitglieder nach ihrer eigentlichen geldpolitischen Haltung (Taube oder Falke) auf, ergänzt um ihre jeweils aktuellen Kommentare. Diese könnten eine Indikation dafür sein, wer in naher Zukunft, vielleicht schon bei der morgigen Abstimmung im geldpolitischen Rat, eher dazu neigt, langsam aber sicher in das Lager der Falken zu wechseln. Dies wäre dann zwar keine völlige geldpolitische Neuorientierung, käme dann aber kurzfristig wohl einer Zustimmung gleich, bei der Versorgung der Märkte mit billigem Geld etwas auf die Bremse zu treten, d.h. das Volumen der Anleihekäufe zu reduzieren. Der Vollständigkeit halber habe ich auch die fünf, zwar nicht stimmberechtigten, aber dennoch relevanten so genannten alternativen Mitglieder aufgelistet, die mit ihren Diskussionsbeiträgen und Einschätzungen dennoch ein wichtiges Wort mitzureden haben. Interessant hier, dass diese Mitglieder nahezu vollständig dem eher restriktiveren Lager, also den Falken zuzuordnen sind. Spätestens 2014, wenn diese Kandidaten stimmberechtigt werden, dreht sich also erst Recht der Wind hin in Richtung Ende der ultralockeren Geldpolitik.

Bernanke wird am Mittwoch keinen Kurswechsel verkünden

Solange aber noch ein ausgesprochener Falke wie der Präsident der Fed in St. Louis davor warnt, die Anleihekäufe zu reduzieren, bis die Inflation, die aktuell gerade einmal bei 0,7 Prozent liegt, nicht wieder zwei Prozent erreicht, ist die Welt für die Tauben in Ordnung. Mit Blick auf die Kommentare der vergangenen Wochen und den aktuellen konjunkturellen Indikatoren, auch den Zahlen zum US-Arbeitsmarkt, komme ich insgesamt zu dem Schluss, dass Bernanke morgen Abend noch keinen Kurswechsel verkünden wird. Er wird auch keinen Termin nennen, ab dem die Fed das Volumen ihrer Anleihekäufe verringern wird. Bei seiner Anhörung vor dem Kongress hat er die Finanzmärkte bereits darauf vorbereitet, dass diese Käufe nicht unendlich stattfinden können. Damit hat er aus seiner Sicht alles richtig gemacht, die Euphorie an den Börsen ist vorerst verflogen und hat einer gewissen Unsicherheit Platz gemacht. Die Investoren machen sich jetzt Gedanken, was passiert, wenn die bisher ausschließlich liquiditätsgetriebenen Märkte sich wieder mehr den realwirtschaftlichen Faktoren, sprich den zugrunde liegenden Unternehmensgewinnen widmen müssen. Bis es aber tatsächlich soweit ist, werden noch mindestens sechs Monate vergehen. Auch sei noch einmal angemerkt, dass eine Reduktion der Bond-Käufe im Jahr 2014 auch nicht automatisch eine restriktive Geldpolitik bedeuten würde.

Langfristig aber führt kein Weg an einem stärkeren Dollar vorbei

Was bedeutet das aber nun für den in den vergangenen drei Wochen wieder gegenüber fast allen großen Währungen schwächeren US-Dollar? Der Euro testet heute die Marke von 1,34 EUR/USD und das Britische Pfund liegt wieder über 1,56 GBP/USD, nachdem es zwischenzeitlich unter die Marke von 1,50 GBP/USD gefallen war. Spitzenreiter aber ist der Japanische Yen. Dieser hat seit seinem Tief bei knapp 104 USD/JPY wieder um fast neun Prozent aufgewertet, liegt aktuell bei 95 USD/JPY. Was war passiert? Mit der Ankündigung Bernankes am 22. Mai, auch schon auf einem der nächsten Treffen das Volumen reduzieren zu können, erfüllte sich die Erwartung der Dollar-Optimisten, die genau auf diesen Moment spekuliert hatten und dann erst einmal Gewinne mitnahmen. Für morgen Abend und die kommenden Wochen könnte ich mir deshalb die genaue und auf den ersten Blick nicht logische Entwicklung vorstellen, dass der Greenback trotz fehlenden Äußerungen zum bestehenden Kurswechsel langsam aber sicher wieder aufwertet. Denn dann könnte die Erwartung, dass es irgendwann passieren wird, wieder in die Märkte zurückkehren. Und langfristig bedeutet ein solcher Kurswechsel der Fed eben genau einen stärkeren US-Dollar. Für den Euro bleibe ich deshalb weiter bei meiner Einschätzung, dass das aktuelle Kursniveau eher zu Short-Engagements genutzt werden sollte. Auf Jahressicht gehe ich wieder von Kursen unterhalb 1,30 EUR/USD aus.

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